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VW Golf Kombi

VW Golf Kombi

Der VW Golf Kombi blieb auf der Erfolgsspur, die Jetta, Vento und Bora hierzulande stets verwehrt gewesen war - kompakte Limousinen scherten deutschen Autokäufer herzlich wenig, kompakte Kombis trafen wiederum genau ihren Geschmack. Der in der Kompaktklasse positionierte Volkswagen Pkw debütierte 1993 und bot in der ersten als Golf III Variant, die 1997 umfassend modellgepflegt wurde, ein Ladevolumen von 340 bis 1.300 Liter. Der Golf Kombi war mit 1,4 sowie 1,6 und 1,8 sowie 2,0 Liter großen Vierzylinder-Benzinern verfügbar, die 40 kW/55 PS bis 85 kW/115 PS leisten. Darüber positioniert war der 2,9-l-VR6, der mit 128 kW/174 PS für souveränen Vortrieb sorgte. Die Verbrauchswerte der Benziner belaufen sich kombiniert auf 6,9 bis 11,3 l/100 km. Alternativ boten die VW Händler fünf Vierzylinder-Diesel mit einer Leistungsspanne von 47 kW/64 PS bis 81 kW/110 PS an. Wenngleich 1,9 TDI, TD, SDI und D mit Verbrauchswerten von 5,1 bis 7,0l/100 km sparsames Vorankommen erlaubt, unter Umständen aber heutzutage nicht mehr in Umweltzonen einfahren darf. Die Kraftübertragung an vorderen oder auch alle Räder oblag serienmäßig einem manuellen Fünfgang-Getriebe; einige Triebwerke waren optional aber auch mit Vierstufen-Automatik verfügbar.

Mehr Leistung für den VW Golf Kombi

Ab 1999 wurde eine neue VW Golf Kombi-Generation gebaut; jener Golf IV Variant wartete mit einem Stauvolumen von 460 bis 1.470 Liter auf. Die VW Kombi Modelle dieser Baureihe waren mit 1,4 sowie 1,6 und 1,8 sowie 2,0 Liter großen Vierzylinder-Benzinern erhältlich, die 55 kW/75 PS bis 110 kW/115 PS leisten. Die 2,3 bis 2,8 Liter messenden VR5, V5 und V6-Triebwerke, die mit 110 kW/150 PS bis 150 kW/204 PS für reichlichen Vorwärtsdrang sorgten, gab es nur im edler ausgestatteten VW Bora Variant. Die Verbrauchswerte der Benziner liegen kombiniert zwischen 8,8 und 11,0 l/100 km. Alternativ boten die VW Autohäuser für Bora und Golf Kombi 1,9 Liter große Vierzylinder-Diesel an, die zunächst von einer Diesel-Direkteinspritzung und später von einem Pumpe-Düse-System beschickt wurde. Die Leistungsspanne erstreckte sich hier von 50 kW/68 PS bis 110 kW/150 PS. Die Selbstzünder gehen in den VW Kompaktwagen mit 5,2 bis 6,3 l/100 km wesentlich sparsamer zu Werke. Die Kraftübertragung an die vorderen oder auch alle Räder übernahmen hier Fünf- und Sechsgang-Handschaltungen sowie automatische Getriebe mit vier oder fünf Fahrstufen.

Vier Pötte müssen im VW Golf Variant langen

Ab 2007 hielten die VW Partner den nächsten VW Golf Kombi bereit, dessen Gepäckabteil 505 bis 1.550 Liter Frachtgut aufnimmt. Abermals als Fronttriebler und Allradler verfügbar, war dies das erste Golf Variant, der ausschließlich mit Vierzylinder-Benzinern auskommen musste; 1,4 und 1,6 sowie 2,0 Liter große Vierzylinder - teils mit Turbo-Aufladung - stellen hier für mit Leistungswerten von 59 kW/80 PS bis 147 kW/200 PS den Vortrieb sicher. Dank deutlicher Verbrauchssenkungen flossen nun durchschnittlich je nach Motorisierung 6,3 bis 8,2 l/100 km durch die Einspritzdüsen. Selbstzünderseitig waren erstmals ausschließlich VW TDI-Aggregate für den Golf Kombi lieferbar. Die Diesel im Golf V Variant leisteten als 1.9 TDI 77 kW/105 PS und als 2.0 TDI 103 kW/140 PS. Auch die Turbodiesel zeichneten sich durch signifikant weniger Durst aus und genehmigen sich kombiniert 4,6 bis 6,1 l/100 km. Die Kraftübertragung übernahmen hier Fünf- und Sechsgang-Handschaltungen; einige Motorisierungen wurden optional mit sechs- und siebenstufigen Doppelkupplungs- oder automatischen Wandlergetrieben geliefert.

Kleinere Motoren für den Golf Kombi

Schon 2009 feierte der Golf VI Variant seinen Marktstart und blieb bis 2013 im Handel. Ausgenommen einer Allrad-Dieselversion komplett mit Frontantrieb erhältlich, fiel der neue VW Golf Kombi durch kleinere Vierzylinder-Benziner auf, die nun 1,2 und 1,4 sowie 1,6 Liter Hubraum besaßen und 59 kW/80 PS bis 118 kW/160 PS mobilisierten. Zudem gab es je zwei Vierlinder-Turbodiesel von 1,6 und 2,0 Liter Hubraum, die 66 kW/90 PS bis 103 kW/140 PS leisteten. Die Ottomotoren verbrauchten 5,3 bis 7,2 l/100 km, während die Selbstzünder sich 4,2 bis 5,5 l/100 km genehmigten. Die Kraftübertragung oblag im VW Golf VI Variant wie beim Vorgänger Fünf- und Sechsgang-Handschaltungen; einige Motorisierungen wurden optional mit sechs- und siebenstufigen Doppelkupplungsgetrieben angeboten. Das Ladevolumen dieser Golf Kombi-Baureihe lag zwischen 505 und 1.495 Liter.

Sparsamkeit ist im neuen Golf Variant Trumpf

Die fünfte Ausführung des Golf Variant kam im August 2013 auf den Markt und baut auf der Plattform des VW Golf VII. Nachdem der Vorgänger nur ein weiterentwickelter Golf V war, wurde mit dem Golf VII ein komplett neues Fahrzeug geschaffen. Die gestraffte Motorenpalette umfasst je zwei 1.2 TSI und 1.4 TSI Benziner, die 63 kW/85 PS bis 103 kW/140 PS an die Vorderräder schicken; von den 1.6 TDI- und 2.0 TDI-Versionen gab es drei mit dem 4Motion-Allradantrieb. Erneut oblag die Kraftübertragung hier Fünf- und Sechsgang-Handschaltungen; einige Motorisierungen gab es gegen Aufpreis mit sechs- und siebenstufigen Doppelkupplungsgetrieben. Die Benziner konsumieren 5,0 bis 5,3l/100 km, während die Selbstzünder 3,3 bis 4,8 l/100 km benötigen. Die Ladekapazität des VW Golf VII Variant beträgt 605 bis 1.620 Liter.