Informationen zu VW T3
Der
VW T3 ist so robust und langlebig wie seine Vorgänger
Weltweit
verkaufte Volkswagen bis zum Jahr 1979 rund 5,5 Millionen
Exemplare seines VW Transporters, ehe der Longseller im VW T3 eine
grundlegende
Neugestaltung erfuhr. Der VW T3 wurde in Deutschland von 1979 bis 1990
gebaut,
ehe er seinerseits im Jahr 2003 vom VW T4 abgelöst wurde.
Diese langen
Produktionszyklen wurden auch deshalb möglich, weil die VW
Transporter sich in
jeder neuen Baureihe erneut als robust, wartungsfreundlich und
äußerst
langlebig erwiesen. Während die Motoren weiterhin im Heck
untergebracht waren,
unterschied sich der VW T3 äußerlich durch seine
kantigere Form und eine um
1,25 Zentimeter breitere Karosserie vom Vorgänger VW T2. Diese
Vergrößerung kam
vor allem dem Fahrgast- und Laderaum zugute, in dem Nutzlasten bis zu
einer
Tonne Gewicht befördert werden konnten. Mit dem offiziellen
Auslaufen des
Modells VW T3 im Jahr 1990 endete für Volkswagen die
Ära der heckangetriebenen
VW Transporter.
Konsequenter
Ausbau der VW T3 Modelle zum Vielzweckfahrzeug
Im
Laufe der Produktionszeit des VW T3 bauten die Wolfsburger ihren
VW Transporter mit einer konsequenten Modellpolitik zum
Vielzweckfahrzeug für
einen breiteren Einsatzbereich in Freizeit und Gewerbe aus. Leisere
Motoren und
ein am Pkw-Komfort orientiertes Fahrwerk legten die Grundlagen
dafür, dass der
sich der VW T3 mit fast vier Quadratmeter Ladefläche nicht nur
als
Verkaufsweltmeister in der Fahrzeugklasse der leichten Nutzfahrzeuge
behauptete, sondern sich darüber hinaus auch zum Prototyp der
Großraumlimousinen mit den entsprechenden Komfort- und
Sicherheitsfeatures
entwickeln konnte.
Vielfältige
Karosserieformen machen den VW T3 zum Multitalent
Für
die gewerbliche Nutzung als leichtes Nutzfahrzeug bot Volkswagen
den VW T3 in einer breiten Typenpalette von der Doppelkabine
über den Kasten-,
Pritschen- und Großraumpritschenwagen bis hin zum Kombi und
Bus mit bis zu neun
Sitzen an. Durch Sonderkarosserien und Aufbauten wurde der Einsatz des
VW T3
als Kipper, Hubfahrzeug, Feuerwehr- oder Krankenwagen möglich.
Im boomenden
Freizeitmarkt fand der VW T3 zugleich als wandelbares Multitalent immer
mehr
Beachtung. In Zusammenarbeit mit Westfalia bot Volkswagen den VW T3 als
voll
ausgestattetes Campingmobil etwa als VW California an. Im Jahr 1985
entstand
dann mit dem Konzept des VW Multivan auf Basis des VW T3 ein
Fahrzeugmodell,
das sich im Alltag als Familienfahrzeug und mit seiner Innenausstattung
wie der
zur Schlaffläche umklapparen Rücksitzbank zugleich
als Reisemobil bewähren
sollte. Mit dem VW T3 syncro brachten die Wolfsburger im Jahr 1984 auch
eine
zugkräftige Allradversion auf den Markt. Mit dem VW T3
Caravelle realisierte
der Hersteller ab dem Jahr 1981 eine hochwertig ausgestattete
Modellvariante
mit exklusiven Sitzen, Stoffboden und dem Innenraumkomfort einer
gehobenen
Mittelklasselimousine.
Wechsel
vom luftgekühlten Boxermotor zum Wasserboxer im Jahr 1982
In
den ersten Jahren wurde der VW T3 nur mit luftgekühlten
Boxermotoren mit 37 kW (50 PS) und 1,6 Liter Hubraum sowie 51 kW (70
PS)
Aggregraten mit 2,0 Liter Hubraum angeboten. Diese wurden ab 1982 durch
neue
wassergekühlte 1,9 Liter Boxermotoren mit bis zu 82 kW (112
PS) ersetzt. Die
Version mit 70 kW (95 PS) wurde ab dem Jahr 1985 mit Katalysator
ausgestattet
angeboten. Als Dieselmotoren standen zunächst ein 1,6 Liter
Aggregat mit 37 kW
(50 PS) und 51 kW (71 PS) mit Turboaufladung zur Verfügung. Im
Jahr 1987 kam
ein größerer 1,7 Liter Motor mit 42 kW (57 PS)
hinzu, der den kleineren Diesel
ersetzte.