Gebrauchte Opel Coupe bei AutoScout24 finden

Opel Coupe

Die Geschichte

Das Segment des windschnittigen Coupes betrat Opel schon sehr früh. Vor allem der Mitte der 1970er gebaute Opel Monza ist hier zu nennen. Doch in den letzten Jahren sind es vor allem zwei dominante Coupes, mit welchen sich Opel erfolgreich in diesem Bereich aufgestellt hat, nämlich einerseits der Opel Tigra, andererseits der Opel Astra in der Sportcoupeversion.

Der Tigra kam im Jahre 1994 auf den Markt und wurde bis 2001 gebaut. Die Idee war es, ein günstiges Sportcoupe für junge und dynamische Fahrer zu entwerfen, welches zu einem attraktiven Preis angeboten wurde. Der Tigra basierte auf der gleichen Plattform wie der Opel Corsa der B-Generation und wurde ebenso wie der Corsa an der Vorderachse angetrieben. Die Strategie den Tigra als Sportwagen im unteren Segment anzusiedeln ging auf, denn der Wagen war überaus erfolgreich mit etwa 256.000 weltweit verkauften Exemplaren. Allerdings muss hier einberechnet werden, dass der Tigra nicht nur in Europa, sondern auf der ganzen Welt - allerdings unter anderen Namen verkauft wurde. So erhielt das gleiche Modell in England das Vauxhall-Emblem, in Mexiko wurde er als Chevrolet verkauft. Trotz dieses Erfolgs wurde der in Spanien gebaute Tigra erst 2004 nach einer dreijährigen Pause in der aktuellen Version fortgesetzt.Ab 2000 entschied sich Opel, den ebenfalls sehr erfolgreichen Astra um eine Coupeversion zu ergänzen, die von Bertone entworfen wurde. Im Laufe der Zeit wurde das Fahrzeug von Astra Coupe und Coupe umbenannt. Inzwischen wurde mit dem Astra J, dem Nachfolger des Astra G wieder ein echtes Astra Coupe auf den Markt gebracht, welches durch stärkere Motoren sowie einer sportlicheren Abstimmung heraussticht.

Facelifts und Updates

Der Tigra wurde in der langen Bauzeit seiner ersten Generation in unterschiedlichen Sondereditionen angeboten, erlebte jedoch keine größeren Updates. Einzig bei der Motorenauswahl änderte sich etwas ab 1998, als das größere Aggregat mangels Nachfrage eingestellt wurde. Der Nachfolger, welcher ab 2004 nur fünf Jahre lang gebaut wurde, erhielt ebenfalls kein Facelift, wohl aber eine leistungsgesteigerte OPC-Version.Anders verhielt es sich beim Astra, der ein sehr umfangreiches Update im Jahre 2002 erhielt, welches zahlreiche Details an der Front und am Heck des Fahrzeugs veränderte, die Scheinwerfer wurden neu designed, die Frontscheibe mehr abgedunkelt, desweiteren gab es einen neuen Astra OPC. Diese Sportversion wurde später als Opel Astra GTC in der H-Generation und ab 2009 auch in der J-Generation des Opel Astra fortgesetzt.

Die Motorisierung

Der Tigra wurde zunächst mit zwei Benzinmotoren angeboten, die 90 und 106 PS leisteten, während letzterer mit seinem Hubraum von 1,6 Litern mangels Nachfrage bald eingestellt wurde. Für den Tigra B wurden erneut zwei Benzinmotoren angeboten mit jeweils 90 und 125 PS sowie erstmals auch ein Dieselmotor mit 70 PS.Den Opel Astra gibt es auf dem Gebrauchtwagenmarkt mit Motoren ab 116 PS bis 280 PS (Benziner), sowie mit 125 PS als Diesel. Der 280 PS starke Benziner ist der Motor im aktuellen Opel Astra Coupe OPC, der seit 2012 in dieser Konfiguration angeboten wird und den Sprint von 0 auch 100 km/h in genau 6 Sekunden schafft - bei einem Verbrauch von gerade einmal 8,1 Litern Super.