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Ford Taunus Coupé

Ford Taunus - ein Auto mit Image-Wandel

Das Ford Taunus Coupé wird heute nicht mehr hergestellt, doch Liebhaber älterer Fahrzeugmodelle können noch mit etwas Glück ein gebrauchtes Modell kaufen. Viele dieser Gebrauchtwagen sind verkehrssicher und können heute noch gefahren werde, oft haben sie von ihren Besitzern liebevolle Pflege erfahren. Das Ford Taunus Coupé ist ein Mittelklassewagen. In den 1970er Jahren waren Autofahrer, die Wert auf sportlich-elegante Fahrzeuge zu erschwinglichen Preisen legten, die hauptsächliche Zielgruppe.

Eine ganze Reihe von Ford-Mittelklassewagen, die in den deutschen Ford-Werken in Köln hergestellt wurden, trug die Bezeichnung Ford Taunus. Der erste Ford verließ im Jahre 1939 das Band in Köln, später wurde er Taunus genannt und trug den Beinamen Buckeltaunus. Dieses Modell sollte die Lücke zwischen dem Ford Eifel als kleines Modell und dem Ford v8 als großes Modell schließen. Eine Neuauflage mit runden Formen wurde im Jahre 1948 herausgebracht und läutete den Erfolg der Mittelklasse von Ford ein. Dieser Erfolg hielt bis 1971 an, auf den Buckeltaunus folgten der Weltkugeltaunus und der Badewannentaunus, die Kultstatus erlangten. Schon die Kosenamen dieser Modelle lassen deren Beliebtheit in der damaligen Zeit erahnen. Eine neue Modellfamilie musste Anfang der 1970er Jahre her, das Ford Taunus Coupé traf den Geschmack der Zeit. Wie für die sportlichen Modelle der frühen siebziger Jahre typisch, hatte der Ford Taunus eine lange Motorhaube. Er sollte ein Auto für die breiten Massen sein, preiswert und auf Langlebigkeit ausgelegt. In seiner Optik erinnerte das Coupé an den Ford Mustang. Das Interieur dieses Coupés war durch Furnierstreifen und Sitze mit schwarzem Veloursbezug geprägt. Viele Elemente aus Amerika flossen in das Design des Ford Taunus Coupé ein. Noch heute werden die ersten Coupé-Modelle des Ford Taunus als Gebrauchtwagen angeboten.

Ein Auto mit Facelift

Ford trat nicht auf der Stelle, als das erste Ford Taunus Coupé das Licht der Welt erblickte. Ziel der Ingenieure von Ford war es, noch mehr Fahrzeuge abzusetzen und den Nerv der Käufer zu treffen. Um an den Erfolg der ersten Modelle des Ford Taunus anknüpfen zu können, war es erforderlich, den Ford Taunus einem Facelifting zu unterziehen und Veränderungen am Design vorzunehmen. Das Coupé des Ford Taunus bot deutlich mehr Platz als der Ford Capri, der ebenfalls in dieser Zeit hergestellt wurde, aber auf Funktionalität setzte. Wirkte das erste Coupé des Ford Taunus noch sehr amerikanisch und in seinen Farben ziemlich grell, so galt es im Jahre 1973, ihm eine elegantere und edlere Optik zu verpassen. Das Coupé erhielt eine Echtholzvertäfelung und klare Instrumente, doch wirkte die Mittelkonsole etwas billig. War das erste Coupé noch mit einem Kühlergrill und integrierten Scheinwerfern ausgestattet, so war dieser Kühlergrill bei der neueren Variante verschwunden.

Das Coupé und seine Motorisierung

Das Ford Taunus Coupé wurde mit einem Vierzylindermotor und mit 55 PS angeboten. Es besaß ein Viergang-Schaltgetriebe und einen Hinterradantrieb. Die Höchstgeschwindigkeit dieses Autos lag bei 135 km/h; in 23 Sekunden beschleunigte das Fahrzeug von 0 auf 100 km/h. Der Kraftstoffverbrauch war mit 11,5 Litern auf 100 km ziemlich hoch. Wer Wert auf ein solches Modell legt, kann das Ford Taunus Coupé heutzutage für wenig Geld gebraucht kaufen.