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MINI Geländewagen

Die Geschichte

Unter dem Dach des Mutterkonzerns BMW tastete sich die Marke MINI auch in das Segment der Geländewagen vor. Der erste kleinere Vorstoß folgte mit dem Geländewagen MINI Countryman, dessen Stärken sich vor allem im Rallye-Sport zeigten. Jedoch war der Countryman eher ein geländegängiger Crossover mit noch immer sehr überschaubaren Maßen. Der MINI Paceman hingegen gilt jedoch als echter Kompakt-SUV, wodurch sich mittlerweile beide Wagen als Geländewagen der Marke etablieren konnten.Der Countryman wird seit 2010 im östereichischen Graz gebaut. Wie die anderen Minis auch orientiert er sich bei seinem Design stark an den Original-MINI, ist daher traditionell im Retro-Look gehalten. Seit 2011 existiert auch eine professionelle Rallye-Version des MINI, die mit ihren jeweiligen Fahrern vordere Plätze in der WRC Weltmeisterschaft erreichen konnte. Dieser Erfolg wirkte sich positiv auf die Verkaufszahlen aus, da man die Öffentlichkeit von den guten Fahreigenschaften, welche das Fahrzeug im Gelände zeigte, überzeugen konnte.Der MINI Paceman ist drei Jahre jünger als sein kleiner Bruder und wird seit 2013 verkauft. Er zeichnet sich durch großzügigere Maße und einer nochmals gesteigerten Geländegängigkeit aus. Mit dem Paceman richtet man sich ebenso wie mit dem Countryman an Individualisten, die zugleich nicht auf Fahrspaß verzichten möchten. Allerdings sind beide Modelle für ihre jeweilige Klasse im mittleren Preissegment zu verorten, gelten daher nicht als besonders günstige Fahrzeuge.

Facelifts und Updates

Sowohl für den Countryman als auch für den Paceman sind noch keine Facelifts vorhanden. Seit der Markteinführung des Countryman wurde die Motorenpalette stetig erweitert und teilweise überarbeitet. Ferner lassen sich beide Fahrzeuge bereits ab Werk sehr stark individualisieren, wodurch sich vor allem die Optik sowie die Inneneinrichtung auf Kundenwunsch auch noch nachträglich verändern oder aufwerten lässt. Bereits jetzt existieren auf dem Gebrauchtwagenmarkt zahlreiche Custom-Modelle von MINI. Auch werden von unabhängigen Herstellern für beide Modelle Kits angeboten, mit welchen sich die Optik verändern lässt.

Die Motorisierung

Den Countryman gibt es serienmäßig mit Vorderradantrieb, wahlweise auch in einer Allradversion. Insgesamt werden vier Aggregate angeboten. Der Benziner leistet mit seinem Hubraum von 1,6 Litern ohne Direkteinspritzung 98 PS bzw. 122 PS - je nach Variante - und mit Direkteinspritzung 184 PS. Die drei Dieselaggregate leisten jeweils bei 1,6 Litern Hubraum 90 PS und 112 PS, sowie bei 2 Litern Hubraum 143 PS. Die beiden letzteren Version werden auch mit einem Allradantrieb angeboten. Die Topmotorisierung beschleunigt den MINI von 0 auf 100 km/h in immerhin 7,7 Sekunden, was für einen geländegängigen Wagen ein absoluter Top-Wert ist. Nicht ganz so flott geht es bei den anderen Motorvarianten zu, die für den gleichen Sprint allesamt zwischen 11 und 13 Sekunden benötigen. Eine einzige Ausnahme ist der 2-Liter-Diesel, der den Sprint in unter 10 Sekunden schafft. Den Paceman gibt es mit insgesamt vier Motoren, nämlich mit zwei Benzinern und zwei Dieselaggregaten. Die Benziner verfügen über einen Hubraum von 1,6 Litern und leisten 122 PS und 184 PS - je nach Ausstattung. Als Diesel kommen dieselben Motoren wie bereits im MINI Countryman zum Einsatz, die ähnliche Fahreigenschaften bieten.