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Ford Geländewagen

Ford Geländewagen - in den USA ein Dauerbrenner

Die Grenzen zwischen einem SUV (Sport Utility Vehicle) und einem Geländewagen sind mittlerweile fließend. Während bei den ursprünglichen Geländewagen auch vom Hersteller Ford mehr Wert auf den Offroad-Charakter und die guten Fahreigenschaften in unwegsamem Gelände gelegt wurde, ist heute die Kombination von Offroad-Feeling mit Fahrkomfort gefragt. Die aktuellen Ford Geländewagen sind ein gutes Beispiel dafür, dass sich kaum ein Hersteller heute mehr eine Geländewagenproduktion ohne SUV-Anleihen vorstellen kann.

Ab ins Gelände mit dem Ford Bronco und dem Ford Ranger

Die Ford Geländewagen Bronco und Ranger wurden in den Jahren 1984 bis 1987 gemeinsam entwickelt. Beide Modelle erhielten zunächst einen Sechszylinder-Motor mit 2,8 Liter Hubraum und 85 kW Leistung. Für den Bronco II entwickelte Ford 1986 zusätzlich einen V6-Motor mit Benzineinspritzung. Der Hubraum erhöhte sich auf 2,9 Liter und die Leistung lag bei 103 kW. Ab 1987 gab es für den Ford Bronco auch einen 63-kW-Dieselmotor, der sich jedoch am Markt wegen seiner geringen Leistung kaum durchsetzen konnte. 1989 präsentierte Ford die Geländewagen Bronco und Ranger in einer überarbeiteten Version. Die Produktion des Ford Bronco wurde 1990 eingestellt, als das Nachfolgemodell Explorer in den Handel kam. Während der Ford Ranger als Pick-up nach wie vor auch als Neuwagen zu einem Preis ab etwa 25.000 Euro erhältlich ist, kann man einen Bronco nur noch gebraucht kaufen. Viele Modelle des Ford Bronco haben zum Teil bereits Oldtimerstatus.

Die neue Generation des Ford Ranger

Der Ford Ranger kam 2012 in der neuesten Modellgeneration auf den Markt. Mit Einzelkabine, Extrakabine und Doppelkabine stehen drei verschiedene Kabinenkonfigurationen zur Verfügung.Dieser Ford Geländewagen hat eine Länge von 5,274 Metern, ist 2,163 Meter breit und 1,848 Meter hoch. Die Ladefläche beträgt je nach Kabinengröße zwischen 1,56 und 2,32 Metern. Ausgestattet ist der Ford Ranger mit TDCi-Dieselmotoren mit 150 beziehungsweise 200 PS und einem 6-Gang-Schaltgetriebe. Für die stärkeren Motoren steht optional eine Sechsstufen-Automatik zur Verfügung. Zur Ausstattung der vier Versionen XL, XLT, Limited und Wildtrak gehören unter anderem:

  • manuell zuschaltbarer Allradantrieb
  • ABS
  • Fahrdynamikregelung (ESP)
  • Bergabfahrtkontrolle
  • Berganfahrassistent
  • 7 Airbags
  • Überschlagschutz
  • Sicherheits-Bremsassistent
  • Anhängerstabilisierung
  • Notbremslicht
  • Traktionskontrolle

Der Ford Geländewagen Ranger war der weltweit erste Pick-up, der beim Euro-NCAP-Crashtest die Höchstwertung von fünf Sternen erreichte.

Das absolute Erfolgsmodell unter den Ford Geländewagen – der Ford Explorer

Nicht von ungefähr wählte der US-amerikanische Automobilkonzern die Modellbezeichnung Explorer. Ein echter Entdecker schreckt nämlich vor keiner noch so unwegsamen Strecke zurück und genau dafür war der Ford Geländewagen gedacht. Der Explorer wurde 1990 als Nachfolger des Ford Bronco vorgestellt und sowohl in Japan als auch in den USA auch unter der Bezeichnung Mazda Navajo verkauft. Er verfügte über das Bronco-Fahrwerk und war auf dem identischen Kastenrahmen aufgebaut. Mit einer Länge von 4,43 Metern und einer Breite von 1,78 Metern war der Explorer deutlich schwerer. Aus diesem Grund entwickelte man im Kölner Ford-Motorenwerk einen stärkeren Motor. Der Ford Explorer, den es sowohl zwei- als auch viertürig gab, erhielt eine V6-Maschine mit vier Liter Hubraum und einer Leistung von etwa 120 kW.

Der neue Ford Geländewagen in der Europa-Version

Um im Marktsegment der luxuriösen Geländewagen Fuß zu fassen, wurde der Ford Explorer für den europäischen Markt nur in der gehobenen Ausstattungslinie produziert. Motorisiert war er mit einem Vierzylinder-V6-Benzinmotor mit einer Leistung von 165 PS. Eine Dieselvariante gab es zur Markteinführung 1993 noch nicht. Technische Innovationen und ein neues Styling kennzeichnen die zweite Generation des Explorers. Der Ford Geländewagen erhielt eine aerodynamische Frontpartie und einen neu gestalteten Innenraum, der nach ergonomischen Gesichtspunkten designt war. Vorn kam eine neue Einzelradaufhängung zum Einsatz, die den Fahrkomfort deutlich verbesserte. Das Schneckenrollenlenkgetriebe wurde durch eine präziser arbeitende Zahnstangenlenkung ersetzt. Als weltweite Innovation präsentierte Ford den modernisierten Allradantrieb, der sich automatisch zuschaltete, wenn die Hinterräder nicht genügend Traktion hatten. Ab 1996 war der Ford Geländewagen optional auch mit einem 5-Liter-V8-Motor erhältlich, der beeindruckende 210 PS auf die Straße brachte. Damit richtete sich dieser Ford Geländewagen an Fahrer, die neben Fahrkomfort und sportlicher Dynamik eine gute Geländegängigkeit ihres Autos schätzten.

Der Ford Explorer ist ein Dauerläufer unter den Ford Geländewagen

Inzwischen rollt seit 2010 die fünfte Generation des Ford Explorers auch auf deutschen Straßen. 2012 erschien ein Sondermodell unter der Bezeichnung Police Interceptor Utility. Dieses Modell ist der einzige Explorer, der noch mit einem V6-Benzinmotor ausgestattet ist. Für alle anderen Geländewagen bietet Ford ausschließlich Reihenvierzylinder und V6-Benzinmotoren an. Serienmäßig verfügt der Ford Explorer über eine Sechstufen-Automatik und zeigt einen durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch zwischen 11 und 15 Liter Superbenzin.

Der Ford Maverick – die Symbiose zwischen Geländewagen und SUV

Der Maverick als Ford Geländewagen war in Europa nur bis 2007 erhältlich. Er wurde 2008 durch den Ford Kuga, einen echten SUV, ersetzt. Die erste Generation des Ford Maverick wurde 1993 vorgestellt und war baugleich mit dem Nissan Terrano II. Wahlweise konnte man den Ford Geländewagen mit drei oder fünf Türen und entweder mit einem 2,4-Liter-Benzinmotor oder einem 2,7-Liter-Dieselmotor bestellen. Es folgten einige Facelifts und die zweite Generation war baugleich mit dem Mercury Mariner und dem Mazda Tribute. In den USA verkaufte Ford den Geländewagen unter der Bezeichnung Escape und stellte hier auch eine Hybrid-Version vor, die in Europa jedoch nicht erhältlich war. 2007 endete die Geschichte des Ford Maverick.

Fazit:

Der US-amerikanische Hersteller Ford verfügt über eine langjährige Erfahrung im Bau von Geländewagen. Bei Ford sind – wie bei vielen anderen Herstellern auch – die Grenzen zwischen Offroader und SUV fast übergangslos geworden. Mit dem Ranger als Pick-up bietet der Hersteller jedoch einen echten Ford Geländewagen noch als Neuwagen an. Für Fahrer, denen ein SUV zu gemäßigt erscheint, bietet sich außerdem die Alternative, ältere Ford Geländewagen wie den Bronco oder den Maverick gebraucht zu kaufen.