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Pocket-Bike

Ein Pocket Bike, auf Deutsch Taschenmotorrad, ist ein optisch und funktional den großen Motorradmodellen sehr ähnliches Gefährt, das jedoch nicht länger als 1,10 Meter ist und über eine maximale Breite, beziehungsweise Höhe von 50 Zentimetern verfügt. Viele Pocket Bike Modelle haben die Form von Supersport Maschinen oder Dirt Bikes, die dann aber auch nur einfach als Dirt Bikes bezeichnet werden, obwohl sie von den Maßen her eigentlich einem Pocket Bike entsprechen. Die meisten Poket Bike Modelle besitzen keine Straßenzulassung und unterliegen daher auch nicht dem Versicherungsschutz. Diese Pocket Bikes dürfen auch nicht auf öffentlichen Parkplätzen in Betrieb genommen werden. Die Miniaturmotorräder sind vielmehr für spezielle Rennen konzipiert, die auf abgesperrten Strecken stattfinden. Diesbezüglich existieren im Rahmen der Deutschen Meisterschaft verschiedene Klassen. In der Klasse 1 und 2 starten Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von 16 Jahren auf bis zu 7 PS starken Pocket Bikes. Die Klasse 3 ist den Fahrern ab einem Alter von 16 Jahren vorbehalten. Für die „Senior Mini“-Klasse sind Zweitakt-Pocket Bikes mit einem Hubraum von bis zu 50 cm³ sowie Viertakt-Maschinen mit einem Hubraum bis zu 90 cm³ ohne Leistungsbeschränkung zugelassen. Die „Senior Midi“-Klasse 4 wird ebenfalls von Personen über 16 Jahren gefahren. Allerdings gehen hierbei Midibikes an den Start, die etwas größer gebaut sind. Während die ersten vier Klassen nur Teilnehmern mit Markenmotorrädern vorbehalten sind, können in der Klasse 5 auch Pocket Bikes aus chinesischer Produktion starten. Rennen der Klasse 5 sind jedoch relativ selten.
Die Fahrer sind mit einer üblichen Motorradausrüstung ausgestattet. Dazu gehören ein Lederkombi, ein Helm und Handschuhe. Auch wenn es so niedlich aussieht, ist ein Pocket Bike kein Spielzeug, sondern ein Motorsportgerät, das verhältnismäßig schwierig zu fahren ist. Den meisten Herstellerempfehlungen entsprechend sollte der Fahrer nicht mehr als 120 Kilogramm wiegen.


Pocket Bike gibt es günstig gebraucht zu kaufen


Wer ein Pocket Bike kaufen möchte, dem stehen diesbezüglich verschiedene Möglichkeiten offen. So gibt es bereits sehr billige Neufahrzeuge, die knapp 100 Euro kosten und zumeist aus chinesischer Produktion stammen. Man kann aber auch sehr hochwertige Pocket Bikes kaufen und hierfür mehrere tausend Euro bezahlen. Darüber hinaus kann auch die Chance genutzt werden, ein Pocket Bike gebraucht zu erwerben. Das ist die zumeist günstigste Lösung, und in vielen Fällen ist es ratsamer, ein Marken Pocket Bike gebraucht zu kaufen und auf ein Neufahrzeug, das zwar billig, dafür aber qualitativ nicht dem Höchststandard entspricht, zu verzichten.
Neben einer Vielzahl an Pocket Bikes, die in China produziert werden, gibt es verhältnismäßig wenige Marken-Pocket Bikes. Viele chinesische Produkte sind Kopien bekannter Markenbikes. Eines der erfolgreichsten Marken Pocket Bike Modelle ist die B 1 Origami. Des Weiteren gibt es hochwertige Pocket Bikes von Blata und BMS. Manche dieser Fahrzeuge sind den Großmodellen zumindest optisch exakt nachgebildet und werden daher als Replikate oder Replicas bezeichnet.
Die meisten Pocket Bike Modelle sind mit Zweitaktmotoren ausgestattet und verfügen über einen Hubraum von 39 bis 50 cm³. Diesbezüglich finden sich sowohl wasser- als auch luftgekühlte Motorensysteme. In der Regel erfolgt der Start durch einen Seilzug. Die verhältnismäßig wenigen Pocket Bikes, die mit einem Viertaktmotor ausgestattet sind, verfügen über einen 80 bis 110 cm³ großen Hubraum und werden mit Öl gekühlt.


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