Informationen zu Seat Leon
Der Seat Leon ist noch ein recht junges Mitglied der Seat-Familie.
Der Kompaktwagen wurde erst im Jahre 1999 auf den Markt gebracht und
hat sich seitdem recht erfolgreich geschlagen. Das erste Modell wurde
auf der gleichen Plattform aufgebaut wie die ebenfalls aus dem Hause Volkswagen
stammenden VW
Golf IV und Audi
A3. Er ist ausschließlich als
Fünftürer erhältlich und wurde anfangs in
den Varianten „Stella“, „Signo“
und „Sport“ angeboten. Zwei Jahre später
kamen die auch beim Seat
Ibiza erhältlichen Sportmodelle „Cupra
V6“ und ”Cupra TDI“ hinzu, kurze Zeit
darauf auch der „Cupra R“.
In den darauf folgenden Jahren ersetzte die Variante
„TopSport“ den „Cupra“ und
wurde ihrerseits kurz darauf durch den „FR“
(Formula Racing) ausgetauscht. Dieser bringt es als Benziner auf 132
kW/180 PS. Ungeschlagen an der Spitze weilt jedoch der „Cupra
R“, der mit satten 165 kW/225 PS in 6,9 Sekunden auf 100 km/h
beschleunigt. Die neue Generation des Seat Leon ist seit Herbst 2005 in
Deutschland zu haben. Der Hoffnungsträger des spanischen
Automobilherstellers soll die schwachen Umsatzzahlen wieder in die
Höhe treiben.
Da jedoch seitens der Käufer das Interesse am
„alten“ Seat Leon weiterhin groß ist,
brachte der Autohersteller Ende 2005 kurzerhand das Sondermodell
„Torro“ heraus. Dieser Wagen ist wahlweise als 77
kW/105 PS starker Benziner oder 1,9 TDI mit 74 kW/100 PS zu erwerben.
Der „Stier“ wurde komfortabel ausgestattet und
verfügt über Sportsitze, einen Bordcomputer, ein
CD-Radio, Climatronic sowie 15-Zoll-Aluräder.
Serienmäßig gibt es auch ein Sicherheitspaket dazu,
sowie Front- und Seitenairbags.
Der neue Seat Leon wurde wie der Seat
Altea von Chefdesigner Walter de Silva auf Sportlichkeit
getrimmt. Er ist als Einstiegsmodell mit 75 kW/102 PS und
1,6-Liter-Benziner zu haben. Wer es etwas schneller mag, kann zwischen
insgesamt elf weiteren Diesel- und Otto-Motoren wählen
– bis hin zu den 177 kW/240 PS des
„Cupra“ und des 210 kW/285 PS des „Copa
Edition“. Und auch in punkto Umweltfreundlichkeit tut sich
hier Erfreuliches: Seit kurzem ist der Leon in Verbindung mit dem 103
kW/140 PS starken 2,0 TDI Triebwerk auf Wunsch mit
Rußpartikelfilter bestellbar.
Die Ausstattungsvarianten Leon
„Reference“, „Sport
Limited“, „Style“ und der etwas
kostspieligere „Comfort Limited“ sind mit 5-Gang-,
6-Gang- oder Automatikgetriebe zu haben. Letzteres gibt es allerdings
nur bei den Benzinern. Auf 4,18 Metern Länge und 1,74 Metern
Breite ist im Innenraum des Seat Leon viel Platz. Variabilität
sucht man hier jedoch vergebens, es lässt sich lediglich ein
Teil der Rückbank nach vorn klappen. Im Vergleich dazu haben
der Seat Altea und der Toledo um ein Vielfaches mehr Stauraum.
Fünf Kopfstützen sowie vier Airbags sorgen
für sicheres Fahren. Serienmäßig sind
Servolenkung, Außentemperaturanzeige, beheizbare Heckscheibe,
Wegfahrsperre und Alarmanlage mit dabei. Der Fahrersitz ist
höhenverstellbar und lässt sich so je nach
Körpergröße des Fahrers optimal einrichten.
Zu groß sollte dieser allerdings nicht sein, sonst wird es um
die Knie ungemütlich eng.