Ford: der Pionier unter den Fahrzeugherstellern

Die Ford Motor Company zählt zu den größten Autobauern weltweit. Der Katalog des US-Herstellers umfasst eine Vielzahl von Fahrzeugen für den privaten und gewerblichen Gebrauch. Diese bewegen sich größtenteils im mittleren Preisbereich. Eine Ausnahme stellen Sportwagen wie der Ford GT dar, der in streng limitierter Stückzahl gebaut wurde.


Die Anfänge

1903 gründete Henry Ford in Detroit die Ford Motor Company. Ford war ein Visionär, der mehrmals wichtige Entwicklungen vorantrieb. So führte der US-Autobauer als erster im Jahr 1913 die Fließbandfertigung für Pkws ein. Als Resultat entwickelte sich das Auto vom Luxusobjekt zum erschwinglichen Alltagsgegenstand. In den 1960er Jahren schuf der Konzern mit dem Ford Mustang eine Kombination aus Alltagsauto und Sportwagen, die zahlreiche Mitbewerber zu eigenen Modellen inspirierte.


Die Transporterserie

Ford bietet ein breites Portfolio an Transportern. Diese basieren auf dem Ford Transit, der in einer Vielzahl von Varianten angeboten wird. Zu den bekanntesten Ausführungen zählt der Transit Courier. Er wird als Kastenwagen und Kombi angeboten. Beide Varianten sind mit einem 1-Liter-Benzinmotor erhältlich, der maximal 74 kW leistet. Alternativ bietet Ford verschiedene Dieselmotoren mit einer Leistung bis 70 kW an. Die Motoren unterscheiden sich durch Merkmale wie Geschwindigkeitsbegrenzer oder ein optionales Start-Stopp-System.
Der Kastenwagen bietet 2 Sitze und ein Laderaumvolumen von 2,3 Kubikmeter. In der Kombiversion sind 5 Sitzplätze vorhanden, wodurch sich der Laderaum reduziert. Für umfangreicheren Platzbedarf bietet Ford den Transit als Bus an. Auch hier gibt es Varianten wie Kastenwagen oder Kombi und auch ein Modell mit Doppelkabine. Der klassische Kastenwagen besitzt eine Laderaumlänge von 3 m. Je nach Ausführung lassen sich darin bis zu 5 Europaletten unterbringen. Im Kombi finden zusätzlich zum Fahrer 8 weitere Personen Platz.


Die F-Serie: Amerikanische Klassiker

Fords F-Modelle besitzen eine lange Tradition. Erstmals 1948 angeboten, umfasste das Angebot ursprünglich Lkws, Busse und Pick-up-Trucks. Mittlerweile steht die Bezeichnung ausschließlich für Pick-up-Modelle mit dem F-150 als Spitzenreiter. Das Modell zählt zu den erfolgreichsten Fahrzeugen in den USA. So ordert Ford alleine für die Produktion des F-150 jährlich 350.000 Tonnen Aluminium. Laut dem Zulieferer Alcoa ist dies mehr als die gesamte europäische Autoindustrie pro Jahr verbaut.
Der F-150 ist mit unterschiedlich großen Fahrerkabinen erhältlich. Daraus resultiert eine Fahrzeuglänge von 5,31 bis 6,19 m. Als Antrieb fungieren Motoren mit 6 oder 8 Zylindern, wobei die V8-Version besonders in den USA am verbreitetsten ist. Abhängig vom Antrieb sind Motorleistungen bis zu 287 kW möglich. Gangwechsel erfolgen über ein Automatikgetriebe mit wahlweise 6 oder 10 Gängen. Obwohl der F-150 offiziell nicht in Deutschland erhältlich ist, sind zahlreiche Exemplare über Direktimporteure auf den Markt gelangt.


Der Ford Ranger als Alternative zum F-150

Da der F-150 nur bedingt für europäische Verhältnisse ausgelegt ist, bietet Ford mit dem Ranger eine preisgünstige Alternative an. Hier dienen Motoren mit 4 oder 5 Zylindern als Antrieb. Die Motorleistung bewegt sich zwischen 96 und 147 kW. Der Ranger besitzt eine Nutzlastkapazität von 1.260 kg und kann maximal 3.500 kg an Zuglast bewältigen. Eine Besonderheit ist die sogenannte Anhängerstabilisierung. Diese reagiert auf Schlingerbewegungen des Anhängers, indem sie kontrollierte Bremsungen auslöst. Gleichzeitig wird das Drehmoment des Motors reduziert.
Auch der Ranger ist mit verschiedenen Kabinengrößen erhältlich. Zudem gibt es verschiedene Ausführungen wie den Ranger XL oder den Ranger Wildtrak. Ein besonderes Highlight ist das integrierte Kommunikationssystem, das es ermöglicht, während der Fahrt SMS per Diktierfunktion zu schreiben oder sich Nachrichten vorlesen zu lassen.

Nach oben