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Das Fertigungsprogramm des japanischen Baumaschinenherstellers Komatsu

Im Jahr 1917 als hausinterner Zulieferer für Minenequipment vom japanischen Bergbaukonzern Takeuchi gegründet, entwickelte sich die unter dem Namen Komatsu etablierte Firmensparte ab den 1920er Jahren zu einem eigenständigen Hersteller von Maschinen zur Metallverarbeitung und raupenangetriebenen Traktoren für die Landwirtschaft. Auf dieser Grundlage erweiterte Komatsu in der folgenden Zeit seine Produktion mit der Fertigung von Raupen wie dem Komatsu Model 1 Dozer oder mit dem Bau von Gradern, Gabelstaplern, Dumpern und selbst entwickelten Dieselmotoren. Ab den 1960er Jahren brachten die Japaner zudem Hydraulikbagger und Radlader auf den Markt. Seine Stellung als Hersteller schwerer Baumaschinen stärkte Komatsu in Europa durch die Übernahme der Baumaschinensparte des Traditionsunternehmens Hanomag sowie durch eine Kooperation mit dem Staplerhersteller Linde. Neben Baumaschinen der schweren Gewichtsklassen und Gabelstaplern hatte Komatsu in den aktuelleren Baujahren auch kleinere Baumaschinen wie Minibagger und Kompaktlader im Programm.

Minibagger, Kompakt- und Mobilbagger von Komatsu

In seiner Baureihe der Komatsu PC fertigte der japanische Hersteller in den Gewichtsklassen von 0,9 Tonnen bis 5,3 Tonnen Minibagger, deren Ausleger für Grabtiefen zwischen knapp 1,50 und vier Metern konzipiert waren. Mit Raupenantrieb ausgestatteten Komatsu Minibagger ließen sich je nach Bauart mit Schaufeln für bis zu 0,18 Kubikmeter Fassungsvermögen ausstatten. Im Segment der Kompaktbagger hatte Komatsu mit dem PC 80 MR ein Einstiegsmodell bis acht Tonnen Betriebsgewicht im Programm, der wie die bis zu zwölf Tonnen schweren Modelle Komatsu PC 118 MR mit Raupenketten hergestellt wurde. Überdies gab es von Komatsu in den Gewichtsklassen zwischen zehn und zwölf Tonnen Mobilbagger.

Kompaktlader und Gabelstapler des Konstrukteurs Komatsu

Auch bei den Ladefahrzeugen setzte Komatsu beide Antriebskonzepte um. So kamen in der SK-Bauserie Kompaktlader mit einem Betriebsgewicht von rund 1,9 bis 3,6 Tonnen in den Handel, während in der Baureihe der Komatsu CK die bis zu 4,6 Tonnen schweren Kettenlader gefertigt wurden. Ergänzt wurde das Programm in den Gewichtsklassen bis 8,7 Tonnen durch Baggerlader und kompakte Radlader, die in den Modellreihen WB und WA in den Handel kamen. Den Produktbereich Gabelstapler deckte Komatsu mit Ladefahrzeugen der Serien Komatsu AX oder JX in den Gewichtsklassen von einer Tonne bis 43 Tonnen ab.

Komatsu-Hydraulikbagger der höheren Gewichtsklassen

In den höheren Gewichtsklassen war der japanische Anbieter von Baumaschinen mit Raupen- und Mobilbaggern ab 12,8 Tonnen Betriebsgewicht präsent. Für den Einsatz in der Bauwirtschaft konzipiert waren Modelle wie der Raupenbagger Komatsu PC 130-8 oder der Kurzheckbagger Komatsu PC 138 US-8. Die größten Hydraulikbagger mit über 200 Tonnen Gewicht produzierte Komatsu mit den PC 2000 für den Einsatz im Bergbau oder auf Großbaustellen. Speziell für Abbrucharbeiten entwickelt waren die Hydraulikbagger der Baureihe Komatsu HRD, die besonders weit reichende Ausleger besaßen.

Schwere Radlader, Dumper und Raupen von Komatsu

Ladefahrzeuge der höheren Gewichtsklassen liefen bei Komatsu mit den Radladern WA 150 PZ-6 oder WA 430-6 vom Band, deren Schaufeln ein Volumen von 1,5 bis 4,2 Kubikmetern hatten. Die größten Radlader mit 220 Tonnen Betriebsgewicht waren für bis zu 35 Kubikmeter Schaufelvolumen ausgelegt. Ebenso im Programm standen Muldenkipper und knickgelenkte Dumper, die in den Baureihen Komatsu HD und HM vermarktet wurden und die für Nutzlasten zwischen 28 und 91 Tonnen konzipiert waren. Mit den Komatsu D 37EX oder D 475 A-5 stellte Komatsu außerdem Planierraupen von acht bis 108 Tonnen Betriebsgewicht her.

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