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Ford Escort Cabrio

Von der eckigen über die windschnittige zur runden Karosserieform

Der Kompaktwagen Escort gehört zu den erfolgreichsten Modellen von Autohersteller Ford und wurde als Konkurrenz zum Opel Kadett beziehungsweise Opel Astra sowie dem VW-Käfer und dem darauf folgenden VW-Golf I gebaut. Der Escort lief von 1968 bis Mitte der 2000er vom Band und wurde mit den Jahren in diversen Karosserievarianten angeboten. Hiervon waren vor allem die Limousine und das Cabriolet erfolgreich und sind daher auch heute noch gefragte Gebrauchtfahrzeuge.

Das erste Ford Escort Cabrio erblickte im Jahr 1983 das Licht der Welt. Gebaut wurde der offene Escort damals noch von dem Karosseriebauunternehmen Karmann in Rheine. Eine begehrte Ausstattungslinie des Ford Escort Cabrios der ersten Generation war und ist der "XR3", der schon ab Werk mit Sportsitzen, Aluminium-Rädern, einem kleineren Sportlenkrad sowie einem sportlich abgestimmten Fahrwerk ausgestattet war. Die Ausstattungslinie "XR3i" verfügte über die gleiche Ausstattung, hatte jedoch einen noch leistungsstärkeren Motor unter der Haube. Eine wahrhaft opulente Ausstattung gab es bei dem 1984 vorgestellten Sondermodell Ford Escort Cabrio RS Turbo. Neben den in Wagenfarbe lackierten Spoilern, die dem 132 PS starken Kompakt-Cabrio zu mehr Abtrieb verhelfen sollten, gab es für Fahrer und Beifahrer Sportsitze von Recaro und edle 15-Zoll-Leichtmetallräder.

Die nächste Baureihe des Ford Escort Cabrio wurde 1990 eingeführt. Wie auch schon bei der ersten Generation hat auch dieses Mal Karmann die Fertigung der offenen Variante des Escort übernommen. Ab 1995 führte Ford als erster Autohersteller einen Diesel-Motor für ein Cabriolet ein. Eine auch heute noch als Gebrauchtauto gefragte Ausstattungslinie ist das damalige Spitzenmodell der Cabrio-Baureihe, das Ford Escort Cabrio RS2000. Es verfügte neben einer Innenausstattung von Recaro serienmäßig über Scheibenbremsen. Zudem wurde der Escort RS2000 mit allen im "XR3i" verfügbaren Ausstattungsmerkmalen ausgeliefert.

Insgesamt baute Ford sieben Generationen des Escort. In keiner Baureihe durfte ein Ford Escort Cabrio fehlen. Im Rahmen der ersten Modellpflege Anfang 1986 unterzog Ford das Cabriolet einem größeren Facelift, bei dem zahlreiche Teile der Karosserie verändert wurden. Mit der ersten Modellpflege wurden einige der angebotenen Motoren erstmals mit G-Kat ausgeliefert. Darüber hinaus verbesserte Ford den Korrosionsschutz und das Fahrwerk. Die nächste Modellpflege folgte nur drei Jahre später. Ford passte die Karosserie insoweit an, dass das Ford Escort Cabrio besonders wenig Windwiderstand bot. Dieser Trend zeigte sich auch bei den Modellen anderer Hersteller aus dieser Zeit, wie beispielsweise dem Calibra von Opel.

Das letzte, größere Facelift führte Ford mit der Einführung des neuen Modells im Jahr 1995 durch. Die Karosserie des Escort wurde mit der siebten Baureihe rundlicher gestaltet. Die Front des Kompaktwagens wurde komplett neu designt. Die äußerlichen Rundungen des Fahrzeugs spiegeln sich auch im Interieur wider. Top-Aggregat im "RS Cosworth" Das Top-Aggregat in der letzten Baureihe des Ford Escort Cabrio war der im "RS Cosworth" verbaute 2,0-Liter-16-V-Motor mit einer Leistung von 162 kW (220 PS), der zwischen Anfang 1995 und Ende 1998 von Karmann gebaut wurde und mit einem permanenten Allradantrieb ausgestattet war. Als Gebrauchtwagen besonders gefragt ist der Top-Diesel der siebten Baureihe mit 1,8 Liter Hubraum und einer Leistung von 66 kW (90 PS). Dieser Frontantriebler lief von Anfang 1995 bis Mitte 2000 vom Band.