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Suzuki Burgman

Die Suzuki Burgman läutete die Großroller-Ära ein


Die Suzuki Burgman, die außerhalb von Deutschland auch als Suzuki Skywave bekannt wurde, ist ein Motorroller. In Deutschland werden aktuell vier Modelle vertrieben, die in Japan und im spanischen Suzuki-Werk hergestellt werden: Burgman 125, Burgman 200, Burgman 400 und Burgman 650.


Die populäre Suzuki Burgman 650


Letztere ist neben der Gilera GP 800 der aktuell zweitstärkste Serienmotorroller der Welt. Besonders in den Vereinigten Staaten von Amerika genießt die Produktfamilie einen regen Absatz. Aber auch auf bundesdeutschen Straßen ist die Suzuki Burgman 650 ein gern gesehenes Vehikel.


Die Suzuki Burgman läutet den Beginn einer neuen Ära ein


Das älteste Modell Burgman 125 durchlebte seit 1999 bereits vier Produktgenerationen. Zuvor erschien im Jahr 1998 noch die Burgman 250. Das Modell  läutete Ende der 1990er Jahre einen Paradigmenwechsel im Motorroller-Bereich ein: Bis dato verstand der Otto-Normal-Verbraucher unter der Bezeichnung „Motorroller“ ein kleines Zweirad mit maximal 250 cm³ Hubraum, das optisch einer Vespa entsprach. Die Burgman 400 stellte im Gegensatz dazu erstmals den kraftvollen Großroller dar.


Die Suzuki Burgman ist ein vollwertiger Motorrad-Ersatz für Einsteiger


Mit seinem 25 kW starken e10-verträglichen Einzylinder-Viertaktmotor, 200 Kilogramm Gesamtgewicht sowie einem Hubraum von 385 cm³ qualifizierte sich das Modell für viele Fahrer als vollwertiger Motorrad-Ersatz. Ebenfalls neu war das Variomat-Getriebe (nur Gasgeben/Bremsen), das ein deutlich bequemeres Fahrvergnügen ermöglichte. Das Konzept wurde fortan von vielen anderen Herstellern aufgegriffen, ermöglichte z.B. auch Tagestouren zu zweit und verhalf den Motorrollern damit zu einer echten Renaissance.


Kontinuierliche Leistungssteigung bei der Suzuki Burgman


Seit der Veröffentlichung der Burgman 125 (UH 125) hat die Leistung kontinuierlich zugenommen: Das erste Modell fuhr mit einem Einzylinder-Viertaktmotor, 12 PS (entspricht 9,1 kW) sowie einem Hubraum von 125 cm³. Das zweite Modell (UH 200) erhöhte auf 18,5 PS (13,5 kW) sowie einen Hubraum von 200 cm³. Weiter ging es mit der Burgman 400, die nunmehr mit 34 PS (25 kW), 400 cm³ und einer Höchstgeschwindigkeit von 149 km/h arbeitete.  Das vorläufige i-Tüpfelchen setzte schließlich die bereits erwähnte Burgman 650 (AN 650), die mit 56 PS (41 kW), 638 cm³ Hubraum und einem Reihen-Viertakt-Zweizylinder auf 165 km/h beschleunigt. Ein Verbund-Bremssystem wusste die Power nach einem Sprint vernünftig zu zähmen. Bis auf einige kleinere Details heimsten sämtliche Modelle der Serie durchweg positive Kritiken ein. Lediglich das mäßige Abblend- und Fernlicht sowie die mittelprächtigen Schlösser erhitzten die Gemüter. Sie können den Roller manchmal schon für etwa 1000 Euro gebraucht kaufen, aber auch viel mehr dafür ausgeben.


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