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Mercedes-Benz CLS 53 AMG

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Technische Daten

435 - 435 PS

Leistung

8.7 - 8.7 l/100km

Verbrauch (komb.)

199 - 200 g CO2/km

CO2-Ausstoß (komb.)Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

435 - 250 km/h

Höchstgeschwindigkeit

4.5 - 4.5s

von 0 auf 100 km/h

Mercedes-Benz CLS 53 AMG technische Daten

Interessiert am Mercedes-Benz CLS 53 AMG

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Alternative Modelle

Zu jeder CLS-Generation gehört ein AMG-Spitzenmodell

Mit dem Mercedes-Benz CLS wollte die Daimler AG die Eleganz und Dy-namik eines Coupés mit der Funktionalität einer Limousine verbinden. Herausgekommen ist ein viertüriges Coupé auf Basis der Mercedes-Benz E-Klasse, das als Limousine unterhalb der Mer-cedes-Benz S-Klasse und der Mercedes-Benz CL-Klasse angesiedelt ist. Die erste Generation startete im Jahr 2004 unter der Bezeichnung C 219 und hatte direkt eine AMG-Variante im Portfolio: den Mercedes-AMG CLS 55 mit einem 5,4-Liter-Achtzylinder-Benzinmotor und 350 kW (476 PS) Leistung. Zwei Jahre später wurde der AMG-Motor von einem 6,2-Liter-Achtzylinder mit 378 kW (514 PS) Leistung ersetzt. Die zweite CLS-Generation namens Mercedes-Benz Baureihe 218 führte ebenfalls eine AMG-Variante als Spitzenmodell ein: den Mercedes-AMG CLS 63, der im Jahr 2011 als 5,5-Liter-Achtzylinder-Ottomotor mit 386 kW (525 PS) startete und seine Leistung bis 2013 auf 430 kW (585 PS) steigern konnte.

Der erste Hybrid-AMG mit E-Generator

Auf der LA Auto Show 2017 stellte die Daimler AG dann die dritte Generation der CLS-Reihe vor: den Mercedes-Benz C 257. Auch diese Baureihe wurde ab 2018 wieder von einer AMG-Version ergänzt, nämlich vom AMG CLS 53. Hier tauch-te die Bezeichnung "53" erstmals bei AMG auf und steht für den Sechszylinder-Motor M 256 mit einem E-Generator auf der Kurbelwelle und einem elektrischen Zusatzverdichter, wodurch der CLS 53 den ersten Hybrid-AMG darstellt. Der 3,0-Liter-Reihenmotor mit Direkteinspritzung und Turbolader leistet 320 kW (435 PS), der E-Generator legt noch einmal 16 kW (22 PS) oben drauf. Das erste Serienfahrzeug, in dem diese neue Technik zum Einsatz kam, war der Audi SQ7 von 2016. Der serienmäßige CLS 450 4MATIC hat den gleichen Motor verbaut, ebenfalls mit E-Generator und der elektrischen Zusatzverdichtung und somit den 22 PS mehr Leistung. Allerdings legt der AMG-Sportwagen noch einmal 40 kg Gewicht und 68 PS oben drauf und hängt seinen kleinen Bruder mit einer Beschleunigung von 4,5 Sekunden auf 100 km/h um 0,3 Sekunden ab.

Fast so scharf wie der AMG-GT

Im Vergleich zu den Serienmodellen ist der CLS 53 rein optisch etwas schärfer geschnitten, ohne dabei aggressiv zu wir-ken. Schließlich musste designtechnisch noch Spielraum für den Sportwagen Mercedes-AMG GT bleiben. Das AMG-Modell ist auch mit einer etwas breiteren Spur unterwegs, um das Fahrverhalten in Kurven zu verbessern. Standardmäßig sind 19-Zoll-Leichtmetallfelgen aufgezogen, gegen Aufpreis gibt es aber auch 20-Zoll-Reifen dazu.

Folgende Merkmale unterscheiden den CLS 53 vom Serienmodell:

  • Schärfere Frontschürze
  • Doppelte Chromspange im Kühlergrill
  • Heckschürze mit Diffusor-Einsatz
  • Vier runde Auspuffrohre
  • Schweller-Verkleidungen

Luxus tritt Sportlichkeit im Innenraum

Traditionell laufen die Fahrzeuge im ersten Jahr nach Markteinführung als Edition 1 vom Band. Die CLS 53 Edition 1 kom-biniert im Innenraum Aspekte aus der E- und der S-Klasse und vermittelt dadurch ein sportliches Mercedes-AMG-Feeling. Die Zierteile aus Carbon mit den filigranen Kupfer-Akzenten lassen das Cockpit edel schimmern. Die Sportsitze für Fahrer und Beifahrer sind zwar sportlich, aber trotzdem bequem. Schließlich ist der neue CLS auch eher GT-Modell als Rennstrecken-Fahrzeug. Allerdings wird es für Menschen über 1,90 Meter Körpergröße am Kopf schon ziemlich eng. Das Lenkrad aus perforiertem Nappaleder fühlt sich angenehm und griffig an. Das Infotainmentsystem ist bereits aus CLS-, E-, S- und G-Klasse bekannt. Hier kann der Fahrer allerhand Informationen ablesen, zum Beispiel Motor- und Ge-triebeöltemperatur, anliegendes Drehmoment, Reifendruck und -temperatur sowie Verfügbarkeit des 22-PS-Schubs aus dem E-Generator.

Mehr Gran Turismo als Rennwagen

Vom Fahrgefühl her ist der Mercedes-AMG CLS 53 eher ein Gran Turismo als ein Sportwagen. Die Lenkung arbeitet präzise, das neunstufige Automatik-Getriebe schaltet ohne Verzögerung und lässt sich auch über griffige Paddel am Lenkrad händisch steuern. Die Akustik im Innenraum wird so gut gedämmt, dass die Insassen kaum noch etwas von dem satten, AMG-typischen Klang des CLS 53 4MATIC Motors mitbekommen. Was für sportbegeisterte AMG-Fans etwas schade ist. Über fünf Fahrprogramme können die Fahreigenschaften wie Lenkung, Fahrwerk, Motor und Schaltung individuell eingestellt werden. So bleibt die Limousine selbst im Sport-Modus ein komfortables und sehr gut gefedertes Reiseauto. Im Komfort-Modus schwebt das Auto fast wie von selbst sanft und präzise über die Fahrbahn. Der offizielle Kraftstoffverbrauch mit Start-Stopp-Automatik liegt bei 8,7 bis 8,9 Liter Sprit auf 100 Kilometer Strecke. Daraus ergeben sich 200 bis 203 g/km an CO2-Emissionen. Normalerweise ist das Auto bei 250 km/h automatisch abgeregelt. Mit dem AMG Driver's Package kann diese Grenze auf 270 km/h angehoben werden. Für die individuelle Konfiguration steht dem Mercedes-AMG CLS 53 4MATIC+ eine lange Liste an Fahrassistenz-Systemen zur Verfügung, wodurch die sportliche Limousine noch komfortabler wird. Head-Up-Display und eine Ambienten-Beleuchtung mit 64 unterschiedlichen Farben und zehn verschiedenen Farbwelten stehen ebenfalls auf der Ausstattungsliste.

Ein seltener Vertreter der Hybrid-Sportwagen

Der Mercedes-AMG CLS 53 4MATIC+ bietet eine bisher recht seltene Mischung aus Komfort, Sportlichkeit und innovati-ver Hybrid-Technologie. Ein BMW M6 Gran Coupé spielt in einer höheren PS-Liga, hat aber auch nicht den Hybrid-Gedanken integriert. Vergleichbar ist noch der Porsche Panamera 4S. Hier hat das Spitzenmodell mit E-Motor-Boost 680 PS unter der Haube, der kleinere E-Hybrid ist mit insgesamt 468 PS unterwegs. Dabei steuert der Sechszylinder-Benzinmotor nur 330 PS bei – deutlich weniger als beim AMG. Dafür können die Porsche-Modelle auch rein elektrisch fahren und bieten etwas mehr Charakter als der sanfte Mercedes CLS.

Fazit

Der Mercedes-AMG CLS 53 ist ein viertüriges Coupé aus der Oberklasse, das vor allem durch das elegante Design, die hochwertige Verarbeitung sowie die einfache Bedienung im Innenraum punkten kann. Zwar ist die Limousine schon eher auf Komfort statt auf Sportwagen ausgerichtet, trotzdem ist der Unterschied zum sportlichen AMG GT gar nicht so groß. Die Fahrdynamik könnte noch etwas weicher und harmonischer abgestimmt sein, um das sanfte Gleiten hervorzuheben. Für sportliche AMG-Fahrer ist wiederum der gedämpfte Motorsound ungewohnt, sodass sich der Wagen nicht so richtig zwischen Reisemobil und Sportwagen entscheiden kann.