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Dnepr

Die ukrainische Marke Dnepr steht für geländetaugliche Motorrad-Gespanne


Die Motorradmarke Dnepr wurde im Jahre 1946 von den Motorradwerken KMZ im ukrainischen Kiew gegründet und war bis zur Einstellung der Produktion im Jahr 2004 vor allem für ihre schweren und geländegängigen Motorradgespanne bekannt, die ab den 1950er Jahren auf Basis der russischen Ural-Motorräder gebaut wurden. In den ersten Jahren liefen in der Produktionsstätte in Kiew jedoch auch leichte Motorräder mit 98 ccm Hubraum vom Band. Die Zweitakter, die in Russland den Namen Kievlyanin erhielten, waren technisch weitgehend identische Nachbauten des 98er Modells des deutschen Produzenten Wanderer, dessen Konstruktionspläne von KMZ genutzt wurden. Und auch für die Solo-Motorräder und Gespanne von Dnepr stand ursprünglich ein deutscher Hersteller Pate: Die Motorräder der im Jahr 1952 vorgestellten Dnepr-Baureihe M-72 nutzten noch wesentliche technische Elemente der BMW R71 der 1930er Jahre.


Bekannte Motorräder und Gespanne von Dnepr


Mit der Entwicklung des Militärgespanns MV-750 etablierte sich Dnepr in den 1960er Jahren als Spezialist für zweiradangetriebene Gespanne, die durch ihren Seitenwagenantrieb auch im Gelände eingesetzt werden konnten. Wegweisend für die Dnepr-Motorräder wurden außerdem die 1967 in der Dnepr K 650 erstmals präsentierten OHV-Motoren, die für die Gespanne und Solomotorräder von Dnepr später charakteristisch wurden. Bekannt wurden insbesondere die Dnepr MT-9 mit 650 ccm OHV-Motoren, die unter dem Markennamen Cossack auch in einigen westeuropäischen Ländern über Importeure angeboten wurden. Weitere bekannte Baureihen von Dnepr kamen mit den Motorrädern oder Gespannen Dnepr MT 11 und Dnepr MT 16 auf den Markt.


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