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Mercedes Transporter

Informationen zu Mercedes-Benz Transporter

Neben Transporter-Herstellern wie VW, Opel, Ford, Iveco oder Nissan, um nur einige zu nennen, zählt Mercedes-Benz zu den führenden Herstellern von Kasten- und Pritschenwagen, die an den Standorten Düsseldorf, Ludwigsfelde und im spanischen Vitoria produziert werden. Unterschieden und klassifiziert werden die Mercedes-Benz Transporter zunächst in drei Klassen:Kleintransporter bis zu 3,2 Tonnen Gesamtgewicht erlauben im Maximalfall eine Zuladung von 1.369 Kilogramm. Bei der mittleren Größe der Transporter kann das Gesamtgewicht bis zu sechs Tonnen betragen, die Zuladung darf hier bis zu 2.566 Kilogramm betragen. Die Produktion der Großtransporter mit einem zulässigen Gesamtgewicht von maximal 7,5 Tonnen, zuletzt unter dem Modellnamen Mercedes-Benz Vario angeboten, wurde 2013 wegen zu hoher Entwicklungskosten bezüglich der Euro-6-Norm und weiterer technischen Schwierigkeiten wie Adaption eines ESP-Systems, eingestellt. Hinreichend bekannt ist diese Modellreihe aber unter der Bezeichnung Mercedes-Benz T2, die später durch die Ziffernfolgen zum Beispiel 512D, 612D bis 616D, 618D, oder die Achterreihen 812D usw. abgelöst wurden. Vom Aussehen her sind sie durch ihre recht kantige Frontpartie, die nahezu keine Facelifts im Laufe der Produktionsjahre 1967 bis 2013 erfuhr, bekannt – auch dadurch, dass eine Vielzahl von Sonderaufbauten wie beispielsweise für die örtlichen Feuerwehren oder das Rettungswesen oder auch die ersten Serien der UPS-Paketzustellfahrzeuge heute noch auf den Straßen zu sehen sind. Für die nähere Betrachtung bleiben also die Modellreihen Vito/Viano und Sprinter übrig – alles “oberhalb” der Sprinter-Reihe gehört in die Sparte der LKWs.

Der Mercedes-Benz Vito

Die interne Bezeichnung der Mercedes-Benz Vito- respektive Viano-Modelle lautet Baureihe 447 und stellt die derzeit aktuelle Baureihe dar. Die Vito-Modelle bezeichnen die Kleintransporter während die Bezeichnung Viano den luxuriöseren Großraumlimousinen zuzuordnen ist. Der Kleintransporter Vito ist je nach Karosserieform und Ausstattung als Kombi, Kastenwagen oder Mixto konzipiert und verfügt über die Varianten Vorderrad-, Hinterrad- und Allradantrieb, wobei die Antriebsarbeit von verschiedenen Dieselmotoren übernommen wird. So werden etwa zwei 1,6-Liter-Motoren in den Leistungsklassen 65 kW (88 PS) und 84 kW (114 PS) angeboten. In der 2,1-Liter-Klasse sind es drei Ausführungen zu 100 kW (136 PS), 120 kW (163 PS) und 140 kW (190 PS). Bis auf die 190-PS-Version sind alle fünf Motoren mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe versehen – für die 2,1-Liter-Versionen steht optional ein Automatikgetriebe mit sieben Schaltstufen zur Verfügung. Die 190-PS-Version ist hingegen nur mit Automatikgetriebe erhältlich. Die Zuladungen je nach zulässigem Gesamtgewicht beziffern sich von 954 Kilogramm bis zu 1,3 Tonnen.Zum besseren Vorstellungsvermögen: Bis zu drei Europaletten lassen sich in einem Vito in der extra langen Kastenform verstauen. Die Vito Normalform hat einen Radstand von 3,20 Meter und eine Gesamtlänge von 4,90 Meter. In der Langversion bleibt der Radstand gleich groß, die Gesamtlänge vergrößert sich jedoch auf 5,14 Meter. Auf einen Radstand von 3,43 Meter und eine Gesamtlänge von 5,37 Meter bringt es die extra lange Version des Vito. Weitere Ergänzungen der Modellbezeichnungen Kombi sind “Vito Kombi Crew” und “Vito Kombi Shuttle”, bei dem Kastenwagen lauten sie “Effect” und “Worker” und die Version Vito Mixto wird durch “Effect” ergänzt. Bei allen Versionen sind in den Bereichen Fahrwerk und Motorisierung nahezu keine Unterschiede zu erkennen, hier machen es die einzelnen Ausstattungen aus. Zu erwähnen sei noch, dass es für die Mixto und Kastenwagen Versionen je eine Hochdachversion gibt. Der Vito Mixto kann auch als reine PKW-Zulassung gefahren werden.

Der Mercedes-Benz Sprinter

Einen festen Platz bei den europäischen Transportern beziehungsweise Nutzfahrzeugen hat zweifellos die Mercedes-Benz-Sprinter-Reihe. Seit 1995, dem ersten Produktionsjahr des Sprinters, konnte man selbigen auf den Straßen sehen. Die erste Baureihe trug die Mercedes-Benz-Bezeichnung W901 und wurde zwei Jahre lang hergestellt. Im Folgejahr 1998 erhielten die verschiedenen Sprinter-Modelle die Bezeichnungen W902 bis W905, was von den unterschiedlichen Gesamtgewichten abhing. Seit 2006 wird die zweite Generation des Sprinters hergestellt, der nun die werksinterne Bezeichnung NCV3 trägt, was für die englische Bezeichnung “New Concept Van” steht. Eine große Motorenvielfalt steht dem Kastenwagen und der Kleinbusversion zur Verfügung, weshalb hier nur auf die Motorenkategorien eingegangen werden kann:Zum einen stehen vier- und sechszylindrische Ottomotoren mit Hubraumgrößen von 1,8 Liter bis zu 3,5 Liter bei Leistungen von 115 kW (156 PS) bis zu 190 kW (258 PS) zur Verfügung. Zum anderen stehen mehrere Dieselmotoren von 2,2 Litern bis zu 3,0 Litern Hubraum zur Wahl. Hier reichen die Leistungsklassen von 65 kW (88 PS) bis zu 140 kW (190 PS). Drei verschiedene Radstände, vier unterschiedliche Fahrzeuglängen sowie Kastenkarossen mit Normaldach, Hochdach und einem sogenannten Superhochdach, des weiteren Normal- und Doppelkabinenausführung und spezielle Fahrgestelle wie ein Tiefrahmen für Wohnmobilaufbauten erlauben die Wahl aus hunderten von Konfigurationen. Die Mercedes-Benz Produktionsstätten für die Sprinter-Modellvarianten sind auf der ganzen Welt verteilt, so auch in China, Argentinien und Nordamerika.