Der Ford-Transporter Transit wird zur klassischen Nutzfahrzeug-Baureihe

Mit den Kleintransportern der Baureihe Transit schuf ursprünglich die britische Tochter des US-amerikanischen Fahrzeugherstellers Ford eine Baureihe, die in vielen europäischen Märkten zu einem Klassiker im Segment der Nutzfahrzeuge wurde und an verschiedenen Produktionsstandorten des Konzerns von den Bändern lief. Die ersten Ford-Transporter der Transit-Reihe kamen Anfang der 1960er Jahre auf den Markt. Angeboten wurde der Ford-Transporter nahezu von Anfang an in unterschiedlichen Karosserieformen.

Karosserieversionen des Ford-Transporters Transit

Als Kleintransporter nahm Ford den Transit mit einem geschlossenen Kastenaufbau ins Programm. Später gab es den Ford Transit in dieser Form in unterschiedlich langen Radständen sowie mit verschiedenen Dachhöhen. Je nach Modell waren die Ford Transit Kleintransporter für Nutzlasten bis zu 1,5 Tonnen konzipiert und stellten bis zu 7,7 Kubikmeter Stauvolumen bereit. Zum Standardprogramm der Ford-Transporter gehörten zudem die Transit-Ausführungen als Kleinbus mit bis zu neun Sitzplätzen. Weiterhin wurde der Klassiker der Kleintransporter von Ford als Pritschenwagen und Fahrgestell für Kipper sowie andere Sonderaufbauten angeboten.

Ford-Transporter auf Pkw-Basis

Lange Zeit bestimmte der Ford Transit das Nutzfahrzeugprogramm von Ford fast allein. Eine Ausnahme bildeten die als Lieferwagen ohne rückwärtige Seitenverglasung gebauten Modelle der Baureihen Ford Escort oder Ford Fiesta, den es ebenfalls in einer Van-Ausführung gab. Zugleich bildete der Fiesta die Grundlage für die im Jahr 2003 am Markt eingeführten Ford-Transporter der Baureihe Ford Transit Connect. Damit zeigte der Hersteller sein erstes Nutzfahrzeug in der Klasse der Hochdachkombis. Der Transit Connect wurde in unterschiedlichen Radständen als Lieferwagen mit geschlossener Karosserie sowie in einer Kombiversion mit Seitenverglasung angeboten.
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