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Zündapp

Motorräder der kleinen Hubraumklassen machen Zündapp populär


Als Maschinenbauunternehmen in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts in Nürnberg gegründet, entwickelte sich die Firma Zündapp bis zu ihrer Auflösung 1984 zu einem der wichtigsten deutschen Produzenten von Motorrädern. Obwohl Zündapp zeitweise auch schwere Krafträder fertigte, prägten Motorräder der kleinen Hubraumklassen das Markenimage. Insbesondere in den 1970er Jahren waren Zündapp Mofas und Zündapp Mopeds populär. Heute gelten viele Zündapp-Modelle als zeittypische Motorräder und sind daher als Oldtimer gesucht.


Die frühen Motorräder und Roller von Zündapp


Mit Einzylinder-Zweitaktmodellen wie der Zündapp Z 22 oder Z 200 begann der Nürnberger Konstrukteur zu Beginn der 1920er Jahre mit der Produktion von Motorrädern. In der Klasse der 250 ccm Motorräder präsentierten die Nürnberger erste Modelle mit der Zündapp K 249. In den 1930er Jahren erweiterte der Hersteller seine Produktpalette um schwere Motorräder, die als Zündapp K 600 oder Zündapp S 500 in unterschiedlichen Ausführungen auf den Markt kamen. Der Baureihe der kleineren Zündapp DB-Modelle folgten in den 1950er Jahren dann wieder hubraumstarke Motorräder der Serie Zündapp KS, die mit 600 ccm Boxermotoren als Gespann oder Solomotorrad in den Handel kamen. Bis in die 1960er Jahre hinein präsentierte Zündapp zudem den Roller Bella, der in drei Hubraumklassen bis 200 ccm angeboten wurde.


Zündapp-Motorräder der 50 ccm Hubraumklasse


Ab den 1960er Jahren konzentrierte sich der Hersteller wieder auf Motorräder der kleineren Hubraumklassen. Als Einstiegsmodelle stellte das Unternehmen in der Klasse der 50 ccm Motorräder Mofas wie die Zündapp M 25 oder die Baureihen der Zündapp CS 25 Mofas vor, die es als Zündapp CX auch in einer Offroad-Variante im Endurostil gab. Bis zur Einstellung der Produktion in Deutschland im Jahr 1984 liefen die Zündapp-Mofas der Z-Bauserien vom Band. Mit dem RS 50 brachte Zündapp zudem kurzzeitig wieder einen Roller auf den Markt. Weitere 50er Modelle des Herstellers waren die Zündapp KS 50 und die GTS 50.


Zündapp-Motorräder der Hubraumklassen von 80 ccm bis 125 ccm


Bekannt wurden ab den 1970er Jahren insbesondere die Zündapp-Mopeds in den Hubraumklassen von 80 ccm bis 125 ccm. In der Klasse der 125 ccm Motorräder war der Produzent mit seinen Zündapp KS 125 und KS 175 vertreten, die mit wenigen Veränderungen noch bis zum Anfang der 1980er Jahre im Programm blieb.


Im Mittelpunkt standen später die Zündapp KS 80, die in unterschiedlichen Ausführungen auf den Markt kamen. Mit der Zündapp SX 80 gab es überdies gegen Ende der Firmengeschichte auch wieder eine Enduro von Zündapp.


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