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Mitsubishi L 300 Gebrauchtwagen & Jahreswagen

Informationen zu Mitsubishi L 300


Der Mitsubishi L300 kommt 1980 als Kleinbus und Transporter auf den Markt


Nachdem der japanische Autokonstrukteur Mitsubishi sich mit seinen Modellen Mitsubishi Colt und Lancer in der Kleinwagen- und Mittelklasse auf die Märkte in Europa vorgewagt hatte, sahen die Japaner dort auch im Segment der Transporter und Kleinbusse Chancen für ihre Produkte. Kaum hatten sie auf dem Heimatmarkt im Jahr 1980 ihren neu entwickelten Minivan Mitsubishi L300 präsentiert, boten sie das Modell auch in Europa an. Das Fahrzeug mit der robusten Leiterrahmenkonstruktion kam in der Nutzfahrzeugklasse als Transporter, Pritschenwagen und als Fahrgestell für verschiedene Aufbauten in zwei unterschiedlichen Radständen zu den Händlern und war damit die kleine Alternative zum kurz darauf eingeführten Mitsubishi Canter. Mit Pkw-Zulassung gab es den Mitsubishi L300 mit besserer Innenraumausstattung als Kleinbus, der in drei Generationen bis ins Jahr 1996 für die europäischen Märkte im Programm blieb, nachdem bereits im Baujahr 1994 der Mitsubishi Space Gear als Nachfolger eingeführt worden war.


Zwei Schiebetüren erleichtern den Zustieg im neunsitzigen Mitsubishi L300


Mit einer Fahrzeughöhe von 1,84 Metern war die 1980 vorgestellte erste Generation des Mitsubishi L300 überschaubar niedriger als seine Konkurrenten und mit einer Länge von 4,38 Metern gut 25 Zentimeter kürzer als etwa der VW Bus dieser Baujahre. Dennoch fanden in der Basisversion des Mitsubishi L300 bis zu neun Passagiere Raum, die auf drei Dreiersitzbänken Platz nehmen konnten. Auch mit seiner Zuladungskapazität von 800 Kilogramm musste der 1,4 Tonnen leichte Minivan kaum hinter größer dimensionierten Konkurrenten zurückstecken. Eine Besonderheit beim Mitsubishi L300: Der Zugang zum Passagierabteil wurde durch zwei seitliche Schiebetüren erleichtert. Der mit flachem Vorbau und Rundscheinwerfern gebaute Minivan startete zur Markteinführung mit einem 1,7 Liter Benzinmotor, der 48 kW (65 PS) leistete.


Runderneuertes Design und der erste Dieselmotor im Mitsubishi L300 ab 1987


Die zweite Generation des Mitsubishi L300 lief im Baujahr 1987 mit runderneuerter Karosserie und neu entwickelten Motoren in Japan vom Band. Das neue Design hielt an der sachlichen Kastenform fest, die bis zum Auslaufen der Baureihe das Kennzeichen des Mitsubishi L300 blieb. Mit einer Höhe von 1,95 Metern war der neue Minivan gut zehn Zentimeter höher als sein Vorgänger. Die Langversion brachte es der Mitsubishi L300 auf eine Länge von 4,78 Meter. Damit war nun Platz vorhanden, um in die Karosserie des Kleinbusses große Seitenfenster und eine schräg gestellte Panoramafrontscheibe einzulassen. Als Motoren standen bei den Benzinern ein Triebwerk mit 1,6 Litern Hubraum und 51 kW (70 PS) sowie ein stärkeres Aggregat mit 2,0 Litern Hubraum und 66 kW (90 PS) zur Auswahl. Eine Dieselversion des Mitsubishi L300 kam in dieser Generation mit einem 2,5 Liter Motor auf den Markt, der eine Leistung von 52 kW (70 PS) lieferte. Neu war ebenfalls der optional für die Modelle angebotene Allradantrieb, der als Achtsitzer mit einem 2,4 Liter Benzinmotor mit 82 kW (111 PS) ausgeliefert wurde.


Eine Luxusversion des Mitsubishi L300 in der dritten Generation ab 1990


In der dritten Baugeneration ab 1990 wurde die Modellpalette durch einen mit sieben Sitzen ausgestatteten Mitsubishi L300 Luxus ergänzt, der über Komfortausstattungen wie elektrisch bedienbare Fensterverdunkelungen und Glaselemente in der Dachkonstruktion verfügte. Darüber hinaus gab für den Kleinbus drehbare Vordersitze sowie auf Schienen geführte verschiebbare Einzelsitze mit Armlehnen im Passagierabteil. Angeboten wurde der Mitsubishi L300 mit einer Fünfgang-Handschaltung oder einer optionalen Schaltautomatik. Als Motoren blieben der Benziner mit 66 kW (90 PS) sowie die 2,4 Liter Variante mit 82 kW (112 PS) im Programm, mit dem der Misubishi L300 bis auf 155 km/h beschleunigen konnte. In der Dieselversion setzten die Japaner auch in dieser Generation auf den 52 kW (70 PS) Selbstzünder. Nach dem Auslaufen der Busmodelle im Jahr 1996 wurde der Mitsubishi L300 als Transporter noch weiter als Nutzfahrzeug produziert. Als Nachfolger des Kleinbusses mit Pkw-Zulassung war bereits im Baujahr 1994 der Mitsubishi Space Gear auf dem Markt eingeführt worden.

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