Kompakte Kubota-Nutzfahrzeuge für die Bau- und Agrarwirtschaft

Als das japanische Unternehmen Kubota ab Ende der 1960er Jahre mit dem Export von Kleintraktoren nach Nordamerika und Europa begann, galt die Ende des 19. Jahrhunderts gegründete Firma auf ihrem Heimatmarkt als einer der traditionsreichsten Hersteller von landwirtschaftlichen Maschinen. Nachdem Kubota den Produktionsschwerpunkt zunächst auf den Anlagen- und Motorenbau gelegt hatte, kamen bereits in den 1920 Jahren die ersten Einachstraktoren zur Bodenbearbeitung in den Handel. Mit dem Beginn der 1950er Jahre erweiterten die Japaner ihre Produktion um Baumaschinen. Die ersten modernen Kleintraktoren verließen mit Modellen wie dem Kubota L 200 die Werkhallen. Seither etablierte sich Kubota als Hersteller kompakter Nutzfahrzeuge für die Agrar- und Bauwirtschaft.

Aufsitzmäher und Kleintraktoren von Kubota

In seinem Programm für professionelle Mähmaschinen bot Kubota mit den Modellen der Baureihen GR und G Aufsitzmäher in den Leistungsstufen von 13,5 bis 26 PS an. Die Kubota-Aufsitzmäher dieser Serien waren für Schnittbreiten von 107 bis 137 Zentimeter konstruiert. Die leistungsfähigsten Aufsitzmäher kamen mit den als Frontmäher konstruierten Kubota F 2880 und Kubota F 3680 auf den Markt. Die allradangetriebenen Aufsitzmäher verfügten über eine Motorleistung von bis zu 36 PS und konnten einen Arbeitsbereich von gut 1,80 Metern abdecken. Ergänzt wurde das Mäherprogramm durch Zero-Turn-Aufsitzmäher, die in den neueren Baujahren als Kubota GZD 15 oder Kubota ZD 326 vermarktet wurden.

Kommunaltraktoren von Kubota

Einstiegsmodelle bei den als Kommunaltraktoren angebotenen Schleppern des japanischen Produzenten waren die Modelle der Kubota B20-Serie, die in unterschiedlichen Leistungsklassen von zwölf bis 24 PS gefertigt wurden. Stärker motorisierte Kommunalschlepper bot der Hersteller mit der Baureihe B 30 sowie mit den Treckern der Serie Kubota BX an. Die größten Kommunalschlepper produzierte Kubota in seiner L-Serie. Wie die kleineren Zugmaschinen ließen sie sich mit verschiedenen Anbaugeräten wie Mähwerken, Streuern, Schneepflügen oder Kehrmaschinen kombinieren.

Standard- und Schmalspurschlepper von Kubota

Beim Bau von Schleppern für den landwirtschaftlichen Einsatz konzentrierte sich Kubota auf Traktoren in den Leistungsklassen von 66 bis 140 PS. Die Standardschlepper wurden mit Modellen wie dem Kubota M 6040 in offener Bauweise oder mit optionalem Kabinenaufbau realisiert. Die größeren Kubota M 108 oder M 130X kamen serienmäßig mit Fahrerkabine auf den Markt. Mit den Kubota LP boten die Japaner zudem Traktoren mit besonders niedrigen Aufbauten an. Abgerundet wurde das Programm durch Schmalspurschlepper wie die Kubota M 6040N oder M 8540N.

Mini- und Kompaktbagger von Kubota

Seit der Vorstellung der ersten Kubota-Minibagger in den 1970er Jahren galt der Hersteller als Pionier beim Bau von kompakten Baumaschinen. In den neueren Generationen kamen Modelle der Kubota KX-4 Serie sowie die Kurzheckbagger der U-Serie auf den Markt, die in den unterschiedlichen Gewichtsklassen von knapp einer Tonne bis fast neun Tonnen Einsatzgewicht konstruiert wurden. Einstiegsmodell war der Kubota Minibagger K 008-3 mit gut 1,71 Metern Grabtiefe und einer Breite von rund 72 Zentimetern. Den größten Kompaktbagger mit 8,7 Tonnen Einsatzgewicht präsentierte der Konstrukteur mit dem für zirka 4,60 Meter Grabtiefe ausgelegten Kubota KX 080 3a.

Radlader und Minidumper von Kubota

Im Bereich Ladefahrzeuge war der japanische Hersteller mit Radladern wie den Kubota R 310 oder R 520 präsent. Die Radlader mit einem Einsatzgewicht von etwa zwei bis sechs Tonnen waren je nach Gewichtsklasse mit Ladeschaufeln mit einem Fassungsvermögen zwischen 0,26 bis 0,65 Kubikmetern ausgestattet. Darüber hinaus hatte Kubota mit den Modellen KC 70 oder KC 110 Minidumper mit Raupenantrieb im Programm.
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