Betonmischer auf Basis unterschiedlicher Trägerfahrzeuge

Fertigbeton in seinen Eigenschaften qualitativ unverändert als fließfähigen und homogenen Baustoff von den Betonmischanlagen an die Baustellen zu transportieren, stellt eine logistische Herausforderung dar. Die Karosseriebauer haben dazu Aufbauten entwickelt, die zugleich Transportbehälter und Mischtrommel sind. Die Betonmischer können wie ein Wechselbehälter auf einem Rahmen aufgebaut sein, der auf das Fahrgestell eines Lkw montiert wird. Vorteil dieser Konstruktion: Der Betonmischer steht ohne aufwändige Demontagearbeiten schneller für ein anderes Trägerfahrzeug zur Verfügung. Eine Alternative zu diesen rahmengetragenen Trommeln mit Wechselsystem sind Aufbauten, bei denen die Trommel direkt auf dem Lkw-Fahrgestell verankert wird. Seltener sind Betonmischer, die als Auflieger mit einem eigenen Fahrgestell versehen sind und von Sattelzugmaschinen aufgenommen werden können.

Betonmischer der unterschiedlichen Gewichtsklassen

Üblicherweise kommen als Betonmischer drei- oder vierachsige Schwerlaster der Gewichtsklasse ab 26 Tonnen und auf Basis von Allrad-Lkw zum Einsatz. Aber auch mittelschwere Lkw der Gewichtsklassen von etwa dreizehn Tonnen zulässiges Gesamtgewicht können mit kleineren Trommeln ausgestattet als Betonmischer genutzt werden. Die kleinsten Betonmischer mit gut sieben Tonnen Leergewicht werden als Spezialfahrzeuge etwa für den internen Baustellentransport hergestellt. Sie werden auf Großbaustellen mit eigenen Betonmischanlagen benötigt, um den fertig gemischten Baustoff an den Einsatzort zu bringen.

Betonmischer mit unterschiedlichem Fassungsvermögen

Während diese kleinsten Fertigbetontransporter in ihren Mischtrommeln zwischen zwei und fünf Kubikmetern Beton aufnehmen können, sind die Betonmischer der Schwerlasterklasse mit Standardtrommeln für sieben Kubikmeter oder für bis zu 15 Tonnen Nutzlast ausgelegt. Größere Betonmischer können rund zehn Kubikmeter Fertigbeton oder gut 20 Tonnen Nutzlast aufnehmen. Die größten Betonmischer sind als Auflieger mit eigenem Fahrgestell und Trommeln mit rund 15 Kubikmetern Fassungsvermögen konstruiert.

Die Konstruktion von Betonmischern

Der Standardaufbau für Betonmischer besteht aus einer Drehtrommel mit Innenschaufeln, die über einen angebauten Motor in Rotation versetzt wird und so eine Entmischung der Fertigbetons verhindert. Darüber hinaus umfasst der Aufbau des Betonmischers am oberen Teil der Mischtrommel einen Einfülltrichter zum Beladen an der Betonmischanlage sowie eine verschiebbare Auslaufrutsche am unteren Teil zum Entladen. Am Bestimmungsort sorgen Rohrleitungen oder integrierte Förderbänder dafür, dass der Fertigbeton über eine Strecke von sechs bis zehn Metern angeliefert werden kann. Für weitere Entfernungen kommen externe Betonpumpen zum Einsatz.

Hersteller von Betonmischern

Baryval (Betonmischer-Aufbauten u.a.); Daimler (Mercedes-Benz Actros Betonmischer u.a.); Dautel (Betonmischer-Aufbauten u.a.); Dieci (Kompakt-Betonmischer Dieci F 7000 u.a.); Iveco (Betonmischer Iveco 300-30, Allrad-Betonmischer EuroTrakker u.a.); Liebherr (Betonmischer-Aufbauten u.a.); Kögel (Betonmischer-Auflieger u.a.); MAN (Betonmischer MAN 28.322, TGS 35.400 u.a.); Renault (Betonmischer Renault G 300, Kerax u.a.); Stetter (Betonmischer-Aufbauten u.a.); Volvo (Betonmischer Volvo FL 10 u.a.).

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