Informationen zu Nissan 350 Z
Der Nissan 350Z - in Japan als Fairlady Z bekannt - setzt die Geschichte der Z-Serie von Nissan fort. Diese beginnt 1969 mit dem Datsun 240Z, der sich auf Grund seines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses großer Beliebtheit erfreute und bei gleicher Leistung eines Porsche nur die Hälfte kostete.
Dieser Schiene bleibt der Automobilkonzern auch bei seinen Nachfolgern treu, dem 260Z, 280Z und dem 300ZX, der 1995 auf den deutschen Markt kam. Der im Jahr 2003 erschienene Nissan 350Z - in der gleichen Klasse wie der BMW Z4 oder der Porsche Boxster anzusiedeln - entwickelte sich innerhalb sehr kurzer Zeit zu einem beliebten Sportwagen in den USA. Der Zweisitzer verfügt über einen 206 kW/280 PS starken V6 Frontmittelmotor, der das Gefährt via Hinterradantrieb in 5,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt.
Dabei ist der Treibstoffverbrauch von durchschnittlich 11,1 Litern auf 100 Kilometern im Vergleich zu anderen Autos seiner Klasse recht gering. Erhältlich ist der Nissan 350Z in einer Coupé- und einer Roadster- (Cabrio) Version. Letztere braucht wegen des höheren Gewichts 6,4 Sekunden für die Beschleunigung auf 100 km/h und ist mit einem in 25 Sekunden auf- bzw. zuklappbaren Stoffdach bestückt.
Im März 2006 erhalten beide Nissan 350Z Modelle einen neuen, 221 kW/301 PS starken 6-Zylinder-Motor und eine leichte optische Aufwertung durch LED Rücklichter, 18 Zoll Leichtmetallfelgen und eine etwas aggressiver anmutende Frontpartie. Zur Serienausstattung zählen unter anderem 6-Gang-Schaltung, eine 160-Watt-Anlage mit CD-Wechsler, Front-, Seiten- und Kopfairbags, Bordcomputer, Klimaanlage oder auch ABS mit EBD und Notbremsassistent.