Informationen zu Triumph
In den 1930er Jahren beginnt Triumph mit dem Roadsterbau
Im Jahr 1884 als Fahrradhersteller von einem deutschen Kaufmann gegründet, wurde das britische Unternehmen Triumph zu Beginn des 20. Jahrhunderts zunächst als Konstrukteur von Motorrädern bekannt. Den Schritt zur Fertigung von Automobilen wagten die Firmengründer nach dem Zukauf des Fahrzeugproduzenten Dawson erst in den späten 1920er Jahren mit den Modellen Triumph 10/20 und Super 7. Auch in den 1930er Jahren umfasste das Programm große Limousinen wie den Triumph Gloria Six. Doch bereits in diesen frühen Jahren machte das Unternehmen, das nun zugleich eigene Motoren entwickelte, mit sportlicheren Fahrzeugen auf sich aufmerksam: den Roadstern. Klassiker wurden die Baureihen Triumph TR und Spitfire.
Im Jahr 1953 feiert die TR-Baureihe von Triumph Premiere
Nach Krieg und Eigentümerwechsel waren es die offenen Zweisitzer, die bald das Image der Marke bestimmten. Allerdings setzte die Standard Motor Company, zu der Triumph jetzt gehörte, nicht auf puristische Leichtgewichte, wie sie für Roadster Made in Britain typisch waren. Selbst eher für familientaugliche Limousinen bekannt, wollten die Manager von Standard mit ihrer neu erworbenen Marke in die Oberklasse vorstoßen. Statt sportlicher Motoren gab es selbst bei den offenen Zweisitzern ausladene Karosserien mit üppiger Scheinwerferbestückung. Entsprechend waren die Leistungen des 1946 gezeigten Triumph Roadster nicht viel sportlicher als die der kurz darauf präsentierten Limousinen Triumph Renown oder Mayflower. Erst in den 1950er Jahren wurde Triumph als Sportmarke neu ausgerichtet, als der leistungsfähige und diesmal auch vom Äußeren her als typisch englisch wahrgenommene Roadster Triumph TR2 ab 1953 auf den Markt kam.
Die klassischen Roadster von Triumph
Die TR-Baureihe prägte bis zum Auslaufen der Produktion 1981 das Bild der drei Jahre später schließlich aufgegebenen Marke. Die erste Generation des Roadsters Triumph TR wurde nur bis ins Jahr 1955 gebaut, bis mit dem Triumph TR3 eine deutlich stärker motorisierte Version des Klassikers ins Programm kam. Kennzeichen der Triumph Roadster dieser Zeit: Ihre tief ausgeschnittenen Türen, die erst im Jahr 1961 mit Markteinführung der modernisierten Version Triumph TR4 und Triumph TR5 wegfielen. Der im Design nur leicht modifizierte Nachfolger Triumph TR6 blieb bis 1976 im Programm. In der letzten Bauphase verabschiedete sich der nun zu British Leyland gehörende Hersteller von der klassischen Linie, indem er beim Triumph TR7 und der V8-Version Triumph TR8 auf eine ausgeprägte Keilfront setzte.
Die Roadster Triumph Spitfire, Coupés und Limousinen von Triumph
Ihre zweite berühmte Baureihe präsentierten die Briten ab dem Baujahr 1962 mit dem Triumph Spitfire, der englische Roadster-Tradition mit italienischem Design kombinierte. Maserati-Designer Giovanni Michelotti entwarf die Vorlagen für das Modell, das in fünf Generationen bis 1980 vom Band lief. Auf Basis des Triumph Spitfire Roadsters brachte Triumph überdies ein Coupé auf den Markt, das ebenfalls von Michelotti gezeichnet worden war und als Triumph GT6 von 1966 bis 1973 angeboten wurde. Daneben entwarf der Italiener für die Marke Modelle wie den Triumph Herald, Vitesse oder Dolomite. Limousinen oder Kombis bot der Hersteller u.a. unter dem Namen Triumph 2000 an. Als letztes Modell lief 1984 die Limousine Triumph Acclaim vom Band.


























