Amazone Landtechnik – Traditionsunternehmen in stetiger Entwicklung

Die Amazone Landtechnik firmiert unter dem eigentlichen Markennamen Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG und trägt somit den Namen des Gründers Heinrich Dreyer. Dieser gründete im Jahr 1883 die Firma im niedersächsischen Hasbergen-Gaste, wo sich bis zum heutigen Tage das Stammwerk befindet. Dreyer lehnte den Firmennamen an das mythische Frauenvolk der Amazonen an und wollte damit zum Ausdruck bringen, dass seine Maschinen sowohl kraftvoll als auch schön waren.


Erste Schritte im Bereich der Landwirtschaft

Die ersten Produkte wurden von dem Firmengründer im Bereich der landwirtschaftlichen Maschinen hergestellt. So gehörten Getreidereinigungsmaschinen, Sortierer und Pflüge zu den ersten Produkten von Amazone Landtechnik. Im Jahr 1915 wurde das Portfolio um Streumaschinen für Dünger erweitert, im Jahr 1942 wurden die ersten Kartoffelerntemaschinen auf den Markt gebracht. Den größten Erfolg der Firmengeschichte konnte Amazone in den 1960er Jahren feiern, da in diesem Jahrzehnt die Zweischeibendüngermaschinen vorgestellt wurden, welche Amazone im Düngersegment zum Marktführer aufstiegen ließen. In den folgenden Jahren trat das Unternehmen stets als Innovator eigens entwickelter Maschinen auf, sodass in dieser Zeit auch der Einstieg in die Bodenbearbeitung erfolgte.


Innovation als Erfolgsgarant

Weitere eigene Entwicklungen im Bereich der Landwirtschaft folgten in den weiteren Jahren, so etwa die erste Einzelkornsämaschine aus eigener Produktion. Hierdurch konnte Amazone seinen Kunden die Möglichkeit geben, gezielter zu säen und dadurch das Agrarland besser nutzbar zu machen. Dank einer Kooperation mit der Fachhochschule Osnabrück sowie der Robert Bosch GmbH konnte erstmals ein voll automatischer und autonom agierender Feldroboter namens BoniRob entwickelt und vorgestellt werden.
Aufgrund der stetigen Weiterentwicklung im Segment der Landtechnik, etwa durch den Bau einer Düngerstreutesthalle, hat sich die Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG zu einem der größten regionalen Arbeitgeber entwickelt. Dabei resultiert der größte Teil des Firmenumsatzes aus dem Export der gefertigten Maschinen, welcher in 70 Länder der Welt erfolgt.
Amazone beschränkt sich allerdings nicht nur auf die reine Produktion und Entwicklung, sondern ermöglicht mit einer eigens ins Leben gerufenen Stiftung die Ausbildung eigener Nachwuchskräfte im Bereich der Landwirtschaftstechnik, wodurch gerade in einer durch diesen Industriezweig geprägten Gegend gute Arbeitsmöglichkeiten entstehen.


Produkte für einen großen Bereich

Die Spezialisierung auf Landmaschinen schlägt sich selbstverständlich auch in der Produktpalette nieder. So gehören zu den am meisten gefertigten Maschinen Bodenbearbeitungsmaschinen, Sämaschinen, Einzelkornsämaschinen, Düngerstreuer und Pflanzenschutzspritzen in den unterschiedlichsten Varianten für nahezu jedes Einsatzgebiet. Auch wenn der Markt der gebrauchten Maschinen hauptsächlich diese Geräte umfasst, können Interessenten auch weitere Maschinen käuflich erwerben. Gerade im Bereich der Winterdienstgeräte oder der Grün- und Parkflächenpflege sind einige Angebote zu beobachten. Zu einem der erfolgreichsten Modelle der Firmengeschichte hat sich in diesem Segment der Profihopper entwickelt, welcher neu und gebraucht in verschiedenen Ausführungen erhältlich ist. Dieser Rasenmäher gilt auch als eines der beliebtesten Gebrauchtfahrzeuge der Marke. Er gesellt sich somit zu den weiteren Topprodukten aus dem Hause Amazone, etwa dem Großflächenstreuer ZG-TS, dem Zentrifugalstreuer ZA-XW Perfect oder dem Kreiselgrubber KG aus dem Bereich der Bodenbearbeitung. Gebrauchtfahrzeuge von Amazone sind auf dem Markt häufig zu finden und aufgrund ihrer hohen Qualität sehr begehrt.


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