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Opel Kleinbus

Die Entwicklung des Opel Kleinbusses

Kleinbusse gehören seit Ende der 1960er-Jahre zum Produktportfolio von Opel. Von 1969 bis 1987 wurde der Opel Bedford Blitz gebaut. Dieser war nicht nur als Kleinbus, sondern auch als Kasten- und Pritschenwagen erhältlich. Seine ebenso simple wie robuste Technik kennzeichnete den Opel Bedford Blitz, dennoch konnte er sich auf dem deutschen Markt nie richtig durchsetzen. Nach dem Produktionsende des Opel Bedford Blitz ließ sich Opel zehn Jahre Zeit, bis wieder ein Kleinbus angeboten wurde. 1997 präsentierte Opel mit dem Opel Arena den späten Nachfolger des Bedford Blitz. Doch auch diesem Fahrzeug gelang es nicht, die Gunst der Kunden zu erobern, und so wurde die Produktion des Arena 2001, nach nur vier Jahren Bauzeit, wieder eingestellt. Im selben Jahr brachte Opel mit dem Vivaro A jedoch bereits einen Nachfolger auf den Markt. Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um eine Koproduktion von Opel und Renault-Nissan. Im Gegensatz zu seinen eher glücklosen Vorgängern war der ersten Generation des Opel Vivaro mehr Erfolg beschieden. So wurde er etwa 2002 zum Van of the Year gewählt. 2014 erschien mit dem Vivaro B die aktuelle, zweite Generation des Opel Vivaro.

Nach den eher erfolglosen Modellreihen Opel Bedford Blitz und Opel Arena entschied sich Opel für ein Gemeinschaftsprojekt mit Renault-Nissan. Aus diesem entstanden der Opel Vivaro, der Nissan Primastar sowie der Renault Traffic, die zu einem hohen Grad baugleich sind. Der Opel Vivaro A lief ab 2001 nicht nur als Kleinbus vom Band, sondern wurde in zahlreichen verschiedenen Bauformen wie Kleintransporter und Pritschenwagen angeboten. Sein gelungenes Gesamtkonzept aus robusten Motoren und soliden Nehmerqualitäten ließen den Opel Vivaro A bei potenziellen Kunden wesentlich höher im Kurs stehen als seine Vorgänger. Daher zählt der Vivaro A auch als Gebrauchtwagen zu den beliebten Kleinbussen auf dem Markt. Nach 13 Jahren Bauzeit wurde der Opel Vivaro A im Jahr 2014 vom Nachfolgemodell Opel Vivaro B abgelöst. Bei diesem Modell handelt es sich abermals um eine Kooperation von Opel und Renault-Nissan.

Technische Daten

Der aktuell erhältliche Opel Kleinbus Vivaro B wird ausschließlich mit einem 1,6-Liter-Dieselmotor angeboten. Dieser 1.6 CDTI Motor leistet in seinen verschiedenen Ausbaustufen zwischen 90 und 140 PS. Die Kraftübertragung erfolgt grundsätzlich über ein manuelles Sechsgang-Getriebe. Im Gegensatz zum Vivaro B wurde der Vivaro A mit zahlreichen verschiedenen Diesel- und auch Benzinmotoren gebaut. Die Dieselmotoren decken ein Leistungsspektrum zwischen 82 und 146 PS ab, die beiden Benzinmotoren leisten 117 bzw. 120 PS. Beim schwächeren Benziner handelt es sich um einen besonders verbrauchsarmen und umweltfreundlichen Ecotec-Motor. Als einzige Aggregate waren der 2.0 CDTI mit 114 PS sowie der 2.5 CDTI mit 146 PS in Verbindung mit einem Sechsgang-Automatikgetriebe erhältlich. Alle anderen Motoren wurden aussschließlich zusammen mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe angeboten. Zudem verkaufte Opel den Vivaro A als Kleinbus in verschiedenen Versionen mit den Bezeichnungen "Tour", "Life" und "Combi". Der Opel Vivaro A erfreut sich auch als Gebrauchtwagen großer Beliebtheit und punktet mit solider Qualität sowie guter Ausstattung.