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BMW 7Er Limousine

Die BMW 7er-Limousinen setzen 1977 die Oberklassetradition fort

Große Limousinen bestimmten neben den Sportwagen in der Nachkriegszeit das Image des Fahrzeugherstellers BMW. Erst relativ spät erweiterten die Münchener ihr Programm nach unten in die Mittelklasse, wo die Limousinen der BMW 5er-Reihe und die BMW 3er-Reihe ab den 1970er Jahren den Beginn einer Neuausrichtung der Modellpalette markierten. In der Oberklasse machten die Süddeutschen dann im Baujahr 1977 ein neues Angebot: Gemäß der neuen Nomenklatura kamen die großen Limousinen der Bayern nun als BMW 7er-Reihe auf den Markt.

Die BMW 7er-Limousinen positionieren sich als sportliche Oberklassemodelle

Mit einer Länge von gut 4,86 Metern und einem Radstand von knapp 2,80 Metern dokumentierten die im Frühjahr 1977 vorgestellten BMW 7er-Limousinen ihre Zugehörigkeit zur automobilen Oberklasse. Wie die zuvor gezeigten Mittelklasse-Limousinen des Herstellers, so zeigten auch die 7er-Limousinen das neugeschaffene Markengesicht mit Rundscheinwerfern und breitem Kühlergrill. Klassentypisch war die Motorausstattung der BMW 7er-Limousinen. Der Hersteller verbaute in den Modellen seinen leistungsfähigsten Sechszylinder, der in unterschiedlichen Hubraumklassen bis 3,4 Liter angeboten wurde. Die kräftigsten BMW 7er-Limousinen sprinteten trotz ihres Gewichts von über 1,7 Tonnen in unter acht Sekunden von null auf hundert. Dank solcher Werte konnten die Bayern die Modelle der BMW 7er-Reihe als Sportlimousinen in der Oberklasse positionieren.

Die BMW 7er-Limousinen gibt es auch in einer Langversion

In dieser Fahrzeugklasse konnte es insbesondere für den Export wichtig sein, neben den Großserienmodellen auch eine Langversion anbieten zu können. In der zwischen 1986 und 1994 gebauten zweiten 7er-Generation konstruierten die Süddeutschen daher eine verlängerte Variante der Limousinen mit rund zehn Zentimeter längerem Radstand. Seither gehörte diese Karosserievariante bei den meisten Generationen zum Programm der BMW 7er-Reihe. Neuerung im Baujahr 1987: Erstmals gab es eine BMW 7er-Limousine mit V12-Motor, der auch in den Langversionen zum Einsatz kam. Ihre sportlichen Fahrleistungen zeigten die BMW 7er-Limousinen in der zwischen 1994 und 2001 gebauten dritten Generation der BMW-Oberklassemodelle verstärkt auch in ihrem äußeren Auftreten. Die Front der Limousinen wurde keilförmiger, die Dachlinie fiel flacher ab und die Karosserie wurde auf fast fünf Meter gestreckt.

Die BMW 7er-Limousinen mit Hybridantrieb und Basis für Alpina-Modelle

Die stärksten BMW 7er-Limousinen verfügten traditionell über ein V12-Aggregat bei den Benzinern und ein V8-Triebwerk bei den Dieseln. Die schnellsten 7er-Limousinen kamen als Alpina B12 und B7 in den Handel. Ab dem Baujahr 2012 bot der Hersteller außerdem eine Hybridversion der BMW 7er-Limousine mit 235 kW (320 PS) an, in der ein Sechszylinder-Benzinmotor mit einem Elektromotor kombiniert war.