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Chrysler Limousine

Die Geschichte

Wer an formschöne und massige US-Limousinen denkt, denkt sicherlich an Chrysler. Der Hersteller, welcher inzwischen dem Fiat-Konzern gehört, ist in den letzten Jahren vor allem durch seine beiden Limousinen Sebring und 300 bekannt, die es auch auf dem deutschen Markt zu kaufen gab. Während die Marke in den Vereinigten Staaten fortbesteht, werden die von Chrysler gebauten Fahrzeuge in Europa als Lancia verkauft. Der Sebring besteht zwar technisch fort, wird nun aber als Chrysler 200 bzw. als Lancia-Modell verkauft. Den Chrysler 300 ist hierzulande der Lancia Thema.Der Chrysler 300 ist der Nachfolger des 300M, welcher von 1998 bis 2004 gebaut wurde. Obwohl es sich im Grunde um gar kein Chrysler-Modell handelte - Chrysler Motors wollte ihn nämlich unter einer Subbrand vermarkten - war der 300M ein großer Erfolg. Er zeichnete sich durch eine sehr moderne, formschöne Karosserie aus und wurde mit effizienten Motoren und wertiger Innenraum angeboten. Mit seiner Motorisierung, Ausstattung und Größe zählte er zum Segment der oberen Mittelklasse. Abgelöst wurde er durch den bullig wirkenden Chrysler 300, der hierzulande auch als 300C verkauft wurde. Da sich beide Modelle durch große Motoren auszeichnen, die sich leicht leistungssteigernd modifizieren lassen, sind Chrysler 300-Modelle auf dem Gebrauchtwagenmarkt beliebte Fahrzeuge, während sehr viele Custom 300M auf deutschen Straßen unterwegs sind. Bevor Präsident Obama seine erste Amtszeit antrat, fuhr auch er einen Chrysler 300. Charakteristisch für den 300 ist der große Kühlergrill mit seiner großzügigen Chromverzierung. Im Segment der Mittelklasse baute Chrysler zwischen 1995 und 2010 den Sebring, den es auch als Cabriolet gab. In Deutschland war der Sebring vor allem aufgrund seiner formschönen Front und seiner durchzugsstarken Motoren beliebt, welche das Modell zu einem typischen Cruiser machten.

Facelifts und Updates

Der 300M erhielt äußerlich nur ein dezentes Update: 2002 entschied sich der Hersteller, der Limousine einen leicht veränderten Kühlergrill zu verpassen, welche die Optik des Fahrzeugs jedoch nur unwesentlich veränderte. Kleinere neue Ausstattungsoptionen wie ein CD-Wechsler standen in den USA zur Verfügung. Den Chrysler 300 beließ Chrysler bis auf wenige Änderungen so wie er 2004 auf den Markt kam, während immer wieder die billigen Materialien im Interieur bemängelt wurden. Dieses Manko konnte er Lancia mit dem Lancia Thema (der zweiten Generation des 300) lösen, dessen Interieur nun deutlich wertiger ist. Der Sebring wurde hingegen zum ersten Mal 1996 leicht überarbeitet, als das aktuelle Chrysler-Emblem eingeführt wurde, welches noch immer in den USA Verwendung findet. Eine stärkere Überarbeitung erfolgte im Jahre 2000, bei welcher die Front etwas härter gezeichnet wurde und quasi die Vorstufe für den 2007er Sebring wurde, der sich durch eine sehr markante Formgebung auszeichnet.

Die Motorisierung

Für die Limousine Chrysler Sebring standen sowohl Diesel- als auch Benzinmotoren mit einer Leistung zwischen 140 PS und 238 PS zur Auswahl. Von Anfang an stärker motorisierte man den 300M, den es ausschließlich mit Benziner zwischen 203 und 252 PS gab. Zur Auswahl standen ein 2,7-Liter-V6 sowie ein 3,5-Liter-V6. Noch stärker war die Motorenpalette des 300, für welchen auch Dieselaggregate zur Verfügung standen. Sie umfasst ein Spektrum von 193 PS bis 431 PS.