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Großraum Van

Das flexible Sitzplatzkonzept kennzeichnet die Großraum-Vans

Die von Nutzfahrzeugen abgeleiteten Kleinbusse, die in der Regel mit drei Sitzbänken ausgestattet als 8-Sitzer auf den Markt kamen, gehörten in den 1950er Jahren zu den ersten Familien- und Freizeitfahrzeugen, bei denen die Konstrukteure ein flexibles Raumkonzept umgesetzt hatten. Das war modern gedacht, doch den Innenraum- und Fahrkomfort einer Limousine bot ein Kleinbus in dieser Zeit bei weitem nicht. Das sollte sich erst mit der Einführung einer neuen Fahrzeugklasse realisieren lassen, die ab den 1980er Jahren als Großraumlimousine oder später als Großraum-Van bekannt wurde. Besonderes Merkmal der Großraum-Vans: Sie hatten einen langgestreckten Aufbau mit einem kompromisslos kantig ausgestellten Heck, um eine optimale Ausnutzung des Innenraums zu ermöglichen. Der klassische Großraum-Van konnte daher als 7-Siebensitzer konstruiert werden. Es gab jedoch auch Großraum-Vans, die als 8-Sitzer oder 9-Sitzer auf den Markt kamen.

Bekannte Großraum-Vans der unterschiedlichen Hersteller

In Europa galt der französische Hersteller Renault mit dem 1984 präsentierten Großraum-Van Renault Espace als Mitbegründer des Fahrzeugsegments. Später folgten Peugeot, Citroën und Fiat mit den Schwestermodellen Fiat Ulyssee, Citroën C8, Peugeot 806/807 sowie den neueren Peugeot 5008. In Deutschland brachte Volkswagen den VW Sharan bzw. das Schwestermodell Seat Alhambra sowie den Kompaktvan VW Touran in den Handel. Von Opel kamen die Modelle Sintra und der etwas kleinere Opel Zafira. Asiatische Hersteller lieferten Großraum-Vans wie den Hyundai Matrix oder den Kia Carnival. Toyota hatte in einigen Ländern die Großraum-Vans seiner XR-Baureihe sowie den Toyota Avensis Verso im Programm. Klassiker aus US-Produktion waren der Chrysler Voyager und sein Schwestermodell Lancia.