Innovative Lösungen mit Tradition: die Nutzfahrzeuge von Opel

Opel erkannte bereits im Jahr 1909 die Bedeutung von Nutzfahrzeugen. Dank einer kontinuierlichen Weiterentwicklung steht im Jahr 2017 mit dem Opel Movano ein äußerst vielseitiges Modell zur Verfügung. Von Großraumkombis und Bussen über Kastenwagen bis hin zu Pritschen und Kippern deckt Opel mit dieser Baureihe sämtliche Ansprüche an Nutzfahrzeuge ab. 1862 als Nähmaschinenhersteller durch Adam Opel gegründet, begann ab 1899 die Automobilproduktion. Bis Ende der 1920er-Jahre stieg das Familienunternehmen zum größten deutschen Autobauer auf. Ein Meilenstein war dabei das Erfolgsmodell Opel 4 PS („Laubfrosch“), das als erstes Automobil in Deutschland per Fließbandproduktion nach amerikanischem Vorbild gefertigt wurde. 1929 verkauften die Opel-Brüder das Unternehmen an General Motors. Nach dem Zweiten Weltkrieg etablierte sich das Werk in Rüsselsheim zum Stammsitz von Opel.

Vom Blitz bis zum Movano: die wichtigsten Opel-Nutzfahrzeuge

Die Lkw-Produktion begann bei Opel bereits im Jahre 1909, als die ersten leichten Lkw mit einer Nutzlast von 1,5 bis 3,5 t das Werk verließen. Ab 1930 machte sich Opel mit der Baureihe Blitz einen Namen, die bis 1975 in Deutschland produziert wurde. Beliebte Bauformen waren Pritschenwagen, Kastenwagen und Kleinbusse. Der Opel Blitz war aber auch mit Sonderaufbauten als Feuerwehrfahrzeug, Abschleppwagen oder Tieflader mit Doppelkabine verfügbar.{newline}{newline}Anfang der 70er-Jahre verlagerte der Mutterkonzern General Motors die Nutzfahrzeugproduktion nach England zum Tochterunternehmen Bedford. Der Opel Bedford Blitz war ein Kleintransporter, der sich auf dem deutschen Markt allerdings nur schwer gegen die Konkurrenz anderer Hersteller behaupten konnte. Lediglich als Basisfahrzeug für Wohnmobile war dem Modell ein bescheidener Erfolg gewährt. Der Vertrieb in Deutschland endete 1986 und Liebhaber von Opel-Transportern mussten bis 1997 warten, ehe mit dem Opel Arena wieder ein Transporter von Opel erhältlich war. Bei Kleinunternehmern war ab 1986 der Kastenwagen Opel Combo sehr beliebt. Während die 1. Generation noch auf dem Opel Kadett E basierte, war bei den Nachfolgemodellen der Corsa das Basismodell. Damit wagte sich Opel erstmals an die Produktion von Hochdachkombis. Eine weitere Generation des Combo kam 2011 auf den Markt und basierte auf den Modellen Corsa D und Fiat Punto. Der Kastenwagen erlaubt die Zuladung bis zu einer Tonne Gewicht. Er ist mit Benzin- und Dieselmotoren sowie in einer Erdgasvariante erhältlich 1997 begann die Produktion des Kleintransporters Opel Arena. Er basierte auf dem Renault Traffic und wurde schon nach 4 Jahren durch den Opel Vivaro abgelöst. Der Arena war noch mit Wirbelkammereinspritzungs-Motoren ausgestattet. Eine Technik, die schon beim Vivaro von der Direkteinspritzung abgelöst wurde. Der Vivaro A wurde als Kastenwagen, Pritschenwagen und Kleinbus angeboten und 2002 zum Van of the Year gewählt. 2014 erschien die 2. Generation des Vivaro B auf dem Markt. Er ist mit einem 1,6 Liter Dieselmotor in verschiedenen Leistungsstufen erhältlich. Ein größerer Transporter als direkter Nachfolger des Opel Bedford Blitz findet sich in dem ab 1998 produzierten Opel Movano. Er entstand aus einer Kooperation mit Renault-Nissan und ist baugleich mit dem Renault Master. Damit war Opel wieder in der Sparte der Transporter und Kleinbusse vertreten. In 2. Generation erschien der Movano B im Jahr 2010 und wird sowohl mit Frontantrieb als auch mit Heckantrieb angeboten.

Nutzfahrzeuge von Opel: Vielseitigkeit moderne Ausstattung

Bezüglich des Gesamtkonzepts legt Opel bei seinen Nutzfahrzeugen vor allem Wert auf robuste Motoren. Transporter und Kleinbusse sind in Unternehmen nahezu täglich im Einsatz und verlangen deshalb solide Nehmerqualitäten. Die neueren Modelle des Opel Vivaro B im Bereich der Kastenwagen und Movano B im Bereich der Transporter und Kleinbusse sind zudem nach modernen Standards ausgestattet. Dazu gehören beispielsweise serienmäßige Bluetooth-Technik und USB-Anschluss. Zudem haben Unternehmer auch immer die Betriebskosten ihrer Fahrzeuge im Blick. In diesem Bereich hat sich Opel wesentlich verbessert. Je nach Modell verbraucht der Movano B nur 7,5 bis 9,9 l Kraftstoff auf 100 km. Insbesondere der Movano ist neben der Bus- und Kombi-Variante auch als Pritsche mit Doppel- oder Normalkabine erhältlich. Dabei lässt sich die Ladefläche nach Belieben gestalten – etwa als reine Plattform oder mit einem Kofferaufbau. Auf Wunsch ist auch ein Kipper möglich. Dank einer abnehmbaren Anhängerkupplung zieht dieses Modell noch zusätzliche Lasten. Der Movano bietet 8 bis 17 m³ Ladevolumen, wobei die Länge des Laderaums etwa 4,3 m beträgt. So kann das Nutzfahrzeug von Opel als vielseitiger Alleskönner überzeugen.
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