Informationen zu Rover 214
Der Rover 214 wird von 1989 bis 2000 in zwei Generationen gebaut
Obwohl der britische Autohersteller Rover mit dem Mini bis in die 1990er Jahre hinein einen der großen Klassiker der englischen Automobilgeschichte im Programm hatte, fiel es dem Konstrukteur in den 1980er Jahren schwer, die Kernmarke Rover mit zeitgemäßen Neuentwicklungen im Volumenmarkt zu positionieren. Zwischen den britischen Luxusmarken und den in Großbritannien mit Produktionsstandorten präsenten global agierenden US-Autoriesen schien es in der Kompakt- und Mittelklasse für Rover keinen Platz zu geben. Ende der 1980er Jahre entschied Rover deshalb, bei der geplanten Entwicklung seiner neuen Baureihe Rover 200 einen starken japanischen Partner mit ins Boot zu nehmen. Die Wahl fiel auf den Hersteller Honda, der mit dem Honda Civic ein erfolgreiches Kompaktmodell im Programm hatte, auf dessen Grundlage im Baujahr 1984 der Rover 200 entstand. Aus der ursprünglich nur als Stufenhecklimousine konstruierten Modellreihe entwickelte Rover in der ab 1989 präsentierten zweiten Generation eine komplette Fahrzeugfamilie, in der der Rover 214 gemeinsam mit der kleineren 1,1 Liter Ausführung das Einstiegsmodell darstellte. Nachdem der deutsche Hersteller BMW Rover im Jahr 1994 übernommen hatte, brachten die Briten einen in Eigenregie völlig neu konstruierten Rover 214 auf den Markt. Gebaut wurde der Rover 214 der zweiten Generation bis ins Jahr 2000, bevor er dann vom Nachfolger Rover 25 abgelöst wurde.
Der Rover 214 wird als Limousine, Cabriolet und Kombi angeboten
In den Baujahren von 1989 bis 1995 gab es den Rover 214 zunächst nur in zwei Ausführungen als Schräghecklimousine mit drei oder fünf Türen. Ab dem Jahr 1992 wurde das Programm jedoch mit weiteren Aufbauten ergänzt, so dass der Rover 214 bis ins Jahr 1995 auch als Kombi sowie als Cabriolet mit klassischem Stoffverdeck zu bekommen war. Die Standardmotorisierung für den Rover 214 dieser Zeit war ein 1,4 Liter Triebwerk, das 51 kW (69 PS) leistete. Daneben stand ein 1,4 Liter Aggregat mit einer auf 70 kW (95 PS) angehobenen Leistung im Programm. Dieser Motor war in den Cabriolets, die auf Grundlage des Rover 214 entstanden, serienmäßig verbaut. Bei den anderen Modellen war das stärkere Aggregat als Option erhältlich.
Mehr Leistung für den Rover 214 ab dem Baujahr 1992
Mit der Einführung des Rover 214 Cabriolets im Baujahr 1992 erhielten auch die Limousinenausführungen des Rover 214 ein kleines Facelift, das äußerlich jedoch kaum Veränderungen mit sich brachte. Doch nutzte der Hersteller die Modellpflege, um die Motorleistungen des Rover 214 etwas nach oben zu korrigieren. Den Rover 214 mit dem 1,4 Liter Motor gab es seit 1992 in zwei Leistungsstufen von nunmehr 55 kW (75 PS) und 76 kW (103 PS). Diese Motoren bildeten auch die Grundlage für die Motorausstattung der Ende 1995 eingeführten neuen Generation der Rover 214.
Die zweite Generation des Rover 214 gibt es nur als Schräghecklimousine
Der komplett neu gestaltete Rover 214 fuhr mit einer rundlicher gestalteten Karosserie und seiner länger abfallenden Dachlinie deutlich moderner und dynamischer vor. Die für das Modelljahr 1996 auf dem Markt eingeführten Rover 214 der zweiten Generation wurden bis zum Auslaufen der Produktion im Jahr 2000 nun allerdings nur noch in zwei Karosserievarianten als drei- oder fünftürige Schräghecklimousine ins Programm aufgenommen. Wie den Vorgänger gab es die neue Generation des Rover 214 in der 1,4 Liter Hubraumklasse mit zwei unterschiedlichen Motorisierungen. Den Anfang machte mit dem Produktionsstart im Jahr 1995 der Rover 214 Si, dessen 1,4 Liter Triebwerk mit einem Leistungsvermögen von 76 kW (103 PS) der am kräftigsten motorisierte Rover 214 dieser Generation war. In der Basisausführung fuhr der Rover 214 kurze Zeit nach der Vorstellung des 103 PS-Modells mit einem 1,4 Liter Triebwerk vor, das durch technische Modifikationen in der Leistung auf 55 kW (75 PS) reduziert worden war. Beide Antriebe blieben für den Rover 214 bis zum Auslaufen der Serie im Jahr 2000 im Programm, als mit dem Rover 25 der Nachfolger bereitstand.