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Rolls-Royce Ghost Gebrauchtwagen & Jahreswagen

Informationen zu Rolls-Royce Ghost

Im Baujahr 2009 wird der Rolly-Royce Ghost als Einstiegsmodell vorgestellt

Nachdem das Bieterrennen um den britischen Traditionshersteller Rolls-Royce mit seinen Marken Rolls-Royce und Bentley Ende der 1990er Jahre zwischen den deutschen Autobauern Volkswagen und BMW mit einem Tumult um die unterschiedlich auf Marken, Logos und Namen verteilten Rechte mit einem Arrangement zuende gegangen war, wurden die beiden Luxusmarken getrennt. Sowohl BMW als auch VW mussten nun Strategien für die Zukunft ihrer Zukäufe entwickeln. Während die Wolfsburger weiter auf das sportliche Image Bentleys setzten, konzipierten die Münchener um das neue Spitzenmodell Rolls-Royce Phantom eine repräsentative Fahrzeugfamilie aus Limousine, Coupé und Cabriolet. Was im Programm fehlte, pflegten die Briten in der Luxusklasse Selbstfahrer-Limousinen zu nennen. Anders ausgedrückt: Rolls-Royce sollte eine kleinere und weniger teure Limousine bauen. Im Jahr 2009 wurde dieses Einstiegsmodell als Rolls-Royce Ghost am Markt eingeführt.


Der erste Rolls-Royce Ghost begründet ab 1906 das Image der Marke

Mit dem Namen Rolls-Royce Ghost griffen die Briten noch weiter in die Rolls-Royce Historie zurück, als sie dies bei der Benennung der großen Limousine Rolls-Royce Phantom getan hatten. Während deren Vorläufer noch bis zum Beginn der 1990er Jahre in Einzelexemplaren gefertigt worden waren, musste man in der Vergangenheit sehr viel weiter zurückgehen, um auf den Namenspaten des Rolls-Royce Ghost zu stoßen. Als Rolls-Royce Silver Ghost stand dieser nämlich ganz am Anfang der Firmengeschichte, indem er zu Beginn des 20. Jahrhunderts als eines der ersten Modelle von Rolls-Royce das Image der Marke mitbegründete. Gebaut wurden die Rolls-Royce Silver Ghost in den Jahren von 1906 bis 1925.


Technisch basiert der Rolls-Royce Ghost auf der BMW 7er Reihe

Während die Rolls-Royce Phantom eher dem traditionellen Verständnis der Marke entsprachen, sollte der Rolls-Royce Ghost ab 2009 den sportlichen Part im Programm übernehmen und so ein Profil ins Unternehmen bringen, das durch die Ausgliederung der Marke Bentley gut zehn Jahre zuvor verloren gegangen war. Technisch basierte der Rolls-Royce Ghost auf der Bauplattform der BMW 7er Reihe dieser Zeit. Das Design der knapp 5,40 Meter langen Limousine mit einem Radstand von gut 3,30 Metern wurde bei Rolls-Royce mit vielen Gemeinsamkeiten zum Phantom entwickelt. Und wie in diesem, so arbeitete auch im Rolls-Royce Ghost ein V12-Aggregat, das jedoch dank Bi-Turbotechnik und einer auf 420 kW (571 PS) angehobenen Leistung für mehr Performance in der Selbstfahrer-Limousine sorgte.


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