Informationen zu Porsche 911 GTS
Der Porsche 911 GTS wird im Jahr 2011 das Carrera-Topmodell
Lange Bauzyklen, zahlreiche Sondereditionen und so manche Kleinserie, dieser Dreiklang kennzeichnete die Produktpolitik des Stuttgarter Sportwagenbauers Porsche insbesondere bei ihrem klassischen Modell Porsche 911. In der Baugeneration des im Jahr 2004 erstmals vorgestellten Porsche 997 boten die Schwaben ihren Kunden bis zum Auslaufen dieser 911er-Generation insgesamt beinahe zwei Dutzend unterschiedliche Modell- und Karosserieversionen an: Coupé, Cabriolet und Targa, Porsche Carrera oder Turbo, Hinterrad- oder Allradantrieb. Dazu kamen die aus dem Rennsport stammenden Puristen Porsche 911 GT2 und Porsche GT3 sowie Sammlerstücke wie die nur in wenigen hundert Exemplaren produzierten Porsche 911 Speedster, die im Baujahr 2010 nachgereicht wurden und an die Mitte der 1950er Jahre mit dem Porsche 356 begonnene Speedster-Tradition des Herstellers anknüpften. Als letztes Modell innerhalb der Generation des Porsche 997 kündigten die Stuttgarter Sportwagenbauer den Porsche 911 GTS an, der ab dem Jahr 2011 als leistungsgesteigerte Variante des Porsche Carrera das Programm vor dem anstehenden Generationswechsel bei 911er noch einmal nach oben hin erweitern sollte.
Den Porsche 911 Carrera GTS gibt es als Coupé und Cabrio
Bei der Gestaltung des Porsche 911 Carrera GTS setzten die Konstrukteure auf einen Kompromiss zwischen den herkömmlichen Carrera-Modellen und den Turbo-Ausführungen. Von diesen übernahm der Porsche 911 GTS die verbreiterte Spur und die ausgestellten Kotflügel. Wie die anderen Carrera-Modelle war die GTS-Spitzenausführung in zwei Karosserievarianten als Coupé sowie in einer offenen Version mit klassischem Textilverdeck zu bekommen.
Im Porsche 911 Carrera GTS arbeitet ein Boxermotor mit 408 PS
Im Motorraum des 911 Carrera GTS arbeitete ein Boxermotor der 3,8 Liter Hubraumklasse, der aus dem Porsche Carrera S stammte und für den GTS in der Leistung modifiziert wurde. Nach der Überarbeitung stellte das Aggregat dem Porsche 911 Carrera GTS eine Leistung von 300 kW (408 PS) bereit. Zum Vergleich: Der Porsche Carrera S konnte nur auf 283 kW (385 PS) zugreifen. Mit seinen Leistungswerten kam der Porsche 911 Carrera GTS auf eine Spitzengeschwindigkeit von gut 306 Stundenkilometer. Den Spurt aus dem Stand zur Hundertermarke legte das GTS-Coupé innerhalb von 4,6 Sekunden zurück und ließ damit den Carrera mit der Einstiegsmotorisierung um 0,3 Sekunden hinter sich.
Der Porsche 911 Carrera GTS wird mit Heck- oder Allradantrieb ausgeliefert
Wie die herkömmlichen Porsche Carrera boten die Stuttgarter ihre leistungsgesteigerte GTS-Variante sowohl mit Heckantrieb als auch mit einem optionalen Allradantrieb an. Je nach Antriebsart verbrauchte der Porsche 911 Carrera GTS im kombinierten Betrieb rund 10,6 Liter Superbenzin auf einhundert Kilometer. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von etwa 250 g/km.