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Aprilia RS 125

Aprilia ist einer der jüngeren Motorradhersteller. Die italienische Zweiradschmiede gehört zum Piaggio-Konzern, der auch die legendären Vespa-Motorroller verteibt. Mit deren eher gemächlichen Fortbewegungsart haben Aprilia-Motorräder allerdings wenig im Sinn. Eine Aprilia steht neben rassiger Eleganz vor allem für eines: Power.

Die RS 125

Da macht auch die Aprilia RS 125, das Achtellitermodell der Italiener, keine Ausnahme. Wer eine RS das erste Mal sieht, dem wird sofort klar: Hier geht es nicht um wirtschaftlichen Transport zur Arbeitsstätte und auch nicht zum gemütliche Touren am Wochenende. Bei der RS geht es immer um Leistung: maximale Fahrleistungen, brutal-bissige Bremsen, maximale Schräglagenfreiheit, extreme Wendigkeit, überlegene Fahrwerkstechnik. Ja - und es geht natürlich um die Show. Optisch sind die straßen- und einsteigertauglichen kleinen Kraftprotze die nächsten Verwandten der Grand Prix-Rennmaschinen. Einer der erfolgreichsten italienischen Rennfahrer aller Zeiten, der charismatische Italiener Valentino Rossi, lernte natürlich auf einer Aprilia das Siegen. 

Geballte Zweitaktmotor Leistung

Die Aprilia RS 125 wird seit 1992 gebaut, und ihr charakteristisches Merkmal ist seit jeher ein bissig-böser, extrem hochdrehender Zweitaktmotor. Ganz wie bei den "echten" Rennern der Grand Prix-Szene. In der offenen Version ist die RS bis zu 30 PS stark, erfordert dann aber den "großen" Motorradführerschein. Und das ist auch besser so, denn mit der explosiven Leistungscharakteristik der kleinen Aprilia ist nicht zu spaßen. An die 150 Stundenkilometer rennt die eher aufdringlich lackierte Maschine. Doch es geht nicht um Top-Speed. Das können andere auch. Was die RS so faszinierend macht, ist ihre extreme Handlichkeit. Schnelle enge Wechselkurven "frisst" die Aprilia am liebsten. Und vor denen bremst die RS nun einmal deutlich später als schwere Maschinen. Big Bikes müssen sich hinten anstellen, die Verfolger können sich am typischen Zweitaktgeruch aus dem Auspuff erfreuen.

Und das ist schon die Schattenseite der Aprilia RS 125. Seit 2012 ist Schluss mit Zweitakt. Die RS 4 murmelt jetzt höflich-kultiviert im umweltfreundlicheren Viertakt. Schade.
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