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BMW

BMW hat spät mit dem Autobau begonnen. Erst waren die Motorräder dran, ab 1923. Noch eher beschäftigten sich die Bayern mit der Herstellung von Flugzeugmotoren. Davon ist nichts mehr übrig geblieben, bis auf das weltbekannte Firmenlogo, das einen weißen Propeller vor einem blauen Hintergrund, nämlich dem Himmel, darstellen soll.
Bereits mit dem ersten BMW-Motorrad, der R 32, machten die Bayern vieles anders als die (damals) etablierten Hersteller. Quer zur Fahrtrichtung eingebauter Zweizylinder-Boxermotor mit entsprechend längs liegender Kurbelwelle, Trockenkupplung und Hinterradantrieb zur Kardanwelle. Das war zwar ungewöhnlich, erregte aber in den 20-er Jahren des 20. Jahrhunderts weit weniger Aufsehen als man vermuten würde, da diese Zeit mit absolut abenteuerlichen Motorrad-Konstruktionen aufwartete (man denke nur an die Megola mit Fünfzylinder-Sternmotor im Vorderrad!).


Erfolgsgeschichte der BMW Motorrad Modelle


Behutsam und konsequent entwickelte BMW das Kardanboxer-Prinzip weiter. Neben den kultivierten Zweizylinder-Boxermotoren gab es die wirtschaftlichen Einzylinder, die besonders direkt nach dem Zweiten Weltkrieg als hochwertiger, aber im Betrieb sehr günstiger Auto-Ersatz dienten. 15 PS leistete eine BMW R 26 - eine NSU Max oder die ostdeutsche MZ waren deutlich schneller. Doch das war nicht das Problem. Die wirklichen Probleme tauchten erst in den Sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts auf - als die Japaner kamen. Die waren schneller, günstiger und mindestens ebenso zuverlässig wie die Bayern-Boxer. Und in der Qualität waren sie sehr viel besser, als man ihnen heute noch nachsagt. Eigentlich gab es keinen Grund mehr, ein BMW-Motorrad zu kaufen. In München überlegte man ernsthaft, die Motorrad-Produktion ganz und für immer einzustellen. Dass man es dann doch nicht tat, ist eher Zufall. Mit der Einführung der "Strich fünf"-Modelle 1969 wurde alles anders. Die R 50/5, die R 60/5 und die R 75/5 waren im Vergleich zu einer Honda CB 750 immer noch schwächlich, sie brachten aber überragenden Komfort mit. Endlich stellte sich der wirtschaftliche Erfolg ein. BMW-Motorräder wurden jetzt ausschließlich in Berlin Spandau hergestellt. Mitten im großen Motorrad-Boom der achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts kam dann der große Paukenschlag: der Vierzylinder! BMW verbaute einen längsliegenden, wassergekühlten Vierzylinder-Reihenmotor. In der Motorradwelt bedeutete das eine Revolution. Das gleiche Konstruktionsprinzip gab es übrigens auch als 75 PS starken Dreizylinder, für den sich aber außer der Polizei kaum ein Motorradkäufer interessierte.
Im neuen Jahrtausend wurde die Modellpolitik der BMW-Motorräder immer hektischer und unübersichtlicher. Es gab wieder einen Einzylinder, die Boxer als Vierventiler, Reihenvierzylinder, Sportler, Tourer, Enduros und und und...
Heute ist BMW stückzahlmäßig Marktführer - vor ein paar Jahren hätte das dem Berlin-bayrischen Motorradproduzenten niemand zugetraut.


Sind die BMW Motorräder E10 verträglich?


Teuer sind die Bikes mit dem weißblauen Logo immer noch. Doch eine gepflegte BMW kann man getrost gebraucht kaufen, der Vorbesitzer hatte ganz sicher genug Geld für Wartung und Original BMW Ersatzteile. Dass die aktuellen BMW-Modelle den Kraftstoff E 10 vertragen, ist selbstverständlich. BMW selbst spricht sogar von "allen Motorrädern sämtlicher Baujahre".
Eine typische BMW im aktuellen Angebot ist der Tourer R 1200 R. Ein problemloser Zweizylinder-Boxer, gesunde 110 PS stark und bequem. Ein Bike für alle Gelegenheiten. Aber es geht auch extremer. Die BMW HP 2 Sport ist eine Art Meisterboxer. 131 PS stark und 260 Stundenkilometer schnell.


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