Informationen zu Skoda Octavia RS
Im Jahr 2002 wird das Sportmodell Škoda Octavia RS präsentiert
Bei der VW-Tochter Audi gehörten die Audi RS genannten Sportmodelle traditionell zum Programm und boten als jeweilige Spitzenausführungen in unterschiedlichen Baureihen eine leistungsgesteigerte Alternative zu den Großserienfahrzeugen. Ende der 1990er Jahre machte sich auch die tschechische VW-Tochter Škoda Gedanken, ob sie ihre Produktpalette um eigene Sportversionen erweitern sollte. Im Gespräch waren dafür die Baureihen Škoda Fabia und Octavia. Da dem Škoda Octavia die Rolle des Flaggschiffs zukam, wurde der Plan zunächst für das Topmodell des Herstellers realisiert, das ab dem Jahr 1996 das erste Fahrzeugangebot der Tschechen in der Mittelklasse darstellte. Gut fünf Jahre nach dem Start der Baureihe konnte der Konstrukteur 2001 seine erste eigene High-Performance-Version unter dem Namen Škoda Octavia RS präsentieren.
Der Škoda Octavia RS wird als Limousine und Kombi gebaut
Der Octavia RS wurde mit dem Start der neuen Sportmodelle zuerst als Limousine auf den internationalen Märkten eingeführt. Im Jahr 2002 reichte der Hersteller eine zweite Karosserievariante nach. Ab diesem Zeitpunkt gab es den Škoda Octavia RS auch als Kombi. In der RS-Ausführung unterschieden sich sowohl die Limousinen als auch die Kombis von den herkömmlichen Fahrzeugen der Mittelklasse-Baureihe. Bei der Limousine fiel vor allem der kleine Spoiler als Abschluss des Stufenhecks auf. In der Frontalansicht waren die Škoda Octavia RS an ihrer breiten Frontschürze mit den vier schmalen Lüftungsschlitzen zu erkennen.
Im Jahr 2005 wird die zweite Generation des Škoda Octavia RS eingeführt
Die zweite Generation des Škoda Octavia RS wurde ab dem Baujahr 2004 gefertigt und kam ein Jahr darauf zu den Kunden. Wie bereits zuvor wurde der Octavia RS in zwei Karosserieformen als Limousine und Kombi angeboten. Unterschiede im Vergleich zur ersten RS-Bauphase des Škoda Octavia gab es vor allem bei der Gestaltung von Scheinwerfern und Frontschürze. Diese bekamen nun eine Struktur mit Längslamellen. Im Jahr 2009 gaben die Tschechen dem Škoda Octavia RS im Zuge einer Modellpflege nochmals ein dynamischeres Gesicht. Kennzeichen der modellgepflegten Sportmodelle waren die mattschwarz lackierten Kühlerlamellen und das großflächige Rautengitter der Frontschürze.
Die Benziner- und Dieselversionen des Škoda Octavia RS
Die erste Generation des Škoda Octavia RS wurde ausschließlich als Benziner gebaut. Zum Einsatz kam ein 1,8 Liter Turboaggregat, das dem Škoda Octavia RS bis zu 132 kW (180 PS) bereitstellte. Ab dem Jahr 2005 wurde der Škoda Octavia RS mit einem neuen 2,0 Liter Benziner mit nunmehr 147 kW (200 PS) ausgeliefert. Ab dem Sommer 2006 gab es zusätzlich eine Dieselvariante, die im Škoda Octavia RS bis zu 125 kW (170 PS) mobilisierte.