Informationen zu VW Transporter
Prädikat
alltagstauglich für den VW Transporter
mit 250 Ausstattungsvarianten
Der VW Käfer und der VW Transporter hatten nicht
nur technisch viele Gemeinsamkeiten. Diese beiden Fahrzeugreihen, die
in
Wolfsburg und Hannover bei Volkswagen von den Bändern rollten,
wurden in den
1950er Jahren zum Sinnbild für den wirtschaftlichen
Aufschwung. Der Käfer wurde
zur Legende der Pkw-Geschichte, der Bulli erreichte denselben Status
als
Freizeit- und Campingmobil und verteidigte im gewerblichen Einsatz in
jeder
neuen Baureihe seinen Status als meistverkaufter Transporter
Deutschlands.
Neben seiner Alltagstauglichkeit überzeugte die Kunden vor
allem seine
Flexibilität: In der Modellreihe VW T5 gab es den VW
Transporter in mehr als
250 verschiedenen Ausführungen mit zwei Radständen,
drei Dachhöhen und in vier
Gewichtsklassen von 2,6 bis 3,2 Tonnen. Zwei Benziner und vier
TDI-Motoren
standen in dieser Reihe für den VW Transporter zur
Verfügung.
Die Baureihen des VW Transporter seit 1950
VW T1 (1950 - 1967): Vom VW T1 setzten die
Wolfsburger in den siebzehn Jahren seiner Bauzeit rund 1,82 Millionen
Exemplare
im In- und Ausland ab. Heute sind die rundlichen VW Transporter der
ersten
Generation mit ihrer markanten V-Frontlackierung und der zweigeteilten
Frontscheibe gesuchte Sammlerobjekte. Dazu zählt vor allem das
mit jeweils vier
Seiten- und Dachfenstern gebaute Sondermodell VW T1, genannt Samba.
VW T2 (1967 - 1979) : Im dreizehn Jahre langen
zweiten Produktionszyklus festigte der VW Transporter seinen Ruf als
unverwüstliches und überall einsetzbares Nutzfahrzeug
für Gewerbe und Freizeit.
Der VW T2 wuchs um 26 Zentimeter in die Länge und bekam eine
durchgehende
Frontscheibe sowie serienmäßig eine
Seitenschiebetür. Fast drei Millionen VW T2
setzte Volkswagen in Europa ab.
VW T3 (1979 - 1990): Der kantige VW T3 war der
letzte VW Transporter mit Heckmotor. Die Modellpalette wurde um
Dieselmotoren
und Allradantrieb erweitert, und die Boxermotoren wurden von Luft- auf
Wasserkühlung umgestellt. Fast zwei Millionen VW T3 konnte
Volkswagen weltweit
verkaufen.
VW T4 (1990 - 2003) und VW T5 ab 2003: Der erste
VW-Transporter mit Frontmotoren wurde mit dem Modell T4 realisiert. Mit
dem
Einsatz der neuen Motorentechnik entwickelten die Wolfburger ihren VW
Transporter verstärkt zum Minibus mit Pkw-Komfort.
Für den gewerblichen Bereich
etablierten sich vier Modellformen.
Die Modelle des VW Transporters
VW Transporter Kastenwagen: Die geschlossene
Version des VW Transporters in der Gewichtsklasse der leichten
Nutzfahrzeuge
mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 3,2 Tonnen bot mit drei
unterschiedlichen Dachhöhen und zwei verschieden langen
Radständen einen
Laderaum von 5,8 bis 9,3 Kubikmeter Volumen. Je nach Ausstattung
variierte die
Nutzlast des Kastenwagens zwischen 0,8 und 1,4 Tonnen.
VW Transporter Kombi: Als Kleinbus beförderte
der VW Transporter je nach Sitzoption zwischen sechs und neun Personen.
Im
Programm der Reihe VW T5 waren vier verschiedene Ausführungen
mit normalem
Dach, Mittelhochdach und Hochdach sowie mit zwei Radständen
von 300 und 340
Zentimeter.
VW Transporter Pritsche: In vier Versionen mit
Einfach- und Doppelführerhaus und zwei Radständen
wurde der VW Transporter mit
Pritschenaufbau angeboten. Mit kurzem Radstand und Einzelkabine
umfasste seine
Ladefläche knapp fünf Quadratmeter. Beim um vierzig
Zentimeter verlängerten
Radstand wurde die Nutzfläche auf 5,7 Quadratmeter
vergrößert. Mit Doppelkabine
ließ sich eine Ladefläche von 4,2 Quadratmetern
nutzen. Zusätzlich wurde der VW
Transporter in dieser Aufbaureihe auch als Tiefenpritschenwagen
für leichteres
Beladen angeboten.
VW Transporter Fahrgestell: Für die flexible
Nutzung mit Koffer-, Kühl- oder Kipperaufbau boten die
Wolfsburger ihren VW
Transporter auch als Fahrgestell für alle Arten von
Spezialaufbauten an.
Geliefert werden konnte das Fahrgestell mit Radlängen von 300
und 340
Zentimetern, Einzel- oder Doppelkabine. Es war für ein
zulässiges Gesamtgewicht zwischen 2,8 und 3,0 Tonnen
ausgelegt.