Der Raupenschlepper Deutz-Fahr Agroclimber wird im Jahr 2007 am Markt eingeführt

Fast ein halbes Jahrhundert lang hatte der deutsche Landmaschinenbauer Deutz-Fahr keine Traktoren mehr im Programm, die statt Radantrieb über einen Kettenantrieb verfügten. Im Jahr 2007 dann präsentierte der zum italienischen Same-Konzern gehörende Hersteller wieder Schlepper mit Raupentechnik, die sukzessive auf einzelnen Märkten als Deutz-Fahr Agroclimber eingeführt wurden. Vorteil der Deutz-Fahr Agroclimber: Mit ihrer großen Standfläche verringerten sich den Druck auf den Boden und erlaubten so einen besonders schonenden Einsatz des Traktors. Zugleich sorgte der Antrieb über Ketten dafür, dass der Deutz-Fahr Agroclimber auch auf weichen Boden oder im steilen Gelände sicher zu bewegen war. Gebaut wurde der Deutz-Fahr Agroclimber insbesondere für den Einsatz als Plantagentraktor, als Schlepper für den Obstanbau sowie als normaler Ackerschlepper.

Modelle und Motorisierung des Raupentraktors Deutz-Fahr Agroclimber

Angeboten wurde der Raupentraktor von Deutz-Fahr in zwei Ausstattungslinien und fünf Leistungsstufen als Agroclimber der V-Serie sowie als Agroclimber der F-Serie. Die kleineren Raupenschlepper erreichten dabei ein Leistungsvermögen von 70 PS bis knapp 80 PS. Die größeren Deutz-Fahr Agroclimber der F-Reihe wurden mit Motoren ausgestattet, die je nach Modell über ein Leistungsvermögen von 87 PS bis über 100 PS verfügten. Die in offener Plattformbauweise realisierten Raupenschlepper von Deutz-Fahr ließen sich mit diversen Anbaugeräten ausstatten und waren als Frontlader für eine Hubladung bis drei Tonnen ausgelegt. Verbaut wurde im Deutz-Fahr Agroclimber je nach Modell ein Kriechgang-Getriebe, das zwischen zwölf und 16 Schaltstufen aufwies.
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