Informationen zu VW Amarok
Im Jahr 2010 stellt Volkswagen den Pickup VW Amarok vor
Den Einstieg in die Klasse der Sport Utility Vehicles (SUV) vollzog der Volkswagen-Konzern ab dem Jahr 2002 mit der Präsentation des VW Touareg, der mit einem Gewicht von fast 2,6 Tonnen und einem Radstand von 2,85 Metern zumindest in Europa den Vorstellungen eines Full Size SUV entsprach. Ergänzt wurde das SUV-Programm von VW später durch den kompakten VW Tiguan, der im Baujahr 2007 vorgestellt wurde und als Fahrzeug der Klasse der 1,5 Tonner eher im Golf-Format vorfuhr. Der VW Golf der ersten Generation war es auch, der als Grundlage für den ersten kleinen Pickup von Volkswagen genutzt wurde, des in den 1980er Jahren als Nutzfahrzeug angebotenen VW Caddy. Einen schweren Pickup gab es mit dem VW Taro in den Jahren von 1989 bis 1997 zwar ebenfalls, jedoch basierte dieses Nischenmodell auf japanischer Technik und war in vielerlei Hinsicht baugleich mit dem Toyota Hilux. Erst im Jahr 2010 entschieden sich die Wolfsburger, ihren Anspruch, als globaler Hersteller in allen Fahrzeugsegmenten mit Eigenentwicklungen präsent zu sein, in der Pickup-Klasse umzusetzen und den marktbeherrschenden Japanern ein eigenes Modell entgegenzusetzen: den Pickup VW Amarok.
Geländegängigkeit und große Ladefläche kennzeichnen den VW Amarok
Bei der Konstruktion des VW Amarok setzte der Konstrukteur auf einen klassischen Leiterrahmen, der dem bis zu 2,17 Tonnen wiegenden Pickup genügend Stabilität verleihen sollte, um als Nutzfahrzeug mit Zuladungen bis knapp 1,14 Tonnen und zugleich als Geländewagen eingesetzt werden zu können. Dazu konnte der serienmäßig an den Hinterrädern angetriebene VW Amarok mit zuschaltbarem oder permanentem Allradantrieb geordert werden. Mit an Bord waren zudem Assistenzsysteme wie ABS und ESP, die speziell auf den Offroad-Einsatz abgestimmt waren. Hinzu kamen Berganfahr- und Bergabfahrhilfe. Als Nutzfahrzeug stellte der VW Amarok eine 2,52 Quadratmeter große Ladefläche mit über 1,20 Meter Breite zur Verfügung, die Europaletten im Querformat aufnehmen konnte.
Zwei Dieselmotoren und zwei Karosserieversionen für den VW Amarok
Als Karosserie stand für den Pickup von VW beim Marktstart zunächst eine viertürige Ausführung mit Doppelkabine und Platz für bis zu fünf Passagiere zur Verfügung, der kurz darauf eine zweitürige Version mit Singlecab folgte. Bei der Motorisierung setzte der Hersteller in Europa auf Dieselaggregate. Angeboten wurde der VW Amarok in zwei Leistungsstufen von 90 kW (122 PS) sowie 120 kW (163 PS). Mit der kleinen Motorisierung und Hinterradantrieb konsumierte der Pickup durchschnittlich 7,3 Liter, was einem CO2-Wert von 192 g/km entsprach.