Informationen zu Skoda Roomster Scout
Die Produktion des Škoda Roomster Scout startet im Jahr 2007
Kombiversionen der Limousinenbaureihen Octavia und Fabia gehörten beim tschechischen Traditionshersteller Škoda dank des Zugriffs auf Bauplattformen der Konzernmutter Volkswagen seit den 1990er Jahren zum festen Bestandteil des Programms. Im Segment der Hochdachkombis hatten die Tschechen lange Zeit kein Modell im Angebot. Hier arbeiteten die Wolfsburger zunächst mit ihrer spanischen Marke Seat zusammen, die an der Entwicklung des VW Caddy beteiligt war. Erst im Jahr 2006 legten die Tschechen mit einem eigenen Freizeit- und Familienauto nach, das als Škoda Roomster am Markt eingeführt wurde und die Lücke im Modellangebot schloss. Da das Fahrzeug als eine Art Crossover zwischen Hochdachkombi und Kompaktvan konzipiert war, lag die Entscheidung nahe, dem Beispiel der Kombis der Baureihen Škoda Fabia Scout und Octavia Scout zu folgen und parallel zu diesen ebenfalls eine im Offroad-Look gestaltete Version des Roomster ins Programm zu nehmen. Im Jahr 2007 stellte der Hersteller die ersten Mitglieder seiner neuen Scout-Familie vor, und im selben Jahr startete auch die Produktion des Škoda Roomster Scout. Charakteristisches Merkmal des Roomster Scout: Die im Offroad-Stil gestaltete Karosserie.
Offroad-Design für den Škoda Roomster Scout
Technisch unterschied sich der Škoda Roomster Scout nicht von den herkömmlichen Hochdachkombis der Roomster-Baureihe. Ein echter Offroader war der Scout daher zwar nicht. Jedoch sorgte die im Offroad-Stil gestaltete Karosserie dafür, dass der Roomster Scout besser an den Einsatz auf schlechten Wegstrecken angepasst war. Eine rundum geführte Kunststoffbeplankung, breite Stoßfänger und Unterfahrschutz an Front und Heck sollten dafür sorgen, dass Karosserie und Unterboden des Škoda Roomster Scout etwa gegen Steinschlag geschützt wurden.
Das Raumkonzept des Škoda Roomster Scout
Im Roomster Scout setzte der Konstrukteur ein von Großraumlimousinen abgeleitetes Raumkonzept um, das es ermöglichte, den Fünfsitzer mit flexibel zu installierenden und ausbaubaren Rücksitzen als Familienfahrzeug oder Transporter zu nutzen. Je nach Sitzplatzkonfiguration stand im Škoda Roomster Scout ein Stauraumvolumen von bis zu 1780 Litern zur Verfügung. Besonderer Clou: Bei ausgebautem Mittelsitz ließen sich die beiden verbleibenden Rücksitze seitlich so verschieben, dass die Passagiere im Fond über mehr Armfreiheit verfügten.
Die Benziner- und Dieselversionen des Škoda Roomster Scout
Der Škoda Roomster Scout war in jeweils zwei Leistungsklassen als Benziner und Diesel zu haben. Im Einstiegsmodell tat ein 1,2 Liter Benzinaggregat seinen Dienst, das dem Roomster Scout bis zu 63 kW (86 PS) bereitstellte. Das stärkere Triebwerk mit 77 kW (105 PS) konnte wahlweise mit siebenstufiger Automatik oder manueller Fünfgangschaltung geordert werden. In der Dieselversion verfügte der Roomster Scout über ein Aggregat der 1,6 Liter Hubraumklasse mit 66 kW (90 PS) oder 77 kW (105 PS).