Diesel oder Benziner

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Ob Diesel oder Benziner: Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Besonders seit dem Diesel-Abgasskandal. Dennoch kann ein Diesel nach wie vor die erste Wahl sein, wenn man zum Beispiel auf dem Land wohnt und derzeit nicht von innerstädtischen Fahrverboten betroffen ist. Auch dann, wenn man extrem viel mit dem Auto unterwegs ist oder auf ein Auto mit geringerem Spritverbrauch wert legt.

Wenn wir die Dieselaffäre mal ganz außen vor lassen – wie sieht es mit den Vor- und Nachteilen zwischen Dieseln und Benzinern aus? Wir haben Ihnen nachfolgend die Argumente aufgelistet und vergleichen die beiden Antriebsarten:

 

Diesel-Autos:

+           Geringerer Verbrauch als Benziner (besonders auf langen Strecken).

+           Günstigere Kraftstoffpreise.

+           Mehr Kraft im niedrigen Drehzahlbereich (schnelleres Anfahren).

+           Niedrigere CO2-Emissionswerte.

 

-            Deutlich mehr Stickoxide (gesundheitsschädigend).

-            Aufkommendes Fahrverbot in diversen Innenstädten.

-           Neuwagenpreis liegt meist höher als beim Benziner.

-            Höhere Kfz-Steuer.

-            Ungünstige Konditionen bei Versicherungen.

-            Bei extrem niedrigen Temperaturen sind Kraftstoffzusätze nötig, damit der Motor nicht einfriert.

 

 

Benziner:

+           Wird auf kurzen Strecken schneller warm als ein Diesel (für den Stadtverkehr geeignet).

+           Günstiger in der Anschaffung (Einstiegsmotor im Portfolio).

+           Grüne Plaketten werden problemlos erteilt.

+           Günstigere Kfz-Steuer.

 

-            Mehr Feinstaub, CO2-Ausstoß (fast alle Neuwagen seit 01.09.2018 deshalb mit Partikelfilter).

-            Höherer Verbrauch über lange Distanzen.

-            Teurere Kraftstoffpreise.

-            Geringeres Drehmoment.

-            Weniger Sportlichkeit.

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