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Yamaha Fazer

Sport und Touring mit der Yamaha Fazer


Hinter der Bezeichnung Yamaha Fazer verbirgt sich eine seit 1998 gebaute Produktfamilie von Sporttourer-Motorrädern. Sie umfasst die Ausführungen FZS 600 (1998-2003), FZ 6 (2004-2006), FZ 6 (2007-2009), FZ 6 S2 (2007-2010), FZS 1000 (2001-2005), FZ 1 (ab 2006) und FZ 8 (ab 2010).


Ein sportlicher Störenfried: Die Yamaha Fazer


Sämtliche Modelle der Fazer-Baureihe kombinieren Ausdauer und Fahrkomfort eines herkömmlichen Tourers mit sportlichen Eigenschaften und erhöhter Leistung. Der Name der Modelle erklärt sich von selbst: Das englische Verb „to faze“ bedeutet „stören“, „belästigen“. Damit dürfte Yamaha nicht die Lärm- oder Abgasbelästigung, sondern die Konkurrenz-Modelle gemeint haben.


Entwicklung der Yamaha Fazer geht bis 1985 zurück


Die Modellbezeichnung „Fazer“ existiert im Hause Yamaha bereits seit 1985. Damals erschien die entsprechend betitelte Yamaha FZX 750, die als die „Ur-Fazer“ gilt. Mit ihrer Fünffach-Ventiltechnik hat sie mit der späteren Fazer-Serie allerdings wenig gemein. Letztere feierte mit der Yamaha FZX 600 im Jahr 1998 Premiere und löste damals die Yamaha XK als Einsteigermodell ab. Bis 2001 beschränkten sich die Aktualisierungen der 600er auf Farbspielereien. Dann wurde 2002 die „Stupsnase“ durch eine moderne Halbschale ersetzt.


Yamaha-Fazer-Reihe: Mehr Drehmoment mit der FZS 1000


Das nächste Modell FZS 1000 wurde in Sachen Motorisierung und Optik leicht modifiziert. Unter dem Strich blieb ein tourentauglicherer Ableger der Yamaha YZF R1. Später kamen Details wie eine Dauerlichtschaltung sowie straffere Gabelfedern dazu. Im Jahr 2004 folgte eine grundlegende Überarbeitung in Form des Models FZ 6, die mit dem Kürzel „N“ auch ohne Verkleidung lanciert wurde. Der Antrieb erfolgte durch einen modifizierten Motor der YZF-R6, während der Vergaser einer Multipoint-Benzineinspritzung weichen musste. Das Modell war wie seine Vorgänger e10-verträglich.


Wachablösungen in der Familie Yamaha Fazer


Im Jahr 2006 wurde die FZS 1000 durch die FZ 1 abgelöst. Auch hier wurde der Vergaser durch eine Einspritzanlage ersetzt. Das Fahrwerk wurde derweil durch einen Alu-Druckgussrahmen sowie eine 43 mm Upside Down Gabel aufgewertet. Die Maschine wurde optional in einer Naked Bike-Variante verkauft, um die sportlichen Ambitionen stärker zu betonen. Derweil wurde die Touring-Tauglichkeit durch die Motor-Basis der 2005er Yamaha YZF-R1 weiter vergrößert. Für weitere zwei Jahre wagte Yamaha wieder nur Farbanpassungen, bis 2010 die FZ 6 durch die neue FZ 8 abgelöst wurde. Die 106 PS starke Sechs-Gang-Maschine ist seither das Aushängeschild, während die älteren Generationen in allen Modellen und Preisklassen gebraucht gekauft werden können.


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