Informationen zu Skoda Yeti Greenline
Umwelttechnologie für den kompakten SUV Škoda Yeti GreenLine
Gut zwei Jahre nach der Markteinführung seines auf der Bauplattform des VW Golf basierenden Offroaders Škoda Yeti erweiterte die tschechische Volkswagen-Tochter Škoda die Baureihe ihres kompakten Sport Utility Vehicles (SUV) um ein GreenLine getauftes Modell. Dahinter stand die Strategie, wie bei den Limousinen und Kombis der Kompakt- und Mittelklasse aus tschechischer Produktion eine technisch modifizierte Generation von Fahrzeugen mit reduziertem Kraftstoffverbrauch anzubieten.
Das technische Konzept hinter dem Škoda Yeti GreenLine
Entsprechend dem erhöhten Umweltanspruch nutzte der Hersteller für die GreenLine-Modelle seiner SUV-Baureihe ausschließlich die frontangetriebenen Versionen des Yeti, der in anderen Ausführungen auch mit einem Allradantrieb zu haben war. Um die gesetzten Sparziele beim Škoda Yeti GreenLine zu erreichen, statteten die Ingenieure den Kompakt-SUV mit einer Start-Stop-Automatik aus und installierten ein System zur Rückgewinnung von Bremsenergie. Dadurch konnte die Batterie beim Bremsvorgang aufgeladen werden, ohne dass dafür Motorenergie und damit Kraftstoff eingesetzt werden musste. Weitere technische Anpassungen beim Yeti GreenLine waren die längere Getriebeübersetzung sowie eine reduzierte Drehzahl des Motors im Leerlauf. Ein weiteres Sparpotential nutzte der Hersteller, indem er den Škoda Yeti GreenLine mit verbrauchsreduzierenden Leichtlaufreifen ausstattete.
Niedrigere Verbrauchswerte für den Škoda Yeti GreenLine
Verbaut wurde im Yeti GreenLine ein 1,6 Liter Dieselaggregat, das dem SUV bis zu 77 kW (105 PS) bereitstellte. Dank der technischen Anpassungen konnte der durchschnittliche Verbrauch des Škoda Yeti GreenLine auf 4,6 Liter Diesel gesenkt werden, was einem CO2-Wert von 119 g/km entspricht. Zum Vergleich: Der frontangetriebene Škoda Yeti mit ähnlichen Leistungswerten konsumiert im Durchschnitt 5,4 Liter Diesel (140 g/km CO2).