Informationen zu Saab 9-5-Kombi
Die ersten Saab 9-5 Kombis laufen im Jahr 1999 vom Band
Nachdem der schwedische Autohersteller Saab ab Mitte der 1980er Jahre in der Mittelklasse keine Kombis angeboten hatte, entschieden sich die Schweden in den 1990er Jahren, bei der Neuentwicklung des Saab 9-5 getauften Nachfolgers einen Kombi mit ins Programm aufzunehmen. Die erste erste Generation des Saab 9-5 Kombi basierte auf einer Bauplattform des damaligen Saab-Eigentümers General Motors (GM) und lief im Jahr 1999 in Schweden vom Band. Im Jahr 2000 wurden die ersten Saab 9-5 Kombi an die Kunden ausgeliefert. Besonderheit bei der Konstruktion: Eine herausziehbare Bodenplatte sollte das Beladen des Kombis erleichtern. Drei Jahre nach der Markteinführung erhielt der Saab 9-5 Kombi im Zusammenhang mit der Überarbeitung der Baureihe eine Modellpflege mit leichten Veränderungen in der Front- und Heckgestaltung. Nach gut zehn Jahren lief die Produktion der ersten Generation des Saab 9-5 Kombi im schwedischen Werk Trollhättan Anfang 2010 aus.
Die zweite Generation des Saab 9-5 Kombi
Für das Jahr 2011 wurde die komplett umgestaltete Neuauflage des Saab 9-5 Kombi angekündigt. Das neue Modell basierte noch auf einer Entwicklung des ehemaligen Mutterkonzerns General Motors, der seine schwedische Tochter im Jahr 2010 zu großen Teilen an den niederländischen Sportwagenbauer Spyker verkauft hatte. Das Design des Saab 9-5 Kombi hingegen stammte aus der hauseigenen schwedischen Ideenschmiede. Das Konzept der Designer um den Gestaltungschef Simon Padian: Der Saab 9-5 Kombi sollte ebenso wie die Limousine der Baureihe Anklänge an die klassischen und erfolgreichen Modelle der Baureihe Saab 900 aufweisen.
Die Motorausstattung des Saab 9-5 Kombi
Die erste Generation des Saab 9-5 Kombi war als Benziner in unterschiedlichen Leistungsklassen sowie in zwei Dieselversionen mit bis zu 110 kW (150 PS) erhältlich. Topmodell bei den Benzinern war der Saab 9-5 Aero Kombi mit bis zu 191 kW (260 PS). Im Einstiegsmodell kam ein 2,0 Liter Triebwerk mit 110 kW (150 PS) zum Einsatz. In der zweiten Generation sollte das Einstiegsmodell des Saab 9-5 Kombi mit einem 1,6 Liter Turbobenziner bestückt werden, der bis zu 134 kW (182 PS) mobilisieren konnte. In den höheren Leistungsklassen wollten die Schweden auf ein 2,0 Liter Aggregat mit 162 kW (220 PS) setzen, das auch als BioPower für den Ethanolbetrieb ausgelegt angeboten werden sollte. Für das Spitzenmodell war ein V6-Aggregat mit 221 kW (300 PS) geplant. Als Selbstzünder sollte der Saab 9-5 Kombi in zwei Varianten mit 119 kW (162 PS) sowie 142 kW (193 PS) angeboten werden.