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Opel Mokka-e

Stärken
  • Reichweite passt für Stadt und Mittelstrecke
  • CSS als Option zum schnelleren Laden
  • starker Lifestyle-Auftritt
Schwächen
  • Active Drive Assistenten nicht beim Basismodell
  • serienmäßig nur Mode-2-Ladekabel
  • Wärmeschutzglas hinten erst ab GS Line

Stromer-SUV im schicken Crossdesign

Opel verabschiedet sich beim Mokka von der Rustikaloptik und lässt die zweite Generation ab 2020 auch als Elektroauto im Revier der Lifestyle-SUV stromern. Dank der Rundum-Verjüngungskur ist der Mokka-e für Stadtfahrer attraktiv, die markantes Design im neuen Opel Vizor-Stil dem SUV-Mainstream vorziehen und sauberen E-Antrieb mit genügend Reichweite für die Mittelstrecke haben wollen. Dafür bringen besonders die GS Line oder Ultimate die passende Ausstattung mit. Denn dort sind zur Entlastung die elektronischen Bordhelfer des Drive Assist eingebaut. Probleme machen nach dem Marktstart des Elektro-SUV 2021 die Produktionskapazitäten, die der Opel-Chef erst mal hochfahren musste. Wer unabhängig von Hersteller-Lieferzeiten sein will, der sollte die Angebote an Mokka-e Gebrauchtwagen sichten, um das passende Auto für Schnelleinsteiger zu finden. Weiterlesen

Alternative Modelle

Was gibt es Neues

  • Erster Mokka auf einer Plattform des PSA-Konzerns.
  • Erster Opel mit dem Vizor-Markengesicht und Pure Panel Digital-Cockpit.
  • Dynamischere Proportionen und Lifestyle-Design im Crossover-Stil
  • E-Technik und Motor mit 100 kW (136 PS) vom Corsa-e.
  • Ausstattungslinien Edition, Elegance, GS Line und Ultimate.

Motor & Antrieb

Opel nutzt für den Mokka II eine Bauplattform von Peugeot und für die E-Variante die Technik des bereits 2019 eingeführten Corsa-e. Beide Stromer bringen denn auch identische technische Daten mit, wenn es um PS und Reichweite geht. Ein neuer Mokka-e startet 2020 mit bis zu 100 kW (136 PS) im Sport-Modus und darf 150 km/h schnell fahren. Bei diesem Tempo regelt der Motor dann automatisch ab. Interessant für Sparfahrer sind die Wahlmöglichkeiten für das Fahrprogramm. In der Einstellung Eco etwa wird die Leistungsabgabe auf 60 kW (82 PS) beschränkt, um die Reichweite zu verlängern. Stellt man den Programmschalter auf Normal ein, kann der Mokka-e auf 80 kW (109 PS) zugreifen. Das ist in der Kompaktklasse ein ganz ordentlicher Wert, der oberhalb der Einstiegsversionen mit Benzin- oder Dieselmotor liegt. Zumal der Opel Mokka den Vorteil des E-Motors ausspielt und sein maximales Drehmoment von 260 Nm sofort zur Verfügung stellt. Das verspricht allerhand Fahrspaß und verschafft dem Kompakten mit Automatik-Elektroantrieb beim Ampelstart einen Vorsprung gegenüber der Sport-Fraktion von Audi & Co.

Ausstattung & Sicherheit

Die Mokka-e bringen einen zukunftsfähigen Antrieb mit und können ebenfalls bei Sicherheit wie Komfort auf dem Niveau aktueller Kompaktmodelle fahren. Opel baut dazu in allen Ausstattungslinien ab der Linie Edition Techniken wie TC Plus Traktionskontrolle, Spurhalte-Assistent, Frontkollisionswarner mit Notbremsfunktion und den intelligenten Geschwindigkeitsregler mit Begrenzer ein. Auch das moderne Digitalcockpit Pure Panel mit 10 Zoll Anzeige sowie Infotainment mit Vernetzung und 7 Zoll Touchscreen ist beim neuen Mokka ab Werk installiert. Für den Stadtalltag in jedem Fall empfehlenswert sind Zusatzausstattungen wie die Rückfahrkamera und die hintere Einparkhilfe. Beides gibt es ab der Ausstattungsversion Mokka-e Elegance. Wer den Opel Mokka mit Sport-Profil einrichten will, der sollte sich nach einem GS-Modell umsehen. Denn dann sind die auffälligen Tricolor-Alufelgen im Format von 18 Zoll, Alu-Sportpedalerie und die abgedunkelte Wärmeschutzverglasung im Fond mit dabei. Die sieht nicht nur schick aus, sondern reduziert zugleich die Sonneneinstrahlung. So lässt beim Betrieb der Klimaanlage Strom sparen, um die elektrische Reichweite des Opel Mokka-e zu verlängern. Überdies gibt es beim GS Entlastung auf längeren Strecken durch Active Drive Plus. Dieses System vereint den aktiven Spurhalteassistenten mit einem automatischen Geschwindigkeits- und Stauassistenten. Um alle Informationen über das Pure Panel im Großformat abrufen zu können, bietet das Modell Ultimate die passende Einrichtung. Das auf 12 Zoll vergrößerte Fahrerdisplay und der 10 Zoll Touchscreen für Bordfunktionen erweisen sich im Alltag als die beste Wahl. Denn die XXL-Anzeigen sind keine Spielerei, sondern erhöhen die Sicherheit, weil sie besser ablesbar sind und die Touchbedienung erleichtert wird. Deswegen macht sich die Mehrausgabe für einen Mokka-e Ultimate in jedem Fall bezahlt. Zumal es obendrauf die IntelliLux LED Lichtanlage gibt, die bei Dunkelheit für optimale Sicht sorgt.

Verbrauch & Umwelt

Der Motor des Mokka-e arbeitet ohne CO2-Emission und sichert dem Opel so freie Fahrt in Umweltzonen und in Städten, die Verbrenner ganz draußen halten wollen. Damit sind die Strom-Mokka also für die Zukunft gut aufgestellt. Als Energiespeicher verbaut Opel im Fahrzeugboden Batteriezellen mit 50 kWh Speicherkapazität, die Energie für über 300 km Reichweite speichern können. Alle Informationen zu Verbrauch, Reichweite und Laden werden über die E-Info Anzeige im Display des Mokka-e dargestellt. Dazu baut Opel einen Fahrmodus-Schalter mit den Einstellungen Sport, Eco und Normal ein, sodass sich das Elektroauto an das persönliche Fahrprofil anpassen lässt. Laden lassen sich die E-Autos mit dem serienmäßig mitgelieferten Mode 2 Kabel und an normalen Haushaltssteckdosen innerhalb von gut 24 Stunden. An einer Wallbox sind bei 11 kW Ladeleistung gut 4 Stunden einzuplanen. Wer schneller sein will und den Mokka-e oft auf längeren Strecken oder für Urlaubsfahrten nutzt, für den ist die Anschaffung eines Mode 4 Kabels sinnvoll. Denn damit lassen sich etwa öffentliche CCS-Ladesäulen mit 100 kW nutzen. Dort ist die Batterie dann in einer halben Stunde zu 80 % wieder voll.

Probleme

Die offiziellen Angaben zu Reichweite und Ladezeiten sind oft problematisch. Sie gehen in der Werbung allzu gerne von Idealbedingungen aus und liefern dann eher Schätzwerte für ein Auto mit E-Antrieb. Wer genauere Daten haben will, für den sind Berechnungstools empfehlenswert, mit denen sich voraussichtliche Strecken- und Zeitwerte nach persönlichen Eingaben genauer kalkulieren lassen.

Fazit

Opel richtet den Mokka 2020 für die Zukunft ein und bietet neben den herkömmlichen Motorversionen eine elektrifizierte Variante an. Die fährt ohne CO2-Emissionen und ist damit vor allem für Stadtfahrer attraktiv, die eine Alternative zu Verbrenner oder Hybrid suchen. Da der Mokka-e mit einer Stromladung je nach Einsatzbedingungen und Fahrweise über 300 km schafft, wird das Stromer-SUV aber auch für den Alltagseinsatz auf mittleren Strecken attraktiv. Dazu tritt bringen die E-Autos in den höheren Ausstattungslinien viele der gängigen Assistenten zur Entlastung mit. Serienmäßig punkten die neuen Mokka mit dem schicken Vizor-Design, das Opels Markengesicht der Zukunft prägt und die Kompakt-SUV für jüngere Zielgruppen interessant macht. Wer den Lifestyle-Auftritt noch betonen will, für den sind besonders die Modelle GS oder Ultimate interessant. Sie fahren mit sportlicher Einrichtung oder Digitaldisplays im XXL-Format vor und empfehlen sich mit Rundum-Wärmeschutzverglasung für Stromsparer, die den Opel Mokka-e für mehr Reichweite optimieren wollen.