Howard Anbaugeräte zur Bodenbearbeitung unter dem Dach von Kongskilde und CNH Industrial

Howard Bodenbearbeitungsgeräte wie Kreiseleggen, Bodenfräsen und Grubber werden von dem dänischen Unternehmen Kongskilde gebaut und vertrieben. Alle Geräte mit dem Markennamen Howard sind Anbaugeräte für die hintere Dreipunkthydraulik von Ackerschleppern. Außer verschiedenen Grubbermodellen, die keinen weiteren Antrieb benötigen, sind alle anderen Geräte zapfwellengetrieben. Der ehemalige Hersteller landwirtschaftlicher Bodenbearbeitungsgeräte Howard Nordsten wurde im Jahr 2000 vom Agrarkonzern Kongskilde Agriculture mit Sitz im dänischen Albertslund übernommen. Kongskilde hat die ehemalige Produktvielfalt der Howard Bodenbearbeitungsgeräte stark verschlankt, verwendet aber Howard weiterhin als Markennamen. Seit 2017 ist die Gras- und Bodenbearbeitungssparte von Kongskilde Teil der Unternehmensgruppe New Holland Agriculture. New Holland Agriculture wiederum ist eine von insgesamt 12 Handelsmarken, die dem global agierenden Firmengeflecht von CNH Industrial angehören. Zum Sortiment von New Holland Agriculture zählen nach eigenen Aussagen mehr als 400 landwirtschaftliche Maschinen und Fahrzeuge, die weltweit in über 100 Produktionsstätten hergestellt werden.

Howard Kreiseleggen mit großer Arbeitsbreite

Kongskilde bietet Howard Kreiseleggen der Bauserien HK 31 HY und HK 32 HY in einer großen Modellvielfalt an. Mehr als 10 verschiedene Modelle mit Arbeitsbreiten von 4,0 m bis 6,0 m sind im Produktportfolio verzeichnet. Alle Kreiseleggen lassen sich für den Straßentransport hydraulisch auf eine Breite von 3,0 m einklappen. Die Kreiseleggen wurden speziell für landwirtschaftliche Großbetriebe und Lohnunternehmen entwickelt. Die Bauserien HK 31 und HK 32 unterscheiden sich durch ihre Eignung für verschiedene Bodenverhältnisse. Während die HK-31-Modelle für leichte bis mittelschwere Böden geeignet sind, wurden die HK-32-Modelle speziell für den Einsatz auf steinigen und schweren Böden konzipiert. Je nach Modell und Arbeitsbreite wird eine Schlepperleistung von 95 kW (129 PS) bis 220 kW (300 PS) empfohlen. Die Kreiseleggen sind mit jeweils 4 Rotoren pro Meter Arbeitsbreite ausgerüstet, sodass eine durchgehend gute Bodenbearbeitung erreicht wird. Die Rotoren laufen in speziellen Kegelrollenlagern, die auf minimierten Verschleiß und Langlebigkeit ausgelegt sind. Die Arbeitstiefe der Zinken lässt sich in Stufen mittels Bolzen einstellen. Die spezielle Konstruktion der Walzen erlaubt es, dass die Arbeitstiefe durch Steine nicht beeinträchtigt wird. Auch der nachlaufende Packer wird durch Steine nicht angehoben. Optional stehen Nachlaufwalzen zur Verfügung, die jeweils für bestimmte Bodenverhältnisse optimiert sind. Die Kreiseleggen lassen sich sehr gut mit Drillmaschinen kombinieren. Die Vorbereitung des Saatbettes kann mit dem anschließenden Säen kombiniert und in einem Arbeitsgang erledigt werden.

Howard Bodenfräsen zur Einbringung organischen Materials in den Boden

Kongskilde bietet eine Modellvielfalt an Howard Rotavatoren an. Es handelt sich um Bodenfräsen, die in die Dreipunkthydraulik eingehängt werden und deren Rotor von der Zapfwelle angetrieben wird. Die Modelle der Baureihen R500, R600 und R700 erinnern an Kreiseleggen. Die Bodenfräsen arbeiten tiefgehend und sind für die Einarbeitung organischen Restmaterials wie Stroh, Stoppeln und für die mechanische Bekämpfung von Unkräutern bestens geeignet. Howard Rotavatoren kommen vielfach im Gemüseanbau zum Einsatz. Faktoren wie Rotordrehzahl, Bearbeitungstiefe und Vorwärtsgeschwindigkeit haben Einfluss auf die Krümelstruktur des Bodens, sodass je nach Bodenverhältnis und Samen die optimale Saat- oder Pflanzbettvorbereitung erreicht wird. Mehr als 60 verschiedene Modelle sind im Angebotsportfolio verzeichnet. Die Arbeitsbreiten bewegen sich zwischen 1,1 m (R500B-110M) und 4,05 m (RL 700X-405D). Das Eigengewicht der Geräte reicht je nach Modell von 400 kg bis 2.050 kg. Der Hersteller empfiehlt eine Schlepperleistung von mindestens 40 kW bis 60 kW (54 PS bis 82 PS) bei den leichtesten Fräsen der R500-Bauserie und bis zu 185 kW (250 PS) bei den schweren Geräten wie der R700X-405S oder der R700X-305S.
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