Das Quad – Fahrfreude für bis zu drei Personen

Als Quad werden motorradähnliche Geländefahrzeuge bezeichnet, die meist mit vier dicken Ballonreifen ausgestattet sind und sich für das Fahren auf widrigem Untergrund eignen. Auf der Sitzbank des sportlichen Fahrzeugs finden je nach Typ bis zu drei Personen Platz. Quads können als Sport- und Freizeitfahrzeuge, aber auch für Arbeitseinsätze im Gelände genutzt werden.

Die Namensgebung des Quads kommt daher, dass es vier Räder hat, im US-amerikanischen Sprachgebrauch werden die Geländefahrzeuge häufig auch ATVs (All Terrain Vehicles) genannt. Die ersten Quads kamen in den fünfziger Jahren auf den Markt, dienten aber meist dem Militär bei Einsätzen im Gelände und bei Schneefall. Als Freizeitfahrzeuge wurden Quads erst im Laufe der letzten Jahrzehnte beliebter, der Hauptabsatzmarkt ist auch heute noch Nordamerika. Auch in Europa und speziell in Deutschland ist der Markt für Quads spürbar gewachsen. Neben amerikanischen Modellen kommen vor allem asiatische Quads von Yamaha, Honda und anderen Motorradherstellern gut an.

Technische Eigenschaften von Quads

Das Leistungsspektrum von Quads liegt in der Regel unterhalb von 50 PS. Bei den normalerweise als Einzylinder ausgeführten Motoren sind Hubräume von 50 bis 500 Kubikzentimetern üblich, doch auch Modelle mit größeren Motoren sind erhältlich. Ähnlich wie bei Motorrädern erfolgt die Schaltung bei Quads über ein mit dem Fuß zu bedienendes Pedal, auch ein Rückwärtsgang ist in der Regel vorgesehen. Aufgrund der hohen Lenkkräfte werden die Fahrzeuge üblicherweise mit einem Daumengashebel anstelle eines Gasdrehgriffs ausgerüstet.

Die Zulassung für den Straßenverkehr ist bei Quads nicht immer gewährleistet und muss im Einzelfall geprüft werden. Viele importierte Fahrzeuge müssen für den deutschen Straßenverkehr erst aufwendig umgerüstet werden, insbesondere der Geräuschgrenzwert stellt immer wieder ein Problem dar. Wenige Quads werden von Beginn an für das Fahren auf normalen Straßen ausgelegt.
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