Peugeot-Transporter auf Pkw-Basis

Anders als die beiden anderen großen Autohersteller Frankreichs verzichtete das Unternehmen Peugeot in den 1960er Jahren darauf, eine eigene Baureihe kleiner Kastenwagen zu entwickeln, die sich als Transporter und Lieferwagen gewerblich nutzen ließen. Den ersten Peugeot-Transporter auf Basis eines Pkw ließ Peugeot erst Anfang der 1980er Jahre von einem externen Karosseriebauer auf Grundlage des Kleinwagens Peugeot 205 fertigen, der als Peugeot-Transporter Multi zum Vorläufer des bis 1998 nun von Peugeot selbst gebauten Kastenwagens Peugeot 205F wurde. Ab dem Jahr 1996 stand dann eine neue und eigenständige Generation kleiner Peugeot-Transporter zur Verfügung, die als Hochdachkombi Peugeot Partner eingeführt wurde. Ergänzt wurde das Programm der Peugeot-Transporter im Baujahr 2008 durch den Peugeot Bipper, der als Kastenwagen für Nutzlasten bis knapp über 500 Kilogramm konzipiert war.

Peugeot-Transporter in der Klasse der Kleintransporter

Bis in die 1980er Jahre konzentrierte sich Peugeot beim Bau leichter Nutzfahrzeuge auf Kleintransporter in den Gewichtsklassen unter zwei Tonnen. Mit den Modellreihen der Peugeot D4/D5 sowie den bis in die 1990er Jahre gebauten Nachfolgern der Peugeot J7/J9 kamen Peugeot-Transporter als Kleinbus und Lieferwagen sowie als Fahrgestell und Pritschenwagen auf den Markt. Ab den 1980er Jahren begannen die Franzosen gemeinsam dem italienischen Fiat-Konzern, Kleintransporter der höheren Gewichtsklassen zu entwickeln. So entstand der Peugeot-Transporter der Baureihe Peugeot J9, der in unterschiedlichen Versionen bis 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht angeboten wurde. Als Nachfolger stellte das Unternehmen Mitte der 1990er Jahre den Peugeot-Transporter Boxer vor, der in verschiedenen Längen und Höhen als Kleinbus, Kasten- und Pritschenwagen sowie mit Kippbrücken und anderen Aufbauten ausgestattet werden konnte. In den unteren Gewichtsklassen stand zudem der Peugeot-Transporter Expert im Nutzfahrzeugprogramm des französischen Herstellers.
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