Emissionswerte beim Pkw – Übersicht

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Die Emissionswerte beim Pkw zeigen den Schadstoffausstoß an

Die Emissionswerte wurden eingeführt, um eine gerechtere Beurteilung des Schadstoffausstoßes zu gewährleisten. Berechnet werden können die Werte nicht. Sie werden gemessen und gehören wie der Kraftstoffverbrauch zu den Verbrauchsangaben, die vom Hersteller zu machen sind.

Die Emissionen sind bei einem Dieselmotor höher als bei einem Benziner. Dies liegt daran, dass ein Fahrzeug mit Dieselmotor mehr Schadstoffe ausstößt, als ein Auto mit Ottomotor.

Um einen Vergleich zwischen den verschiedenen Fahrzeugen herstellen zu können, gibt es die sogenannte Effizienzklasse. Neben dem CO2-Ausstoß muss auch das Gewicht des Fahrzeugs berücksichtigt werden. Aus dem Gewicht des Fahrzeugs ergibt sich ein Referenzwert, der für die Berechnung der Emissionsklassen einen Maßstab darstellt. Der tatsächliche Ausstoß des Fahrzeugs wird dann mit dem Referenzwert verglichen. Danach kann das Fahrzeug in eine Emissionsklasse eingeteilt werden. Die Klassen werden mit Buchstaben bezeichnet, ähnlich wie Sie es von Haushaltsgeräten kennen. Es gibt die Effizienzklassen A+ bis G. Ist der Schadstoffausstoß des Fahrzeugs geringer als der Referenzwert, wird das Auto in die Klassen A+ bis D eingeteilt. Autos, die den Referenzwert erreichen oder darüber liegen, bekommen eine Einstufung in die Klassen E bis G.

Die neue Kfz-Steuer-Berechnung

Seit dem Jahre 2009 werden die Emissionswerte zur Berechnung der Kfz-Steuer aller Fahrzeuge mit herangezogen. Dabei gibt es sowohl für Benzin- als auch für Dieselmotoren Obergrenzen für die jeweiligen Emissionen. Wenn das Fahrzeug die Werte unterschreitet, ändert sich an der klassischen Berechnung der Kfz-Steuer nichts. Abhängig davon, ob Sie einen Diesel oder Benziner fahren, zahlen Sie eine festgesetzte Summe pro angefangene 100 Kubikmeter Hubraum. Die Summe wird in unregelmäßigen Abständen angepasst. Übersteigt die Obergrenze des Schadstoffausstoßes den festgelegten Wert, gibt es einen Aufschlag auf die Kfz-Steuer. Im Jahre 2012 lag der Grenzwert für die Emissionen bei 120 Gramm Emission pro Kilometer.

Maßgeblich für die Kfz-Steuer ist die Erstzulassung des Fahrzeuges. Wenn Sie einen Gebrauchtwagen kaufen, der vor dem 1. Juli 2009 zugelassen wurde, wird die Kfz-Steuer nach der alten Grundlage berechnet.

Es ist künftig zu erwarten, dass die Kfz-Steuer durch die Emissionsklassen steigen wird. Die Werte sollen in den nächsten Jahren nach den Plänen der EU drastisch auf weit unter 100 Gramm Emission pro gefahrenen Kilometer sinken. Dadurch wird eine größere Anzahl von Fahrzeugen mit einer höheren Steuer belastet.

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