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Ford Kleinwagen

Kleinwagen im Wandel

Hat Ford schon immer Kleinwagen gebaut? Das ist eine Frage der Definition. Als Anfang der Siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts der Ford Escort als Konkurrent von Volkswagen Käfer und Opel Kadett auf dem Markt erschien, galt diese auch als Viertürer erhältliche Stufenhecklimousine durchaus als erwachsenes Automobil, das damals in der unteren Mittelklasse eingeordnet wurde. Heute würde der Escort als skurriler Kleinwagen belächelt werden. 1996 bereicherte der zweitürige Ford Ka das Kleinwagenangebot der Kölner. Er erreichte nicht den Zufriedensheitswert des Fiesta. Diverse Problemchen ließen den rundlichen Ka (ab 150 Euro) zum Star der Abwrackprämie werden. Die Zeiten haben sich seit dem seligen Escort sehr geändert. Die Autos aller Klassen werden immer größer, die Klassen verschieben sich. Aus heutiger Sicht betrachtet, begann erst mit dem Fiesta Ford Kleinwagen zu bauen. Ganz streng genommen, würde jedoch der erste Fiesta mit seinen gut dreieinhalb Metern Außenlänge eher zu den Kleinstwagen gehören.

Solide Technik - wenige Änderungen

Seit über 30 Jahren hält der Fiesta bei Kleinwagen Ford auf diesem wichtigen Marktsegment, ist traditionell neben Opel Corsa und Volkswagen Polo einer der besten und beliebtesten Kleinwagen. Der Fiesta ist ein Auto ganz ohne Eitelkeiten, dient als Erst- und Zweitwagen, befördert junge Familien, Studenten, Senioren, Hausfrauen - dient als Stadtwagen ebenso wie als Auto für die große Reise. Ein Grund für die Beliebtheit dieses Kleinwagens von Ford ist die Anspruchslosigkeit und die solide Technik.Innerhalb der Modellserie halten sich die Kölner traditionell zurück. Einziges "Update": Der Stoßstangen-Motor aus den Sechzigern wurde endgültig in Rente geschickt.

Beliebter Gebrauchter in unzähligen Varianten

Die Fiestas der 80-er und 90-er Jahre des 20. Jahrhunderts muten heute arg spartanisch an. Die meisten hat ohnehin der Rost hinweggerafft.Interessant für Gebrauchtwagenkäufer wird der Fiesta erst mit dem Baujahr 2001. Der intern als JH1 beziehungsweise JD3 bezeichnete Typ sieht schon recht modern aus. Das Design ist eher zweckmäßig als schick, aber man kann sich mit diesem bis zum Jahr 2008 gebauten Modell durchaus sehen lassen. Immerhin 3,92 Meter lang ist dieser Ford Kleinwagen, den es auch als Viertürer mit all dessen Vorteilen gibt. Motorenseitig ist für jeden Intersenten etwas dabei - die Spanne reicht von lethargischen 60 PS bis hin zu athletischen 150 PS. Als sinnvollste Motorisierung hat sich der 1,4 Liter-Benziner mit 80 PS erwiesen. Es gab auch zwei Dieselmotoren (68 und 90 PS), aber die lohnen sich nur für Vielfahrer. Die Preise für diesen trotz seines Alters empfehlenswerten Kleinwagen beginnen bei 800 Euro.Es lohnt sich, bei gebrauchten Fiestas nach den zahlreichen Sondermodellen Ausschau zu halten. Die sinnvolle Mehrausstattung schlägt sich nach den Jahren kaum noch im Preis nieder.Für den Nachfolger (ab 2008) müssen schon mindestens 5.000 Euro investiert werden. Dafür erhält man einen ausgesprochen flott designten Kleinwagen, der gefühlt eine ganze Klasse höher fährt. Beim Crashtest erhielt der Fiesta die höchste Bewertung (fünf Sterne). Auch die aktive Sicherheit ist ausgezeichnet: Die Bremsen gehören zu den besten im KLeinwagensektor. Mit Sondermodellen hält sich Ford beim neuen Fiesta zurück. Mehrausstattungen sind an Ausstattungslinien wie Trend, Titanium und Sport gekoppelt.Der Fiesta ist über seine Klassengrenzen hinaus eines der zuverlässigsten Autos überhaupt. Fazit: Ein sehr empfehlenswerter Kleinwagen.