Informationen zu Opel Insignia Sports Tourer
Im Jahr 2009 wird der erste Opel Insignia Sports Tourer ausgeliefert
Nachdem der Rüsselsheimer Autoproduzent Opel die Produktion seines sportlichen Kombis der Baureihe Omega im Jahr 2003 zugunsten des Opel Vectra Caravan hatte auslaufen lassen, nahm der auf über 4,80 Meter in die Länge gewachsene Vectra die Position des Topmodells bei den ladefreundlichen Familien- und Transportwagen ein. An der Tradition, diese Modelle Caravan zu nennen, hielten die Rüsselsheimer bereits seit den 1950er Jahren fest. Der althergebrachte Begriff wollte jedoch nicht mehr so recht zu Modellen passen, die immer mehr als Produkte mit Lifestyleanspruch verstanden wurden. Ein neuer Name für die Opel Kombis musste her, der Dynamik und Modernität widerspiegeln sollte. Welche Wahl die Marketingstrategen getroffen hatten, zeigte sich erstmals beim im Jahr 2008 als Vectra-Nachfolger gezeigten Opel Insignia. Dessen Kombi-Variante stand im Herbst 2009 als Opel Insignia Sports Tourer bei den Händlern und sollte den Aufbruch in eine neue Ära der Opel Caravan markieren.
Im Topmodell des Opel Insignia Sports Tourer arbeitet ein V6-Aggregat
Mit einer Länge von knapp 4,90 Metern und einer Breite von 1,85 Metern fuhr der neue Opel Insignia Sports Tourer zwar etwas länger und breiter als sein Vorgänger Opel Vectra vor. Doch zugleich wurde beim Top-Kombi des Opel-Programms der Radstand um fast zehn Zentimeter auf nunmehr 2,73 Meter verkürzt. Das Resultat: Der Insignia Kombi wirkte kompakter, ohne an Ladekapazität einzubüßen. Für die Zuladung standen im Opel Insignia Sports Tourer in normaler Sitzkonfiguaration weiterhin gut 540 Liter zur Verfügung. Im Einstiegsmodell arbeitete ein 1,6 Liter Benzinmotor mit 85 kW (115 PS); Spitzenmodell bei den Benzinern war der Opel Insignia Sports Tourer mit V6-Aggregat und 239 kW (325 PS). Bei den Selbstzündern bot der Hersteller als Performance-Motorisierung ein mit Bio-Ethanol arbeitendes Turbotriebwerk mit bis zu 162 kW (220 PS) an.