Den Anfang der Nutzfahrzeugherstellung machte Opel 1911 mit einem 60-PS-Motorpflug, bis Ende des Zweiten Weltkriegs war das Unternehmen der größte Lkw-Hersteller des Deutschen Reichs. Beim Opel Blitz, den Opel zwischen 1930 und 1975 produzierte, handelte es sich um einen leichten bis mittelschweren Lkw, der sowohl als Eintonner als auch als Zwei- bis Zweieinhalbtonner und als Allradfahrzeug auf den Markt kam. Nachdem die Verkaufszahlen des Blitz jedoch stetig sanken, stellte Opel auf Weisung von General Motors, seit 1931 Mutterkonzern, die Nutzfahrzeugproduktion 1975 ersatzlos ein. Erst seit 1998 bietet Opel wieder Nutzfahrzeuge an.

Der Opel Movano – eine Kooperation mit Renault und Renault-Nissan

Der Movano ist als Kasten- oder Pritschenwagen beziehungsweise als Kipper oder Koffer konzipiert und in vier Fahrzeuglängen, drei Fahrzeughöhen sowie mehr als dreihundert Variationen erhältlich. Je nach Modell steht er mit Front- oder Heckantrieb zur Verfügung. Der 2,3-Liter-Common-Rail-Turbodiesel bringt zwischen 100 PS (75 kW) und 147 PS (107 kW) auf die Straße. In Verbindung mit einer angepassten Motorsteuerung verbraucht der neue Movano aufgrund einer Änderung sowohl der Servopumpe als auch der Ölpumpe circa 9 Prozent weniger Kraftstoff als sein Vorgängermodell. Die 100-PS-Maschine wird mit Schaltgetriebe angeboten, die großen Motoren sowohl mit Schalt- als auch mit Automatikgetriebe.

Opel Vivaro und Opel Combo D – Kleintransporter mit Charme

Seit 2001 gibt es den Opel Vivaro, der wie der Movano als Gemeinschaftsproduktion mit Renault sowie Renault-Nissan entstand. 2006 erhielt das Fahrzeug ein Facelifting bei gleichzeitiger Änderung der Motoren. Der Vivaro ist als Kleintransporter wie auch als Kleinbus und Pritschenwagen sowie mit Doppelkabine im Angebot. Je nach Version heißt er Combi, Life oder Tour. Opel tauschte beim Facelifting den 1,9-Liter-Motor gegen einen 2-Liter-Motor mit 90 PS beziehungsweise 114 PS aus und stockte die 2,5-Liter-Maschine auf 146 PS auf. Die kleinen Motoren sind mit Sechsgangschaltgetriebe ausgerüstet, die großen Motoren zudem mit der 6-Stufen-Easytronic (Automatik) erhältlich. Beim Combo handelt es sich um den kleinsten Transporter von Opel. Der Hochdachkombi wurde auf der Basis des Corsa B entwickelt. Der neue Combo, der Nachfolger des Combo C, basiert auf der Grundlage des Fiat Doblò, (;) es gibt ihn als Pkw oder als Lieferwagen. Die Fahrzeuge sind entweder mit 1,3 Litern, 1,6 Litern und 2,0 Litern Hubraum als Turbodiesel mit Common-Rail-Einspritzung oder mit 1,4 Litern sowohl mit als auch ohne Gasantrieb lieferbar. Die Motorleistung bewegt sich zwischen 95 PS und 135 PS, entweder mit einem 5-Gang- oder 6-Gang-Schaltgetriebe, die 2-Liter-Maschine kann auch mit Automatik geordert werden.
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