Gebrauchte BMW Z4 Coupe bei AutoScout24 finden

BMW Z4 Coupe

Im Jahr 2008 stellt BMW die ersten Coupé seiner Baureihe Z4 vor

Bei den Sportwagen seiner Z-Einstiegsbaureihe setzte der bayerische Fahrzeughersteller BMW den Schwerpunkt traditionell auf die Cabrio-Versionen, die in den unterschiedlichen Generationen stets vor den Coupés vom Band liefen und als Neu- und Gebrauchtwagen hinsichtlich der Verkaufszahlen immer vor den Zweitürern mit geschlossener Karosserie lagen. An diesem Konzept änderten die Münchener zunächst auch nichts, als sie mit dem Modelljahr 2003 als Nachfolger des Z3 den in den USA gebauten BMW Z4 auf den Markt brachten. Und so dauerte es fast drei Jahre, ehe in der von den Dimensionen her deutlich aufgewerteten ersten Z4-Generation ein Coupé zur Verfügung stand, das mit dem Modelljahr 2006 auf den Märkten verfügbar war. In der im Jahr 2008 präsentierten Generation des BMW Z4 nutzten die Bayern den Trend zu Coupé-Cabrios, um die beiden bisher in der Baureihe realisierten Karosserieformen zusammenzufassen und ihre nun in einem deutschen BMW-Werk gefertigten Sportwagen erstmals als Coupés mit einem elektrisch zu öffnenden Aludach anzubieten.

Klassischere Coupé-Formen für den BMW Z4 der ersten Generation

Mit den Ende der 1990er Jahre als Vorgänger der Z4 Coupés auf den Markt gebrachten Shooting Brakes der Baureihe Z3 hatte BMW eine ungewöhnliche Karosserieform realisiert, die mit ihrem kantig ausgestellten Heck Elemente von Sportwagen und Kombi miteinander verband. Das brachte zwar Vorteile bei der Ausnutzung des Gepäckraums, verschaffte den Vorgängern des Z4 jedoch einen Auftritt, der in dieser Fahrzeugklasse eher ungewöhnlich war. Mit der Vorstellung der geschlossenen Versionen des Z4 kehrte BMW nun zum klassischen Coupé-Design zurück. Im Gegensatz zu den Shooting Brakes bekamen die Zweisitzer nun eine lang abfallende Dachlinie mit einem weit bis ins Heck hinuntergezogenen Fenster, das gemeinsam mit dem wuchtig bis in die Flanken reichenden Stoßfänger die Rückansicht der Z4 Coupés bestimmte. Hoch ausgeschnittene Radhäuser und die gegenüber der Z3-Generation nochmals länger ausfallende Motorhaube sowie die spitzer zulaufende Front sollten den dynamischeren Auftritt der Coupés betonen.

Größere Abmessungen und dynamischere Proportionen für das BMW Z4 Coupé

Das neue Designkonzept der Z4 Coupés machte sich auch bei den Dimensionen bemerkbar. Mit einer Länge von gut 4,10 Metern fielen die Zweisitzer fast zehn Zentimeter länger aus als die Modelle der Z3-Baugeneration und boten entsprechend mehr Platz im Innenraum. Dazu legten die Coupés ab dem Jahr 2006 in der Breite um knapp vier Zentimeter auf nunmehr 1,74 Meter zu. Da die Sportwagen mit ihrer neuen haubenartigen Coupé-Dachkonstruktion zugleich etwa zwei Zentimeter niedriger aufbauten, gelang es den Konstrukteuren von BMW, die Proportionen des Z4 noch dynamischer wirken zu lassen. Das sollte vor allem den Erwartungen der jüngeren Käufer entgegenkommen, für die der Roadster und das Coupé ursprünglich einmal konzipiert worden waren. Doch änderte das nichts an dem Trend, dass der Z4 zunehmend höher positioniert wurde und sein anfangs vom Roadster geprägtes Image ablegte.

Im Jahr 2009 kommt der BMW Z4 erstmals als Coupé-Cabrio auf den Markt

Mit dem Baujahr 2009 änderte der Hersteller das Konzept der Baureihe seiner Z4 radikal. Die Sportwagen wurden nun mit einem vollautomatisch versenkbaren Hardtop in der Karosserieform eines Coupé-Cabrios gefertigt, die in der Länge nochmals um fast 15 Zentimeter auf nun knapp 4,24 Meter zulegten. Damit waren die einst kompakten und leichtgewichtigen Coupés in einer höheren Fahrzeugklasse angekommen. Zugleich gab es mehr Komfortfeatures, mehr Assistenzsysteme und ab dem Jahr 2013 auch eine größere Auswahl an Motoren, deren Leistungsspektrum auf eine breitere Käuferschicht zugeschnitten war.

Große Motoren für die BMW Z4 Coupés der Baujahre 2006 bis 2008

Während der Z4 Roadster der ersten Generation später als Gebrauchter auch mit kleineren Motorisierungen zu finden war, gab es die von 2006 bis 2008 gebauten Coupés nur mit den großen Motoren der Baureihe. Bereits in der Basisversion erhielt der Zweisitzer ein 3,0 Liter Aggregat, das eine Leistung von bis zu 195 kW (265 PS) abliefern konnte. Damit legten die Coupés die Strecke von null auf 100 Stundenkilometer innerhalb einer Zeit von etwa 5,7 Sekunden zurück. Spitzenmodell war in diesen beiden Jahren der Z4 mit der M-Ausstattung, den BMW mit einem auf 3,2 Liter Hubraum vergrößerten Sechszylinder anbot. Die M-Coupés der Baureihe hatten Zugriff auf maximal 252 kW (343 PS) und bewältigten den Standardspurt in runden fünf Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit der Z4 Coupés war in beiden Ausstattungsversionen bei 250 km/h elektronisch abgeregelt.

Neue Einstiegsversionen für das BMW Z4 Coupé-Cabriolet ab Baujahr 2009

Mit dem Übergang zur Bauform der Coupé-Cabrios bot BMW die Z4 mit neuen Einstiegsmotorisierungen an. In den Basisversionen arbeitete ein Vierzylinder mit 2,0 Litern Hubraum, der den Zweisitzern eine Leistung von 115 kW (156 PS) oder 135 kW (184 PS) zur Verfügung stellte. Mit den in der Baureihe traditionell eingesetzten Sechszylindern konnten die Coupé-Cabrios von BMW auf Leistungen zwischen 150 kW (204 PS) und 250 kW (340 PS) zugreifen. Besonderheit der Sechszylinder: Zwei Turbolader sorgten dafür, dass die Sportwagen der Z4-Baureihe ihr Potential schnell entfalten und Spurtzeiten von unter fünf Sekunden schaffen konnten.