Informationen zu Opel Vectra Caravan
Im Jahr 1995 kommt der erste Opel Vectra Caravan auf den Markt
Mit der Kombiversion des Opel Kadett und des darüber angesiedelten Opel Omega Caravan hatte der Rüsselsheimer Autohersteller Opel in den 1980er Jahren zwei Kombimodelle im Programm, die in der Mittelklasse als Fahrzeuge mit großem Laderaum und sportlicher Motorisierung etabliert werden sollten. Als im Baujahr 1988 als Nachfolger des Ascona der Opel Vectra präsentiert wurde, hielten es die Rüsselsheimer daher für unnötig, neben der Schrägheck- und Stufenheckvariante eine eigene Kombiversion des Vectra anzubieten. Da der Anteil von Kombis an den Verkaufszahlen jedoch stetig stieg, änderte Opel seine Modellpolitik. Als im Jahr 1995 die zweite Generation des Opel Vectra präsentiert wurde, gab es nun auch eine beim Hersteller traditionell Caravan genannte Variante mit langem Laderaum, die als Opel Vectra Caravan bis ins Jahr 2005 vom Band lief, ehe sie kurze Zeit später vom neuen Opel Insignia Sports Tourer abgelöst wurde.
Der Opel Vectra Caravan wird bis 2005 in zwei Generationen gebaut
Der Hersteller nutzte den Opel Vectra Caravan der ersten Generation zwischen 1995 und 2002 aufgrund seines im Vergleich zur Limousine verlängerten Radstands zugleich, um auf dessen Grundlage eine über dem Opel Vectra angesiedelte Limousine anzubieten, die sich zwar Plattform und Technik mit dem Vectra teilte, mit ihrem eigenständigen Steilheck-Design und mit bis zu 4,65 Metern Länge aber unter dem Namen Opel Signum als eigene Modellreihe etabliert wurde. Die im Jahr 2003 eingeführte zweite Generation des Opel Vectra Caravan legte mit ihrem Radstand von 2,83 Metern und einer Gesamtlänge von 4,87 Metern fast 30 Zentimeter gegenüber dem Vorgänger zu und vergrößerte den Klassenabstand zum seit 1991 gefertigten Opel Astra Caravan. Nach dem Produktionsende des sportlich motorisierten Opel Omega Caravan übernahm der Vectra die Rolle des agilen Kombi-Topmodells. Die Spitzenmotorisierung lieferte ihm dazu bis zu 155 kW (211 PS).